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Steirer unterliegen auswärts bei Levicki Patrioti (SVK) mit 75:79 | Dritte Niederlage von Graz im vierten Spiel | Gamberoni Top-Scorer

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Mornar Bar (MON) gewinnt klar mit 74:58 | Steirer damit frühzeitig ohne Aufstiegschancen | Abschluss am 6. Dezember gegen FC Porto

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Gegner Levicki Patrioti (SVK) in Gruppe D noch ungeschlagen | US-Legionär Nick Turner erneut dabei | Spielbeginn um 18.00 Uhr

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Bulls gewinnen bei Kataja Basket mit 87:83 | Dominanz am Rebound und wenig Turnover ausschlaggebend | Aufstiegschancen noch intakt

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08 11 17 radosRados legte sein erstes "double-double" im EC auf.

Die ece bulls Kapfenberg haben im FIBA Europe Cup ihren ersten Sieg gefeiert. Die Steirer gewannen am 4. Spieltag bei Kataja Basket aus Finnland mit 87:83. Damit fügten die Österreicher dem ungeschlagenen Tabellenführer in Gruppe C seine erste Niederlage zu. Kapfenberg bot, entgegen der drei Niederlagen in der Hinrunde, über 40 Minuten eine konstante und vor allem konzentrierte Leistung. In einer engen Schlussphase behielten die Österreicher diesmal die Nerven. Mit seinem ersten Sieg bleibt der Meister der ADMIRAL Basketball Bundesliga auch im Rennen um den Aufstieg in die „second-round“. Hierfür brauchen die Steirer aber zwei Siege bei noch zwei ausstehenden Spielen. Das nächste Spiel bestreitet Kapfenberg am 15. November auswärts bei Mornar Bar in Montenegro.

Die ece bulls Kapfenberg zeigten gleich von Beginn an eine sehr engagierte Leistung: In der 7. Spielminute lagen die Steirer 18:12 voraus. Das +6 war ihre höchste Führung im Spiel. Im zweiten Viertel übernahm Kataja Basket mit gutem Offensivspiel das Kommando, zog auf zwischenzeitlich 8 Punkte Vorsprung weg (44:36; 17. Min). Top-Scorer Kareem Jamar (22 PTS, 3 RB, 4 AS) ließ die Bulls in dieser Phase mit 7 Punkten am Stück nicht abreißen. Mit 43:45 aus Sicht von Kapfenberg ging es ins dritte Viertel, wo sich kein Team einen Vorteil erspielten konnte. In der 34. Spielminute übernahmen die Bulls dann wieder die Führung (70:69) – und gaben diese auch in einer engen, dramatischen Schlussphase nicht ab. Brian Oliver mit einem seiner fünf getroffenen Dreipunkter und Bogic Vujosevic mit 5/6 Freiwürfen machten am Ende den Sieg fest. 


Insgesamt gelang es Kapfenberg den Rebound zu kontrollieren (42:33). Mit 15 Offensivrebounds eroberte sich der Meister immer wieder zweite Chancen. Konzentration behielten die Steirer auch bei eigenem Ballbesitz: Mit nur 8 Turnover halbierten sie ihren bisherigen Durchschnitt von 16,3 Ballverlusten pro Spiel.

Michael Schrittwieser, Headcoach der Bulls: „Wir haben die Aufwärtstendenz fortgeführt und uns diesen Erfolg verdient. Wenn man weiß wie schwer es ist in Europa auswärts zu gewinnen, dann weiß man die Leistungen in Porto und heute gegen Kataja einzuschätzen. Wir haben super rotiert, neun Spieler eingesetzt, alle haben gescort und uns im Vergleich zum Hinspiel deutlich gesteigert. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden weiter an uns arbeiten.“

Brian Oliver, Spieler der Bulls: „Es war ein hartes Match. Wir haben als Team super zusammengespielt, den Ball geteilt und von unserem Coach einen perfekten game-plan erhalten. Ich bin sehr glücklich über diesen ersten Sieg.“

Kataja Basket – ece bulls Kapfenberg 83:87 (17:20, 45:43, 61:60)

Scorer: Jamar 22, Vujosevic 17, Oliver 16, Rados 14, Coffin, Stegnjaic je 5, Moschik, Schrittwieser je 3, Krämer 2;