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16 03 17 sismilich arrutiSismilich (links) verletzt! Duell der 2BL-Top-Scorer mit Arruti fällt aus.

Der Kampf um die Top-4 in der ZWEITEN Basketball Bundesliga – und damit um Heimrecht in den Playoffs 2017 – könnte spannender nicht sein: Fünf Mannschaften sind hier „mittendrin, statt nur dabei“ und noch jedes Team könnte aus den Top-4 fallen. Bei den Mistelbach Mustangs (1) müsste es allerdings „mit dem Teufel zugehen“ – denn ihre Chance auf Platz 5 geht gegen Null. Aber es könnten nach Abschluss der nun bevorstehenden 21. Runde alle Anwärter bei 28 Punkten halten: Nämlich dann wenn die Raiffeisen Dornbirn Lions (5) „Leader“ Mistelbach biegen, die Raiders Villach (4) bei den Vienna D.C. Timberwolves triumphieren und die Mattersburg Rocks (3) gegen die Basket 2000 Vienna Warriors ihre Pflicht erfüllen. Zwischen KOS Posojilnica Bank Celovec (7) und BBU Salzburg (8) geht’s um den 7. Endrang nach dem Grunddurchgang, die Wörthersee Piraten (11) bekommen bei den Basket Flames (9) ihre vorletzte Chance auf den ersten Saisonsieg überhaupt.


Spannung pur verspricht der Kampf um die Top-4 in der ZWEITEN Basketball Bundesliga: Die Positionen eins bis fünf sind noch längst nicht bezogen. Das könnte auch nach der 21. Runde des Grunddurchgangs so sein, es könnten gar alle Anwärter nach Punkten gleichauf liegen. Eine Voraussetzung dazu ist zunächst ein Sieg der Raiffeisen Dornbirn Lions (5) gegen den aktuellen Tabellenführer Mistelbach Mustangs. Neun mal standen sich die beiden Teams bereits gegenüber, sieben Mal gingen die Niederösterreicher als Sieger vom Parkett. In Vorarlberg steht’s gleich (2:2), Vorteil Lions? Nicht unbedingt, von den fünf Teams die sich um die Top-4 bemühen ist Dornbirn das einzige Team mit drei Heimniederlagen – dafür aber jenes mit den Wenigsten in der Ferne (2). Fern bleibt diesmal „Mustang“ Vladimir Sismilich (Achillessehnenverletzung), der damit als zweitbester Scorer der 2BL dem Top-Scorer – Ander Arruti (20,2 ppg) – aus dem Weg geht. Während die Lions zumindest noch einen Sieg für die Top-4 brauchen, wäre Mistelbach – das darüberhinaus kommendes Wochenende noch das Duell mit Salzburg nachträgt – gar im Falle von drei Niederlagen, jene gegen Dornbirn mit -10 ohne weniger, weiter.

Weiter siegen wollen die Raiders Villach (4), die aktuell mit +6 den längsten „winning-streak“ der 2BL aufweisen und diesmal bei den Vienna D.C. Timberwolves (6) antreten. Die Wiener verweisen erneut auf viele Ausfälle, müssen vor allem inside enger zusammenrücken, um Marko Kolaric (16,9 ppg und 11,3 rpg) kurz zu halten. Hinsichtlich Top-4 dürfen sich die Kärntner keinen Ausrutscher leisten – denn sie haben dann in der letzten Runde Vizemeister Mattersburg zu Gast.

Die Mattersburg Rocks (3) empfangen die Basket 2000 Vienna Warriors (10), die man im Hinspiel mit 71:47 dominiert hatte. Für die Burgenländer ist das anstehende Duell vergleichbar mit einem Pflichtsieg, zu hoch sind die Ansprüche der Williams-Truppe für die laufende Meisterschaft, zu viele verletzte Spieler hat sein Gegenüber Kristijan Nikolic vorzugeben. Den Rocks könnte ein Sieg über die Warriors gar schon die Top-4 bringen, nämlich dann, wenn in der letzten Runde St. Pölten gegen Dornbirn gewinnt. Will man aber Heimrecht auch im Halbfinale, dann braucht man beide Siege – und Dornbirn muss St. Pölten in der letzten Runde schlagen.

Im Spiel zwischen KOS Posojilnica Bank Celovec (7) und BBU Salzburg (8) geht es um Platz 7 in der Tabelle. Diesen – der ein Duell mit dem Grunddurchgangssieger erst in ein mögliches Finale verschiebt – besetzen augenblicklich die Kärntner. Sie weisen in der Tabelle zwei Punkte Vorsprung auf, haben aber das Hinspiel mit -14 verloren. In der „ewigen Bilanz“ hat KOS mit 5:4 hauchdünn die Nase vorn. Entscheiden wird wohl das Reboundduell zwischen den beiden Teams: Salzburg schnappt sich im Schnitt 37,2 Boards pro Partie, ist damit viertbestes Team der 2BL, KOS lediglich 31,1 (10.). Für KOS wäre aber auch noch Rang 6 machbar, vorausgesetzt man gewinnt die beiden ausstehenden Spiele (BBU und Warriors; Anm.) und die Timberwolves unterliegen Raiders und Piraten.

Ohne einen Blick auf die Tabelle kommt das Duell Basket Flames (9) gegen Wörthersee Piraten (11) aus. Beide Teams schafften die Playoffs 2017 nicht, wollen sich aber in der vorletzten Runde nochmals gut präsentieren. Die „Flammen“ wollen mit ihrem dritten Heimsieg einen versöhnlichen Saisonabschluss schaffen, die Piraten bekommen ihre vorletzte Chance überhaupt den ersten Sieg in dieser Spielzeit zu landen. 

 

Die Spiele der 21. Runde im Überblick:

 

wolvesVienna D.C. Timberwolves – Raiders Villach

Samstag, 17.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22. 
raiders
kosKOS Posojilnica Bank Celovec – BBU Salzburg

Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt 
bbu
 rocksMattersburg Rocks – Basket 2000 Vienna Warriors

Samstag, 18.00 Uhr in der SPH Mattersburg  
 warriors
 lions d Raiffeisen Dornbirn Lions – Mistelbach Mustangs

Samstag, 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle Dornbirn 
mustangs 
 flames Basket Flames – Wörthersee Piraten

Sonntag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6. 
piraten 
    stp Spielfrei 

 

Die Spiele der 21. Runde im Detail:

wolves Vienna D.C. Timberwolves – Raiders Villach

Samstag, 17.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22.   
raiders
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Villach verfügt über extrem viel Routine, hat sich mit Ex-Timberwolf Luka Gvozden noch einmal gut verstärkt und ist nicht umsonst das Team mit der aktuell längsten Siegesserie. Für uns ist das Spiel eine gute Vorbereitung auf die Playoffs.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Villach ist ein möglicher Viertelfinalgegner für uns. Wir wollen vorab zeigen, dass wir ein sehr gefährlicher Gegner sind.“ 
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „In Wien erwartet uns ein sehr wichtiges Auswärtsspiel. Wir müssen über 40 Minuten sehr konzentriert an die Sache herangehen. Wenn wir das schaffen, bleiben wir das heißeste Team der Liga.“ 
Personelles:
Wolves: Vince Polakovic, Peter Hofbauer, Ismail Chrigui und Paul Rotter fallen aus, David Rados ist fraglich. 
Raiders: Simon Finzgar, Patrick Biedermann und Sebastian Huber fallen aus. 

 

kosKOS Posojilnica Bank Celovec – BBU Salzburg

Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt   
bbu
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOS: „Ein sehr wichtiges Spiel erwartet uns gegen Salzburg, es geht um den 7.Platz nach dem Grunddurchgang. Wir wollen unsere wiederkehrende Heimstärke ausspielen und dazu die Form stetig steigern bis hin zu den Playoffs.“ 
Andi Smrtnik, Kapitän von KOS: „Salzburg hat ein starkes Team. Trotz Verletzungsprobleme haben sie zuletzt sehr gute Spiele gezeigt. Wir müssen den Rebound unter Kontrolle bringen, zudem sind wir heimstark, in folge dessen sind wir zu favorisieren.“ 
Dusko Stojakovic, Assistent-Coach der BBU: „Gegen KOS zu gewinnen wäre natürlich eine feine Sache. Auswärts - und das ohne Sermokas und womöglich Rakocevic, der sich im letzten Spiel die Bänder im Sprunggelenk etwas überdehnt hat - wird das aber eine Herkulesaufgabe.“ 
Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „Wenn wir KOS besiegen und sie ihr letztes Spiel gegen Basket2000 auch verlieren würden, dann würden wir sogar noch um einen Platz nach vorne rücken in der Tabelle. Unser Fokus liegt aber jetzt schon auf den Playoffs und vor allem darauf, dass alle gesund bleiben bzw. werden.“ 
Personelles:
BBU: Neben Langzeitverletzen Sermokas fehlt eventuell auch Marko Rakocevic

 

rocks

Mattersburg Rocks – Basket 2000 Vienna Warriors

Samstag, 18.00 Uhr in der SPH Mattersburg   

warriors
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
James Williams, Headcoach der Rocks: „Ich möchte, dass meine Mannschaft an die Leistung von Salzburg in der zweiten Hälfte anknüpft, da haben wir auf beiden Seiten des Courts gute Ansätze gehabt und sauber gespielt. Die wichtigste Zeit im Jahr naht, unsere Form muss sich noch steigern.“ 
Bence Czukor, Spieler der Rocks: „Wir nehmen das Spiel sehr ernst, wir wollen den 3. Platz verteidigen. Wir haben noch genug an uns zu arbeiten, aber die Chemie in der Mannschaft wird besser und wir harmonieren gut.“ 
Kristijan Nikolic, Headcoach der Warriors: „Wir wollen die letzten Spiele nutzen und unseren jungen Spielern mehr Spielzeit geben. Aufgrund der vielen Ausfälle wird es ein schweres Spiel für uns. Mattersburg ist klarer Favorit." 
Christopher Ruzicka, Spieler der Warriors: „Mit Mattersburg wartet wieder ein sehr starker Gegner auf uns, welcher mit viel Routine und körperlichen Vorteil als klarer Favorit ins Spiel geht. Wir erwarten ein Spiel mit hoher Intensität, da sich eine Niederlage für Mattersburg negativ auf die Playoff-Platzierung auswirken würde." 
Personelles:
Rocks: Sebastian Pinterits ist weiterhin verletzt. 
Warriors: Ferdinand Saukel (abwesend), Marko Jelisavac, Igor Jereminov und Dejan Malencic (alle verletzt) fehlen. 


lions dRaiffeisen Dornbirn Lions – Mistelbach Mustangs

Samstag, 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle Dornbirn    
mustangs
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Fernando Gomez, Assistent-Coach der Lions: „Wir spielen gegen den Tabellenführer und damit gegen das bislang beste Team der Liga. Wir alle wissen, wie schwer es ist gegen das Match-up der Mustangs zu bestehen. Wir glauben aber trotzdem, dass wir dieses so schwere Spiel gewinnen können, und wir wollen den Fans im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs Lust auf spannende Playoffs machen!“ 
Alexander Atterbigler, Kapitän der Lions: „Letztes Heimspiel gegen den Tabellenführer im Kampf um die Top 4 - was will man mehr? Wir sind wie immer gut vorbereitet und wissen, was wir können. Für uns ist ab jetzt jedes Spiel ein Finale und so werden wir uns auch unseren Fans präsentieren!“ 
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Mit Dornbirn in deren Heimat erwartet uns ein besonders harter Brocken. Der kommende Samstag wird mit Sicherheit keine Kleinigkeit. Es ist uns völlig klar, dass die Auswärtsspiele gegen die Lions alles andere als „a gmahte Wiesn“ sind. Nachdem zahlreiche unserer Spieler in der letzten Woche aufgrund verschiedener, kleinerer Blessuren nicht voll trainieren konnten, sind die Vorbereitungen in dieser Woche voll am Laufen. Wir wollen unsere Chance nutzen, und den ersten Platz im Grunddurchgang vorzeitig absichern - denn Rechenspiele wollen wir keine betreiben. Die Achillessehnen-Probleme von Semerad und Sismilich treffen uns da natürlich zu einem ganz schlechten Zeitpunkt.“ 
Leo Holy, Obmann der Mustangs: „Ein langer und intensiver Samstag steht unserem Team bevor. Natürlich sind es allen voran Ander Arruti, der "rising star" Luka Brajkovic und Mario Tobar – es muss gelingen, diese in den Griff zu bekommen. Noch dazu ist in der Tabelle für die Lions nach oben noch alles offen.“ 
Personelles:
Lions: Gerstendörfer und Jussel fehlen, Henry Wilkins ist angeschlagen (Bänderverletzung), sollte aber bis zum Samstag fit werden. 
Mustangs: Michal Semerad laboriert an den Nachwirkungen seiner Verletzung. Aufgrund der lädierten Achillessehe kann er nicht schmerzfrei spielen. Sein Einsatz ist fraglich. Vladimir Sismilich kämpft ebenfalls mit der Achillessehne und wird nicht spielen können. 
Besonderheiten: Maskottchen Don Lio und DJ More. 

 

flamesBasket Flames – Wörthersee Piraten

Sonntag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6.   
 piraten
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Christian Kreidl, Headcoach der Flames: „In unserem letzten Heimspiel der Saison wollen wir natürlich eine ansprechende Leistung zeigen. Im Hinspiel haben wir uns lange schwer getan, also müssen wir voll konzentriert ans Werk gehen.“ 
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Auch wenn es rechnerisch um nichts mehr geht, ist es unser klarer Anspruch aus den verbleibenden beiden Spielen das Maximum rauszuholen.“ 
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Wir werden in unserem letzten Auswärtsspiel, gegen die Basket Flames, konzentriert zur Sache gehen. Unser Ziel wird es sein, weiterhin an unserer Fähigkeit zu arbeiten die Intensität über weite Strecken hoch zu halten.“ 
Andreas Nuck, Spieler der Piraten: „Wir haben uns zuletzt etwas verbessert präsentiert, diesen Trend möchten wir bestätigen.“ 
Personelles:
Flames: Bis auf die Langezeitverletzten Maximilian Misangumukini und Philipp Seel sind alle Spieler einsatzbereit. 
Piraten: Bei den Piraten fehlen Milos Mickovic und Daniel Straßer. Daniel Gspandl und Edgar Allesch sind fraglich. 
Besonderheiten: Freier Eintritt für ALLE.