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170417 ChanAles Chan führt den WBC mit ABL-Saisonbestleistung in die Snickers Playoffs.

Nach der 33. Runde der Admiral Basketball Bundesliga steht das Teilnehmerfeld für die Snickers Playoffs fest. Sowohl die Arkadia Traiskirchen Lions als auch der WBC Raiffeisen Wels schnappten sich das Playoff-Ticket aus eigener Kraft. Die Welser kamen durch eine extreme Insidedominanz – Ales Chan 32 Pts. und Davor Lamesic 30 Pts. - zum Erfolg gegen den UBSC Raiffeisen Graz. Die angeschlagenen Lions benötigten im NÖ-Derby gegen die Klosterneuburg Dukes einen Kraftakt im letzten Viertel um am Ende doch einen souveränen Sieg zu verbuchen. Der BC Hallmann Vienna fixierte mit einem Erfolg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers den vierten Tabellenplatz nach dem Grunddurchgang. Im Topspiel der Runde bezwangen die Redwell Gunners Oberwart durch ein starkes Finish die Swans Gmunden, die dadurch ihre Semifinalteilnahme noch nicht fixieren konnten.

 

Der BC Hallmann Vienna fixierte mit dem 78:66 Sieg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers den vierten Tabellenplatz nach dem Grunddurchgang und nahm den Panthers die letzte Chance sich noch für die Snickers Playoffs zu qualifizieren. In der ersten Halbzeit waren die Steirer noch ebenbürtig und hielten sich durch erfolgreiche Dreipunktewürfe im Spiel. Von Downtown wollte es für Wien an diesem Abend nicht klappen, sie verbuchten lediglich vier Treffer bei 23 Versuchen. In der zweiten Halbzeit versuchten es die Steirer etwas zu verkrampft mit Distanzwürfen, sie gaben von außerhalb der Dreipunktelinie mehr Wurfversuche ab als von innerhalb. Die Bundehauptstädter kontrollierten in dieser Phase die Bretter und pflückten um elf Rebounds mehr als ihr Gegenüber. Außerdem unterliefen ihnen lediglich vier Turnover im gesamten Spiel und ein heiß-gelaufener Anthony Clemmons (31 Punkte, 13 Rebounds) konnte von der Panthers-Defense nicht gestoppt werden. Mit diesen statistischen Werten stellte Clemmons kurz einen neuen ABL-Saisonrekord in der Effizienz-Statistik auf (45), die allerdings nur eine Stunde später von Ales Chan (WBC) noch einmal getoppt wurde.

 

Der WBC Raiffeisen Wels löste mit einem Sieg über den UBSC Raiffeisen Graz aus eigener Kraft das Playoff-Ticket. Nach der Krise – der WBC gewann lediglich eines der letzten sieben Spiele davor – gelang dem WBC damit ein Befreiungsschlag. Hauptverantwortlich dafür waren Ales Chan und Davor Lamesic, die ein wahres Insidefeuerwerk abfeuerten. Das Duo sorgte gemeinsam für 62 der 84 Welser Punkte und pflückte mit 25 Rebounds mehr als das gesamte Grazer Team zusammen. Dem WBC gelangen gesamt mehr als doppelt so viele Rebounds wie den Grazern und erarbeiteten sich somit zahlreiche zweite Chancen. Doch die Grazer ließen sich dennoch lange Zeit nicht abschütteln und kamen im vierten Viertel sogar noch einmal auf fünf Punkte heran. Doch der WBC ließ nichts mehr anbrennen und fixierte am Ende die Playoff-Teilnahme souverän mit einem 84:65 Erfolg. Ales Chan verbuchte mit 32 Punkten, 16 Rebounds, 4/4 Dreier und 2 Blocks nicht nur seine persönliche Bestleistung in seiner ABL-Karriere, sondern verbuchte damit auch den höchsten Effizienz-Wert (47) aller Spieler dieser Saison.

Auch die Arkadia Traiskirchen Lions lösten durch ihren vierten Sieg im ebensovielten NÖ-Derby gegen die Klosterneuburg Dukes ihr Playoff-Ticket. Doch über drei Viertel war Klosterneuburg ein ebenbürtiger Gegner. Erst im letzten Abschnitt konnten die dezimierten Lions – Benedikt Güttl und Terrence Ayree fehlten weiterhin – einen Gang höher schalten und vor allem durch ihre Dominanz am Rebound den Sieg einfahren. Die sonst so reboundstarken Herzöge ließen 23 Offensivboards der Lions zu und pflückten selbst nur 19 in der Defensive.  Die Dukes, die ebenfalls weiterhin auf ihren Kapitän verzichten mussten, hielten dennoch vor allem in Person von Jozo Rados lange Zeit dagegen - er verbuchte 20 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists. Doch einmal mehr erwiesen sich die Turnover als Achillesferse der Dukes – 19 mal verloren sie die Kontrolle über den Ball. Bei den Löwen sorgte neben Fabricio Vay (19 Punkte, 13 Rebounds) und Jason Detrick (17 Punkte) auch Fuad Memcic für gute Akzente von der Bank und lieferte mit 12 Punkten sein season-high.

 

Im Topspiel der Runde setzten sich die Redwell Gunners Oberwart gegen die Swans Gmunden knapp mit 77:73 durch. Durch eine gute Zonenverteidigung und erfolgreicher Reboundarbeit (39:29) erspielten sich die Schwäne eine sechs-Punkte-Führung fünf Minuten vor dem Ende. Bis dahin agierte der Tabellenführer in der Offensive oft etwas zu statisch und in der Defensive hatte man vor allem im Lowpost mit Tilo Klette (27 Punkte, 7 Rebounds) Probleme. Dennoch gelang es den Oberösterreichern nicht die Semifinalteilnahme endgültig zu fixieren. Die Hausherren legten in der Crunchtime durch eine exzellente Defensivleistung einen 11:0 Run hin. Zahlreiche Steals und eine gute Transition führten in dieser Phase zu leichten Punkten aus Fastbreaks. Die Schwäne begingen in Summe 23 Turnover – zu viele um den Tabellenführer zu besiegen. Beide Teams hatten nicht ihren besten Wurftag, fanden aber über Intensität und Emotion ins Spiel – ein erster Vorgeschmack auf die Snickers Playoffs.

 

Die Spiele des Osterwochenendes im Detail: 

 

bc

BC Hallmann Vienna – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

78:66 (24:14, 41:37, 61:50)

panthers
 wbc

WBC Raiffeisen Wels – UBSC Raiffeisen Graz

84:65 (18:19, 42:35, 61:46) 

 ubsc
 dukes

Klosterneuburg Dukes – Arkadia Traiskirchen Lions

59:75 (19:19, 34:36, 52:56)
lions 
gunners

Redwell Gunners Oberwart – Swans Gmunden

77:73 (21:23, 37:37, 53:54)
swans

 

Die Spiele der 33. Runde im Detail:

 

bc

BC Hallmann Vienna

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

panthers

78:66 (24:14, 41:37, 61:50)

BCV fixiert vierten Platz nach dem Grunddurchgang.

Panthers verabschieden sich aus dem Playoff-Rennen.

Deutliche Überlegenheit am Rebound (43:32) und lediglich vier Turnover kompensierten eine ausbaufähige Wurfleistung.

Trafen mehr Dreier als Zweier (12:10).

Anthony Clemmons

31 Punkte, 13 Rebounds

Simeon Iliev

19 Punkte

Anthony Clemmons, Spieler BCV: „Es war ein hartumkämpftes Spiel wie auch schon gegen Kapfenberg. Dieses Mal konnten wir die Intensität am Schluss nochmal nach oben schrauben und den Sieg einfahren.“

Pit Stahl, Headcoach Panthers: „Letztendlich bedeutet die Niederlage das Playoff-Aus für uns. Der Unterschied war heute Anthony Clemmons, der nicht nur durch seine Punkte sondern auch durch Rebounds ein großartiges Spiel gemacht hat.“

Petar Stazic, General Manager BCV: „Unsere Jungs sind zu bewundern – sie gehen seit drei Monaten über ihre Limits hinaus. Hut ab, der Heimvorteil im Viertelfinale ist somit erreicht.“

Hallmann startet wie von der Tarantel gestochen in das Spiel und kann auf plus 7 davon ziehen. Danach fangen sich die Panthers und drehen das Spiel. Nach dieser Phase übernehmen die Wiener wieder das Tempo und ziehen wieder auf plus 10 davon. Im zweiten Viertel halten die Fürstenfelder gut mit und vor allem Sarlija und Iliev setzen gute Akzente.

Im dritten Viertel entwickelt sich ein ständiges hin und her. Die Steirer versuchen immer häufiger durch Distanzwürfe den Rückstand zu verringern. Bei den Wienern ist es vorallem Clemmons, der einen sehr starken Tag erwischt und knapp vor Ende des dritten Viertels bereits bei 23 Punkten hält. Nach 5 schnellen Punkten von Clemmons zieht Coach Stahl die Reißleine und nimmt ein Timeout. Vorallem defensiv ziehen die Wiener an und zwingen die Steirer zu immer mehr Turnover. Dann ist es vor allem Astl, der die Panthers ins Spiel zurück bringt.

Mit einem Dreier von Astl kommen die Steirer wieder auf unter 10 zurück. Nach einer eher emotionalen Phase bittet Coach Griffin zum Gespräch. Die Konzentration des BC Hallmann lässt nach und die Fürstenfelder versuchen den Rückstand aufzuholen. Durch sehr schöne Passstafetten der Wiener, deren Nutznießer immer Shawn Ray ist, können die Hallmänner wieder auf plus 11 davonziehen. Die Wiener lassen sich das Spiel nicht mehr nehmen und bringen den Sieg sicher nach Hause.

 

wbc

WBC Raiffeisen Wels

UBSC Raiffeisen Graz

ubsc

84:65 (18:19, 42:35, 61:46)

Fixieren die Snickers Playoffs.

Bleiben in diesem Jahr gegen höher gerankte Teams sieglos.

Dominierten die Bretter. Der WBC pfückte deutlich mehr Offensivrebounds als sie Defensivrebounds der Grazer zuließen. (20:13).

Fanden gegen Ales Chan (32 Pts.) und Davor Lamesic (30 Pts.) kein Rezept.

Ales Chan

32 Punkte, 16 Rebounds, 4/4 Dreier, 2 Bls

(ABL career-high in Punkten und Rebounds + ABL-season high in Effizienz)

Anthon Maresch

21 Pts.

Thomas Csebits, Spieler WBC: „Das ganze Team wollte heute gewinnen, Ales und Davor zeigten sich von ihrer besten Seite!"

David Hasenburger, Spieler UBSC "Lamesic und Chan haben uns inside klar dominiert."

Mike Coffin, Headcoach WBC: „Gratulation an meine Mannschaft! Wir haben unseren Gameplan heute souverän umgesetzt, vor allem Davor und Ales haben wir gut in Szene gesetzt."

Georg Florian, Spieler UBSC "Erste Halbzeit haben wir gut gestartet, doch mit den zwei großen Welsern hatten wir große Probleme."

Keinen guten Start erwischt der WBC. Die Gäste führen nach 4:20 Minuten bereits mit 12:4 ehe Headcoach Mike Coffin zum ersten Time Out gezwungen wird. Diese Auszeit zeigt Wirkung und nach dem 10:0-Run der Gäste führt ein 10:0-Run der Heimischen zum ersten Viertelstand (18:19). Chan trifft aus der Distanz zum 23:22. der WBC findet jetzt immer besser ins Spiel. Davor Lamesic (19 Punkte) und Ales Chan (15 Punkte) sind hauptverantwortlich für die 42:35 -Führung zur Halbzeit, den abgesehen von diesen beiden Big Men kann kein anderer Welser zur Halbzeit mehr als zwei Punkte anschreiben.

Ein 8:0-Run der Welser zu Beginn der zweiten Halbzeit zwingt den Grazer Coach Galle gleich zu seinem ersten Time Out in der zweiten Halbzeit. Doch dieses lässt den WBC kalt, mit 61:46 geht es in das letzte Viertel. Im letzten Viertel startet Graz gleich eine Aufholjagd und legen einen 10:0-Lauf hin. Plötzlich steht es "nur" mehr 61:56 für die Hausherren. Doch dann spielen Lamesic & Chan wieder groß auf und bringen die Welser wieder mit 73:58 in Front. Coach Coffin kann die Nachwuchsspieler Sucic und Pudic ihre Bundesliga-Premiere feiern lassen, es kommen alle Welser Spieler zum Einsatz. Der Endstand lautet 84:65, der WBC löst somit sein Play Off Ticket.

 

dukes

Klosterneuburg Dukes

Arkadia Traiskirchen Lions

lions

59:75 (19:19, 34:36, 52:56)

Verlieren auch das vierte NÖ-Derby der Saison.

Fixieren die Snickers Playoffs.

Begingen 19 Turnover.

Dominierten am Rebound (47:28).

Jozo Rados

20 Punkte, 11 Rebounds, 7 Assists

Fabricio Vay

19 Pts., 13 Rebounds

Zoran Kostic, Headcoach Dukes: „Wir hätten ein Viertel länger Basketball spielen müssen.“

Helmut Niederhofer, Sportlicher Leiter der Lions: „Heute haben wir einen sehr schweren Pflichtsieg geholt. Jetzt gilt unsere Konzentration den Playoffs. Wir müssen unsere Spieler gesund bekommen und in Form kriegen.

Jozo Rados, Spieler Dukes: „Wir sind deutlich besser aufgetreten als in Graz. Das Spiel heute haben wir am Rebound verloren. Wenn wir immer wieder 2. und 3. Chancen zulassen, fallen die Würfe irgendwann. Der Rebound hat letztlich den Unterschied ausgemacht.“

hne jeden Druck starteten die Dukes gut ins Niederösterreich-Derby und lagen zur Viertelmitte mit 15:7 vorne. Obwohl die Lions in dieser Phase einen Offensivrebound nach dem anderen holten, profitieren sie davon nicht. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung sogar auf +10 aus, ehe die Traiskirchner mit einem 10:0-Run in den Schlussminuten des ersten Abschnitts die richtige Antwort hatten und damit auf 19:19 ausglichen. Viertelübergreifend wurde sogar ein 18:0-Lauf daraus, da bei den Klosterneuburgern plötzlich nichts mehr ging. In weiterer Folge fanden die Dukes aber wieder besser ins Spiel und holten die 8 Punkte-Führung der Gäste fast wieder auf. Die Schlussphase gehörte zwar wieder den Lions, dank eines Buzzer Beater-Dreiers von Blazevic stand es aber nur 34:36 zur Pause.

Auch nach Seitenwechsel präsentierten sich die Dukes als ebenbürtiger Gegner und blieben durch Rados und Blazevic dran. Ein Drei Punkte-Spiel von Bezhanishvili bescherte den Gastgebern nach fünf Minuten den Ausgleich. Dann kam aber ausgerechnet Dukes-Topscorer Jozo Rados in Foulprobleme und musste längere Zeit aussetzen. Die Lions gingen mit vier Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen dieser Saison hatten die Klosterneuburger an diesem Tag erhebliche Reboundprobleme, nicht zuletzt deshalb bauten die Traiskirchner ihre Führung aus. Diese verteidigten sie dann souverän und setzen sich am Ende mit 75:59 durch.

 

gunners

Redwell Gunners Oberwart

Swans Gmunden

swans

77:73 (21:23, 37:37, 53:54)

Fünfter Sieg der Saison gegen die Swans. (4x ABL, 1x Cup)

Konnten vorzeitige Semifinalqualifikation knapp noch nicht fixieren.

Verbuchten 11 Steals

Begingen 23 Turnover

Andell Cumberbatch

23 Punkte, 7 Rebounds

Tilo Klette

27 Pts., 7 Rebounds

Derek Jackson, Spieler der Gunners: „Es war ein hartumkämpftes Spiel. Wir lagen im vierten Viertel schon hinten. Doch wir haben nicht aufgehört zu spielen und in der Intensität noch zugelegt. Das führte uns zum Sieg.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Herzliche Gratulation an Oberwart, sie haben den Heimvorteil ausgenutzt.“

Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Es war ein schweres Spiel gegen einen guten Gegner nur zwei Tage nach unserem Spiel in Traiskirchen. Wir hatten vor allem in der Lowpost-Defense Probleme und auch in der Offensive lief nicht alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber es ist gut den Sieg geholt zu haben, auch wenn wir nicht unseren besten Basketball gezeigt haben. Es war eine wertvolle Vorbereitung für die Playoffs.“

Povilas Gaidys, Spieler der Swans: „Es war ein gutes Spiel und wir können auf diese Leistung aufbauen. Bis zu den Playoffs ist zwar noch einiges zu verbessern aber wir haben eine gute Basis.“

Das Spitzenspiel zwischen den Redwell Gunners Oberwart und den Swans Gmunden hält was es verspricht. Die Oberösterreicher gehen durch Gaidys und Wesby schnell mit 0:4 in Führung, aber die Gastgeber kontern mit 4 erfolgreichen Freiwürfen in Folge. Gmunden legt aber weiter vor und zeigt schönen Teambasketball mit etwas zu aggressiver Verteidigung. Daraus resultieren viele Fouls und Oberwarter Punkte von der Freiwurflinie. Nach rund 5 Minuten ist das Spiel nach Punkten von Benjamin Blazevic wieder ausgeglichen (12:12). In weiterer Folge sorgt Tilo Klette fast im Alleingang für die Punkte der Gäste und auch dafür, dass sein Mannschaft mit einer Führung von 2 Punkten in das 2. Viertel geht (21:23). Auch der zweite Abschnitt verläuft über weite Strecken ausgeglichen: Oberwart besticht mit aggressiver Verteidigung, Gmunden durch schönes Teamplay. Vor allem Klette ist nicht zu halten, er scort in der ersten Halbzeit 16 Punkte. Bei Oberwart hält vor allem Andell Cumberbatch dagegen, mit einem ausgeglichenen Spielstand von 37:37 geht es in die Halbzeitpause.

Im 3. Viertel starten die Gunners wie aus der Kanone geschossen: Blazevic und Derek Jackson bringen die Redwell Gunners in Führung, nach einem Dunk von Jamari Traylor beträgt diese 7 Punkte (46:39). Aber die Swans Gmunden kontern durch Klette und Blazan, nach zwei Dreiern von Mitchell und Friedrich nimmt Gunners-Headcoach Chris Cougaz eine Auszeit (50:48). Den 10:0-Run der Schwäne stoppt allerdings erst ein Technisches Foul gegen Headcoach Bernd Wimmer wegen Schiedsrichterkritik, Georg Wolf verwertet den Freiwurf. Mit einem Spielstand von 53:54 geht es in das 4. Viertel, wo Blazevic die Gunners nach einem Anspiel von Kapitän Sebastian Käferle wieder in Führung bringt. McNealy legt nach, aber die Schwäne kontern angeführt von Tilo Klette und starten einen 8:0-Run. 5 Minuten vor dem Ende nimmt Gunners-Headcoach Chris Chougaz beim Spielstand von 59:65 eine Auszeit, um seine Mannschaft für die Schlussphase neu einzustellen. Mit Erfolg – Oberwart holt sich die Führung mit Punkten von Cumberbatch und Jackson zurück und legt einen 11:0-Lauf aufs Parkett, der erst von Klette gestoppt wird (70:67). Cumberbatch erhöht 1 Minute vor Spielende die Oberwarter Führung auf plus 5, aber Gaidys macht es nochmal spannend. 34 Sekunden vor dem Ende verliert Gmunden den Ball beim Einwurf und muss dann die Uhr mit Fouls stoppen. Am Ende bringt das nichts mehr, der Tabellenführer gewinnt gegen Gmunden mit 77:73.