claim
blitz
button facebook
button insta
button twitter
 

12 03 17 gresta"Dompteur" Luigi Gresta wurde in 12. Minute ausgeschlossen.Die ece bulls Kapfenberg (3) feierten in der 28. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga ihren bereits vierten Saisonsieg über die Arkadia Traiskirchen Lions (6). Der 89:86-Erfolg der Steirer war erst nach Overtime in trockenen Tüchern – und dieser bringt ihnen in der Tabelle weiterhin Rang drei und vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Neuer Vierter ist der BC Hallmann Vienna (4), der das „Donauderby“ bei den Klosterneuburg Dukes (9) nach verhaltenem Beginn noch deutlich mit 87:55 gewann. Die Wiener sind in der Tabelle punktgleich mit Wels und Traiskirchen, wobei die Oberösterreicher noch zwei Spiele mehr zu absolvieren haben. Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (7) wahren mit einem 76:64-Auswärtserfolg beim UBSC Raiffeisen Graz (8) ihre Chance auf die Snickers®-Playoffs 2017. Auf einen Platz in der Postseason fehlen den Steirern augenblicklich zwei Punkte.


Die ece bulls Kapfenberg (3) feierten bei den Arkadia Traiskirchen Lions (6) ihren 15. Saisonsieg. Für den vierten Sieg über die Niederösterreicher in der laufenden Spielzeit brauchten die Steirer jedoch eine Overtime – erst nach 45 Minuten war der 89:86-Auswärtserfolg in trockenen Tüchern. Damit sichert Kapfenberg vorübergehend Tabellenplatz drei – gleichbedeutend mit Heimrecht im Viertelfinale – ab. Traiskirchen verpasste nach der 13. Saisonniederlage vorerst den Sprung auf Platz vier, ist indes wieder 6. Die Niederösterreicher mussten nach vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage einstecken, gaben auch den „home-winning-streak“ von plus 4 aus der Hand. Doch sie zeigten das gesamte Spiel hindurch Moral: Ohne Top-Scorer Fabricio Vay, er fehlte wie schon zuletzt wegen Rückenbeschwerden, knabberten die „Löwen“ ein frühes minus 16 (28:44) weg. Da war auch bereits ihr Headcoach Luigi Gresta wegen Schiedsrichterkritik ausgeschlossen worden. Kapfenberg wog sich zu sehr in Sicherheit, rotierte – auch ohne Milan Stegnjaic - tief und hatte auf endgültige Turnarounds der Lions immer eine passende Antwort. Außer in den letzten 20 Sekunden der regulären Spielzeit: Aus 72:79 machten Jason Detrick (21 PTS, 5 RB) und Florian Trmal (11 PTS, 8 RB) den Ausgleich. In der Overtime hatten die Bulls dann den längeren Atem, die nötige Power am Rebound (41:37) und frischer Kräfte – denn die Starting-5 von Michael Schrittwieser durfte 45 Minuten länger durchschnaufen.

Durchschnaufen können auch die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (7), die mit einem 76:64-Derbysieg beim UBSC Raiffeisen Graz (8) ihre Chance auf die Snickers®-Playoffs 2017 wahren. Mit dem 12. Saisonsieg liegen die Steirer weiterhin nur zwei Punkte außerhalb der Postseason. Vor allem in den beiden mittleren Vierteln boten die Panthers eine starke Defensive, ließen in diesen 20 Minuten nur 26 Gegenpunkte zu. Graz, wo Anton Maresch (23 PTS, 8 RB, 6 AS, 5 TO) wieder an Board war, war aus der Distanz zu harmlos, traf nur 17% von außen. Dort hatte Fürstenfeld, das wegen eines Patellasehnenrisses auf Top-Star Marko Car verzichten musste, Hannes Ochsenhofer, der 6 seiner 12 Versuche verwerten konnte. Fürstenfeld war am Ende ungefährdet, trotz 17 Turnover (dritthöchster Wert der Panthers in dieser Spielzeit) – aber vor allem wegen Simeo Iliev (16 PTS, 4 RB) und Marino Sarlija (16 PTS, 10 RB).  

Einen schlussendlich klaren Sieg – den nun zweiten in Folge – feierte der BC Hallmann Vienna im „Donauderby“ über die Klosterneuburg Dukes. Das 87:55 war Wiens 13. Saisonsieg, der ihnen vorübergehend Platz vier in der Tabelle bringt. Als Vierter ist Wien punktgleich mit Wels und Traiskirchen (alle 26; Anm.), wobei die Oberösterreicher noch zwei Spiele mehr auszutragen haben. Für Klosterneuburg setzte es die bereits 14. Niederlage in Serie. Dabei zeigten die Niederösterreicher im ersten Viertel ihr Potential, versteckten sich nicht, zwangen Wien zu schwierigen Würfen – von denen sie im Startviertel nur 26% trafen – und hielten den Gleichstand 16:16. Doch dann fand Wien offensiv den Rhythmus, sorgte mit einem 26:10 im zweiten Abschnitt für die Vorentscheidung. Vor allem Sebastian Koch (23 PTS, 72% FG, 6 RB) und Predrag Miletic (22 PTS, 5 RB) waren nicht zu stoppen. Bei den Dukes trug Jozo Rados (22 PTS, 13 RB) die offensive Last, seine Kollegen – Lennart Burgemeister fehlte – blieben vor allem aus der Distanz glücklos (1/14) und konnten die individuelle Klasse der Wiener meist nur mit Fouls stoppen (27). Wien war auch von der Freiwurflinie stark, traf 24 von 28 (85%; Anm.).

Abgeschlossen wird die 28. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga morgen, Montag, mit dem „Oberösterreich-Derby“ zwischen Swans Gmunden und WBC Raiffeisen Wels. Die 77. Auflage dieses Duells überträgt Sky Sport Austria ab 18.45 Uhr live.  

 

Die bisherigen Ergebnisse der 28. Runde im Überblick:

 

dukes

Klosterneuburg Dukes – BC Hallmann Vienna
55:87 (16:16, 26:42, 40:60) 

bc
 lions Arkadia Traiskirchen Lions – ece bulls Kapfenberg
86:89 n.V. (14:20, 32:44, 56:58, 79:79) 
bulls
ubsc

UBSC Raiffeisen Graz – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
64:76 (21:20, 35:40, 47:60) 

panthers
swans

Swans Gmunden – WBC Raiffeisen Wels
Montag, 19:00 Uhr in der Volksbank Arena Gmunden
Live auf Sky Sport Austria ab 18.45

 wbc

 

Die bisherigen Ergebnisse der 28. Runde im Detail:

 

dukesKlosterneuburg DukesBC Hallmann Viennabc
55:87 (16:16, 26:42, 40:60)
Klosterneuburg verlor zum 14. Mal in Folge. Die Niederösterreicher bleiben damit Tabellenletzter.Mit dem 13. Saisonsieg rückt Wien auf den 4. Tabellenplatz vor. Es liegt nach Punkten mit Wels und Traiskirchen gleichauf, der WBC hat gegenüber dem Duo noch zwei Spiele mehr auszutragen.
Klosterneuburg fehlte breite Verantwortung in der Offensive.Wien präsentierte sich am Defensivrebound stark (28) und zog insgesamt 27 Fouls.
Jozo Rados
(22 PTS, 13 RB, 7 TO)
Sebastian Koch
(23 PTS, 72% FG, 6 RB, 2 AS, 1 TO, 3 BS)
Rados 22, Blazevic 15, Bezhanishvili, Leydolf je 6;Koch 23, Miletic 22, Stazic 20;
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Lennart Burgemeister ist kurzfristig ausgefallen, Timur Bas war aufgrund einer Allergie angeschlagen. Das sollen aber keine Ausreden sein, wir müssen trotzdem den Rebound dominieren und weniger Fehler machen.“John Griffin, Headcoach vom BCV: „Wir haben eine gute Defense gezeigt, das war heute der Unterschied.“
achdem sie offensiv eher mäßig begannen, legten die Dukes in Minute 3 einen 6:0-Run aufs Parkett, der die Wiener zu einer frühen Auszeit veranlasste. Die Klosterneuburger traten aber weiterhin selbstbewusst auf und stellten in Minute 6 auf 12:4. Die Wiener kämpften sich wieder heran und mit dem Buzzer glich Miletic die Partie aus.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ließen sich die Klosterneuburger nach einigen Entscheidungen der Unparteiischen etwas aus der Ruhe bringen und verteidigten obendrein nicht intensiv genug. Die Gäste nutzten dies aus und verschafften sich mit einem 8:0-Lauf rasch einen Respektabstand. Sie bekamen das Spiel zunehmend in den Griff, während sich die Fehler bei den Dukes häuften. So hieß es zur Pause 42:26 für den BC Vienna.

Ohne vollends zu überzeugen, bauten die Wiener ihre Führung im dritten Viertel noch ein wenig aus. Die junge Mannschaft der Klosterneuburger fand einfach zu selten die richtigen Mittel, um dagegen zu halten. Im Schlussabschnitt war die Luft aus der Partie draußen und es passierte nicht mehr viel. Der BC Vienna gewann schließlich klar mit 87:55. 
Die Klosterneuburg Dukes mussten auf Romed Vieider verzichten, der wegen eines Knorpelschadens im Knie für die restliche Saison ausfällt. Die angeschlagenen Jozo Rados (Schulter) und Jurica Blazevic (Knöchel) wurden eingesetzt.-

 

lionsArkadia
Traiskirchen Lions
ece bulls Kapfenbergbulls
86:89 n.V. (14:20, 32:44, 56:58, 79:79)
Die erste Niederlage von Traiskirchen nach vier Siegen in Serie lässt die Niederösterreicher in der Tabelle einen Rang einbüßen (von 5 auf 6). Kapfenberg (3) sichert mit dem 15. Saisonsieg vorübergehend nach hinten ab, hat weiterhin vier Punkte gut im Kampf um Heimrecht im Viertelfinale.
Headcoach Luigi Gresta wurde in 12. Minute ausgeschlossen. Traiskirchen schaffte zweimal das „Comeback“, zollte aber der Aufholjagden schlussendlich Tribut. Kapfenberg bekam mehr Input von der Bank: 65 Minuten zu 20 Minuten.
Benedikt Danek
(16 PTS, 5 RB, 7 AS, 5 TO)
Bogic Vujosevic
(10 PTS, 8 RB, 6 AS, 2 TO)
Detrick 21, Danek 16, Güttl 15;Jamar 20, Baptiste 18, Krstic 12;
Stefan Grassegger, Assistent-Coach der Lions: „Das Team hat Herz bewiesen, sich von minus 16 zurückgekämpft. Wir haben leider am Schluss die entscheidenden Rebounds in der Overtime nicht sichern können. Auch wenn es eine Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten ist, nehmen wir das Positive mit. Wir wissen zu was wir im Stande sind.“Filip Krämer, Spieler der Bulls: „Es war ein knappes Spiel. Beide Mannschaften haben super gekämpft. Am Ende haben wir den Sieg den Tick mehr wollen.“
Helmut Niederhofer, sportlicher Leiter der Lions: „Großartige Leistung meiner Mannschaft. Das zählt wie ein Sieg.“Michael Schrittwieser, Headcoach der Bulls: „Wir haben offensichtlich in der ersten Halbzeit zu gut begonnen und waren uns dann zu sicher. Traiskirchen ist eine sehr gute Mannschaft und wir haben am Ende viel Glück gebraucht um das Spiel zu gewinnen. Aber ich glaube, wir waren über 45 Minuten verdient besser.“
Die Lions müssen weiterhin auf Ayree und Topscorer Vay verzichten, bei den Bulls fehlt Stegnjaic. Coach Gresta schickt wie gegen Wels Danek, Güttl, Detrick, F. Trmal und Draskovic in die Partie. Auf der Gegenseite starten die Bulls mit Vujosevic, Schrittwieser, Jamar, Krämer und Baptiste. Zunächst ist es ausgeglichen, nach fünf Minuten steht es 8:10 für Kapfenberg, danach legt das Gästeteam einen Lauf aufs Parkett und erhöht mit einem 7:0 Run auf 8:17. Nach einem Timeout von Gresta können die Lions bis zur ersten Viertelpause auf 14:20 verkürzen.

Die Löwen starten denkbar schlecht in den zweiten Abschnitt, zuerst vergeben sie in der Offense einige gute Möglichkeiten, dann trifft Kapfenberg drei Würfe in Folge und liegt plötzlich mit 13 Punkten voran. Coach Gresta scheint in dieser Phase mit einigen Pfiffen nicht einverstanden, wird daraufhin nach zwei technischen Fouls aus dem Spiel ausgeschlossen und Grassegger muss die Coaching-Verantwortung bei den Lions übernehmen. Traiskirchen erholt sich aus dieser Phase aber wieder und kann den Rückstand auf unter zehn Punkten verkürzen. Fünf Minuten vor der Pause steht es 26:35, danach bleibt es ausgeglichen, Memcic stellt mit zwei Freiwürfen den Pausenstand auf 32:44.

Die zweite Halbzeit beginnen Detrick & Co. mit wesentlich mehr Energie, die Bullen halten gut dagegen, der Score bleibt daher zunächst unverändert. Die Löwen schaffen in der 25. Minute jedoch einen 9:0 Lauf und verkürzen durch Trmal & Co. auf -1. Der Lions Dome bebt, doch Kapfenberg bleibt fokussiert und geht mit einem 56:58 in das letzte Viertel.

In diesem merkt man Traiskirchen immer mehr die kurze Rotation und das kräfteraubende Spiel gegen Wels an. Das Team von Coach Schrittwieser kann das aber lange nicht ausnützen, erst US-Spieler Jamar erhöht den Vorsprung der Bulls auf über fünf Punkte. Den Lions gelingt jetzt wenig und das Spiel scheint an die Kapfenberger zu gehen. Als Vujosevic mit zwei Freiwürfen 24 Sekunden vor Schluss auf +7 erhöht, glaubt eigentlich keiner mehr an ein Comeback der Löwen, doch zwei Turnover von Jamar ermöglicht es Traiskrichen auf -3 zu verkürzen. Vier Sekunden vor Schluss haben die LIONS auf der anderen Seite des Feldes Einwurf und Detrick legt einen Kraftakt auf das Parkett und wird unglaublicher Weise von Vujosevic bei einem Drei-Punkteversuch gefoult. Der Routinie verwandelt daraufhin alle drei Freiwürfe und das Spiel geht in die Verlängerung.

In dieser sind die Kapfenberger immer knapp vorne, die Löwen haben Probleme beim Abschluss, müssen bereits auf den ausgefoulten Draskovic verzichten und scheinen stark erschöpft. Trotzdem wird bis zum Ende gekämpft, sechs Sekunden vor Schluss haben die Lions bei erneut -3 den Ball, doch ein Steal von Woschank entscheidet schlussendlich die Partie und Kapfenberg gewinnt mit 86:89. 
Die Arkadia Traiskirchen Lions mussten ohne Fabricio Vay (Rücken) und Terence Aryee (Bruch des Mittelfußknochens) auskommen.Die ece bulls Kapfenberg konnten Ian Moschik nicht einsetzen, Milan Stegnjaic fehlte ebenfalls.

 

ubscUBSC Raiffeisen GrazRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
panthers
64:76 (21:20, 35:40, 47:60)
Graz kassierte die 20. Saisonniederlage, bleibt Vorletzter. Fürstenfeld wahrt mit dem 6. Derbysieg der Saison seine Chancen auf die Playoffs. Als 7. Haben die Panthers weiterhin zwei Punkte Rückstand auf die Postseason.
Das Scoring der Grazer verteilte sich auf nur zwei Spieler. Insgesamt trafen sie nur 17% vom Dreier.Fürstenfeld traf hingegen 38% von außen.
Milos Krivokapic
(20 PTS, 4 AS, 1 TO, 3 ST)

Hannes Ochsenhofer
(21 PTS, 6/12 3FG, 4 AS, 1 TO, 2 ST)

Maresch 23, Krivokapic 20, Hasenburger 7;Ochsenhofer 21, Sarlija, Iliev je 16;
Lluis Pino Vera, Headcoach vom UBSC: „Leider wurde der tolle Einsatz wegen der schlechten Wurfquote nicht belohnt.“Pit Stahl, Headcoach der Panthers: „Wir haben verdient gewonnen.“
Mike Zaunschirm, Vorstandsmitglied vom UBSC: „Ein kampfbetontes Spiel mit viel Einsatz. Das bessere Händchen hat entschieden.“Hannes Ochsenhofer, Spieler der Panthers: „Das erwartet schwere Spiel. Wir haben es ohne Marko geschafft. Gute Besserung an ihn.“
Beide Teams haben nur mehr zwei Nichtösterreicher am Spielbericht. Bei 6:6 in der 4. Minute geht der Grazer Hasenburger mit drei Fouls vom Feld. Fürstenfeld nützt den Größenvorteil mit Insidespiel und zieht in der 8. Minute davon (12:16). Durch gute Defensive und Fastbreaks kommen die Grazer wieder zurück und können mit der Sirene durch einen Dreier das erste Viertel mit 21:20 beenden. Die Zuseher sehen ein spanndendes, schnelles Spiel, mit starker Defensive beider Teams, und viel Teamplay. Fürstenfeld kann dank seiner guten Dreierquote (Ochsenhofer trifft 5 von seinen 7 Versuchen) mit 35:40 in die Halbzeitpause gehen. Im 3. Viertel entscheidet Raiffeisen Fürstenfeld das Spiel für sich und zieht wegen seiner guten Trefferquote, der Grazer Fehlwürfe und deren Foulproblemen auf 60:47 weg. Der UBSC Raiffeisen Graz gibt nicht auf, kämpft, kann aber den Rückstand nur um einen Punkt verkürzen. Fürstenfeld gewinnt das Steierderby mit 76:64. 
-Marko Car fehlt den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers wegen eines Patellasehnenrisses.