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19 02 17 naylorCameron Naylor stand dem UBSC Graz erneut nicht zur Verfügung.Die beiden Sonntagspartien der 23. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga verliefen plangemäß: Meister und Tabellenführer Redwell Gunners Oberwart feierte beim UBSC Raiffeisen Graz (8) einen „blow-out“, siegte hochverdient mit 100:59. Damit bleiben die Burgenländer Tabellenführer und auswärts in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Graz bleibt Vorletzter und weist weiterhin 10 Punkte Rückstand auf einen Platz in den Snickers®-Playoffs 2017 auf. Neuer Vierter in der Tabelle ist vorübergehend der WBC Raiffeisen Wels: Die Oberösterreicher verdrängten dank eines klaren 74:56-Auswärtssieges bei den Klosterneuburg Dukes (9) den BC Hallmann Vienna (5) von Rang vier, der Heimrecht im Viertelfinale bedeutet. Die Wiener könnten sich diesen Platz bereits morgen Montag zurückholen. Sie beschließen die Runde mit dem Spiel bei den Swans Gmunden (2). Dieses wird ab 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen. 


Der UBSC Raiffeisen Graz (8) war für Meister und Tabellenführer Redwell Gunners Oberwart kein Stolperstein: Die Burgenländer waren auswärts beim 100:59-Erfolg nie in Gefahr – und jubelten über den, inklusive Cup-Viertelfinale, nun vierten Saisonsieg gegen den UBSC. Aus gewohnt druckvoller Defensive, fast jede Passlinie der Grazer war überdeckt, boten die Gunners feine Fastbreaks und verwerteten sie anschließend auch hochprozentig. In der ersten Halbzeit trafen die Gunners 81% aus dem Feld. Schon nach dem zweiten Viertel (65:27) waren eben die Fronten geklärt. Oberwart stellte dann in der zweiten Halbzeit etwas ab, rotierte viel – ließ aber Graz nie herankommen. Insgesamt waren die Gunners physisch überlegen, verkraftete auch die erneuten Ausfälle von Renato Poljak (Schulter) und Cedric Kuakumensah (Wade) deutlich besser als Graz seine – denn es fehlten erneut Cameron Naylor und David Hasenburger (Bandscheibenvorfall). Damit bleiben die Gunners, bei denen Andell Cumberbatch mit 20 Punkten Top-Scorer war, auswärts bei neun Spielen weiter ungeschlagen. Graz wartet nun schon seit sieben Spielen auf einen weiteren Erfolg.

Gar neun Spiele ohne Sieg ist nun Tabellenschlusslicht Klosterneuburg Dukes. Die Niederösterreicher kassierten gegen Vizemeister WBC Raiffeisen Wels (4) eine deutliche 56:74-Niederlage, die Fünfte am Stück vor heimischem Publikum. Wels beendete indes seinen „losing-streak“, konnte nach drei Misserfolgen wieder Punkte machen, die vorübergehend Platz vier in der Tabelle bzw. Heimrecht im Viertelfinale bedeuten. Das Startviertel verlief noch ausgeglichen, erst ein 14:0-Run im zweiten Abschnitt brachte den Favoriten, der im Gegensatz zu den Dukes komplett auflief (bei Klosterneuburg fehlte Romed Vieider; Anm.), auf Kurs (39:24). Schlussendlich siegte der WBC verdient mit 74:56, weil er speziell offensiv konzentrierter – zehn Turnover weniger (14:24) und eine besser Trefferquote (38,6:31,7) standen zu Buche – war. Den Dukes half auch ein 8:0-Start in die zweite Halbzeit wenig, zudem mussten sie ab dem Schlussviertel verletzungsbedingt auf ihren etatmäßigen Pointguard Clemens Leydolf (7 PTS, 4 RB, 4 TO) verzichten. Bei Wels, wo Headcoach Mike Coffin keinen Akteur länger als 24 Minuten am Feld ließ, war DeJuan Wright mit 14 Punkten Top-Scorer.

Abgeschlossen wird die 23. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga morgen Montag mit dem Duell zwischen den Swans Gmunden (2) und dem BC Hallmann Vienna (5). Das Spiel wird ab 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen. 

Die bisherigen Ergebnisse der 23. Runde im Überblick: 

 

bulls

ece bulls Kapfenberg – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

99:92 (28:26, 54:46, 75:68)

panthers
     dukes Klosterneuburg Dukes – WBC Raiffeisen Wels

56:74 (20:23, 27:43, 38:57) 
wbc     
   ubsc

UBSC Raiffeisen Graz – Redwell Gunners Oberwart

59:100 (14:39, 27:65, 46:80) 

gunners
swans

Swans Gmunden – BC Hallmann Vienna

Montag, 19.00 Uhr in der Volksbank Arena Gmunden

Live auf Sky Sport Austria ab 18.45

 bc

 

Die Ergebnisse der Sonntagsspiele der 23. Runde im Detail:

 

ubscUBSC Raiffeisen GrazRedwell Gunners Oberwartgunners
59:100 (14:39, 27:65, 46:80)
Für Graz ist es die 7. Niederlage in Folge, sie bleiben am vorletzten Platz der Tabelle. Oberwart feierte (inkl. Cup) den bereits 4. Sieg über Graz, bleibt damit auswärts in dieser Saison ungeschlagen (9/0) und verdienter Tabellenführer.
Graz kam mit der druckvollen Defensive von Oberwart  nicht zu recht (22 Turnover). Oberwart dominierte Graz zumeist durch leichte Fastbreaks und einfache Drives zum Korb.
Fabian Richter
(13 PTS, 5 RB, 4 AS)
Andell Cumberbatch
(20 PTS, 9/12 FG, 8 RB, 4 ST)
Maresch 14, Richter 13, Brcina 12;Cumberbatch 20, Jackson 18, McNealy, Wolf je 16;
Hannes Simenko, Obmann Stv. vom UBSC: „Gratulation an Oberwart, sie haben verdient gewonnen.“Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Wir sind mit voller Intensität ins Spiel gegangen und haben unsere Defensive bis zum Schluss durchgezogen.“
 

Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir sind ins Laufen gekommen und dann konnte uns nichts mehr halten.“
Bei dem dezimierten UBSC Raiffeisen Graz gab Armin Domitner sein Comeback. Und zwei U19-Spieler, David Sammer und Franz Simschitz, waren in den Bundesligakader nachgerückt. Der verletzte Grazer David Hasenburger konnte noch nicht eingesetzt werden. Trotzdem gingen die Grazer beherzt zur Sache, vergaben aber zu Beginn drei Layups und schon waren die Oberwarter mit 9:2 vorne. Der Druck der starken Oberwarter in der Defensive wurde immer größer und zwang die Grazer zu 22 Turnover im gesamten Spiel. Mit 14:39 nach 10 Minuten war das Spiel schon für die treffsicheren Redwell Gunners Oberwart entschieden und sie setzten im 2.Viertel noch zu und die Teams gingen mit 27:65 in die Halbzeitpause. Zu Beginn des 3. Spielabschnitts standen sich wieder die Ersten-Fünf beider Teams gegenüber. Die Grazer verteidigten und trafen besser und verkürzten den großen Rückstand ein wenig, konnten aber die Niederlage nie abwenden.

  

dukesKlosterneuburg DukesWBC Raiffeisen Welswbc
56:74 (20:23, 27:43, 38:57)
Klosterneuburg bleibt nach der 9. Niederlage am Stück Tabellenletzter der ABL.Wels feierte den 1. Sieg nach 3 Niederlagen am Stück und rückt in der Tabelle wieder auf Rang 4 vor.
Klosterneuburg produzierte erneut 24 Turnover und nagte an einer Feldwurfquote von 31,7%. Wels war deutlich konzentrierter, routinierter und kam auf „nur“ 14 Turnover.
Jozo Rados
(13 PTS, 19 RB, 5 AS, 6 TO)
Ales Chan
(13 PTS, 6 RB)
Rados 13, Burgemeister 11, Blazevic und Bas je 9;Wright 14, Chan 13, Cigoja und Lamesic je 10;
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Ein Viertel Basketball ist nicht genug. Wir waren zu wenig aggressiv in der Defense und haben in der Offensive zu viele Passfehler produziert.“Mike Coffin, Headcoach vom WBC: „Wir haben über weite Strecken dominiert und am Ende verdient gewonnen.“
In einer anfangs eher zerfahrenen Partie konnte sich kein Team absetzen. Die Führung wechselte im ersten Viertel mehrmals hin und her, nach zehn Minuten führten die Welser dank eines Buzzer Beater-Dreiers von O’Neal mit 23:20. Nachdem auch der zweite Spielabschnitt zunächst ausgeglichen verlief, setzten sich die Gäste ab der vierten Minute aber Punkt für Punkt ab und lagen zur Pause mit 43:27 voran.

Die Dukes starteten mit einem 8:0-Run in die zweite Spielhälfte und konnten ihren Rückstand zunächst verkürzen. Der WBC scorte erst nach fünf Minuten, baute seine Führung dann aber bis zum Ende des dritten Abschnitts wieder auf 19 Punkte aus. Im letzten Viertel mussten die Dukes dann auch noch auf Clemens Leydolf verzichten, der verletzt vom Spielfeld musste. Die Gäste aus Wels spielten die Partie daraufhin sicher nach Hause und siegten schlussendlich mit 56:74.