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Kapfenberg nach dominanter zweiter Halbzeit klarer 77:60-Sieger | Bulls holen dritten Cup-Titel der Vereinsgeschichte | „MVP“ wurde Vujosevic

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Gunners kämpfen am Sonntag in ihrem sechsten Finale um den fünften Cup-Titel.

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Kapfenberg steht damit zum 7. Mal im Finale und spielt nun um den 3. Cuptitel

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Krypto Market Cup Final-4: Wer zieht ins Finale ein?

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Redwell Gunners Oberwart / Swans Gmunden / ece bulls Kapfenberg / WBC Raiffeisen Wels

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Krypto Market neuer Namenssponsor

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170325 VujosevicBogic Vujosevic verbuchte ein Double-Double bei Finaleinzug.Die ece bulls Kapfenberg qualifizieren sich nach einem deutlichen 82:53-Erfolg über den WBC Raiffeisen Wels als erstes Team für das Krpyto Market Cup Final-4. Die Steirer waren bei ihrer 13. Final-4-Teilnahme über 40 Minuten die bessere Mannschaft, erarbeiteten sich ein frühes 16:2 – und ließen sich fortan nicht mehr unter Druck setzen. Hohe Intensität und Aggressivität über die volle Distanz, gepaart mit hoher Treffsicherheit von der Dreipunktelinie (55%), und starke „ball-rotation“ gaben den Ausschlag für die ece bulls Kapfenberg. Die Steirer stehen damit im Endspiel und kämpfen um ihren dritten Cuptitel nach 2007 und 2014. Sie treffen am Sonntag um 17.30 Uhr auf den Sieger aus der Begegnung Redwell Gunners Oberwart gegen Swans Gmunden. (aktuell live auf Sky Sport Austria; Anm.)

Überragend bei Kapfenberg war Pointguard Bogic Vujosevic: In seinem zweiten Cup-Semifinale (2016 mit Wien; Anm.) machte der Serbe 15 Punkte, holte 7 Rebounds und verteilte 11 Assists. Diese verwerteten zumeist Kareem Jamar (17 PTS, 5/8 3p) und Armin Woschank (12 PTS, 4/6 3p). Wels, das insgesamt zwar das Duell am Rebound gewann (37:32), vergab ein knapperes Ergebnis wegen zu vieler Turnover (18) und nur 32% Feldwurfquote. Kevin Payton und Davor Lamesic waren mit je 16 Punkten Top-Scorer bei der Niederlage.

Die ece bulls Kapfenberg legen einen perfekten Start hin: In den ersten fünf Spielminuten ziehen die Steirer dank einer nahezu makellosen Quote von der Dreipunktelinie auf 16:2 davon. Wels findet nur schwer ins Spiel, kann kaum seine Systeme exekutieren – und hat schon zur Pause neun Turnover produziert. Kapfenberg hielt in der ersten Halbzeit das Tempo weiter hoch, verteidigte „full-court“ und erwirft sich mit 56% vom Dreier eine 40:26-Halbzeitführung. Der WBC konnte in den ersten 20 Minuten auch aus acht Offensiv-Rebounds kein Kapital schlagen.

In der zweiten Halbzeit hält Kapfenberg seine Intensität hoch, erspielt sich rasch eine Führung um ?? Punkte – und ist fortan nicht mehr zu bremsen. Wels hat zwar durch Dreipunkter von Kevin Payton kurzzeitig gute Momente, kommt aber nie auf einen Rückstand von unter 10 Punkte. Schon im letzten Viertel ist die Gegenwehr von Wels gebrochen. Ihr Headcoach Mike Coffin stellt früh ab, gibt den Bankspielern etliche Minuten. Kapfenberg zieht auf und davon und fixiert in beeindruckender Art und Weise seinen 7. Finaleinzug.

Die Spiele des Cup-Semifinales im Detail:


wbc

WBC Raiffeisen Welsece bulls Kapfenbergbulls

53:82 (13:19, 26:40, 45:66)
Mussten sich zum zweiten Mal in Folge deutlich im Halbfinale geschlagen geben.Qualifizierten sich für ihr siebentes Cup-Finale.
Wels traf nur 32% aus dem Feld und produzierte 18 Turnover.Kapfenberg traf 55% von der Dreipunktelinie und verteilte 23 Assists.
Kevin Payton
(16 PTS, 4 RB, 3 TO)
Bogic Vujosevic
(15 PTS, 7 RB, 11 AS, 2 TO)
Dana Beszczynski, Assistent-Coach vom WBC: „Wir konnten unseren Game Plan nicht über 40 Minuten exekutieren. Kapfenberg hat verdient gewonnen.”Bogic Vujosevic, Spieler der Bulls: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit konnten wir die Defense so umsetzen, wie wir es uns vorgenommen haben. In der Offensive gelang es uns den Ball gut zu rotieren und die freien Werfer zu finden. Jetzt liegt allerdings bereits der Fokus auf morgen, egal wer unser Gegner sein wird.”
Davor Lamesic, Spieler vom WBC: „Kapfenberg hat verdient gewonnen. Wir haben offensiv unseren Rhythmus nie gefunden. Wenn man 53 Punkte macht, kann man gegen Kapfenberg nicht gewinnen. Gratulation an Kapfenberg. Sie haben ein gutes Spiel gemacht.“Armin Woschank, Spieler der Bulls: „Wir haben gut gespielt, konnten das Momentum der letzten Partien, insbesondere vom Sieg über Gmunden, mitnehmen. Dass der heutige Sieg so hoch ausgefallen ist, freut uns. Jetzt gilt es für morgen gut zu regenerieren und uns vorzubereiten.“