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Die Lizenzierungsverfahren für die Saison 2017/18 für die ADMIRAL Basketball Bundesliga sind in erster Instanz abgeschlossen. Alle neun Teams der ABL erhalten auch in der kommenden Saison die Berechtigung, um in der höchsten österreichischen Spielklasse um den Meistertitel zu kämpfen. Nach dem um das neue Sportkonzept ergänzten Lizenzstatut und den von den Vereinen vorgelegten Unterlagen und Budgets gibt es allerdings Einschränkungen für sieben der neun Teams, die Anzahl der Spieler ohne österreichische Staatsbürgerschaft betreffend. 

Lediglich die ece bulls Kapfenberg und die Swans Gmunden dürfen nach derzeitigem Stand die volle Anzahl von fünf Legionären ausschöpfen. Mit vier Spielern ohne österreichische Staatsbürgerschaft können der WBC Raiffeisen Wels, die Redwell Gunners Oberwart sowie die Klosterneuburg Dukes in der kommenden Saison auf Titeljagd gehen. Die Dukes erhalten allerdings die zusätzliche Einschränkung, dass der vierte gemeldete Ausländer das Alter von 24 Jahren mit Stichtag 31.8.2017 nicht überschritten haben darf und aus dem EU-Raum kommen muss. Den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers, den Arkadia Traiskirchen Lions sowie dem UBSC Raiffeisen Graz und dem BC Hallmann Vienna wurden derzeit jeweils zwei Ausländer genehmigt. 

Alle Klubs mit Einschränkungen haben allerdings die Möglichkeit einen Einspruch gegen die Entscheidung der 1. Instanz zu erheben. Weiters können bis zum 31. August 2017 weitere Sponsoreneinnahmen durch schriftliche Vereinbarungen oder Garantien vorgelegt und damit eine höhere Zahl von Spielern ohne österreichische Staatsbürgerschaft beantragt werden. Über diese Anträge wird in einem weiteren Schritt der Lizenzausschuss beraten und entscheiden.

Ligapräsident Karl Schweitzer: „Ich freue mich sehr, dass alle neun Vereine die Lizenz für die kommende Saison erhalten haben. Bei einigen Teams waren zum Schutz der Klubs Legionärsbeschränkungen notwendig, damit sich diese finanziell nicht übernehmen. Die Vergangenheit hat uns gelehrt, gemeinsam mit den Klubs rechtzeitig finanziellen Risiken vorzubeugen. Außerdem bekommen dadurch junge Österreicher die Chance auf mehr Spielzeit.“