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23 04 17 vayFabricio Vay durchbrach Effizienz-Rekord.

Den Swans Gmunden (2) gelang am vorletzten Spieltag der ADMIRAL Basketball Bundesliga die direkte Qualifikation für das Semifinale der Snickers®-Playoffs 2017. Nach dem klaren 89:72-Heimsieg über Tabellenschlusslicht Klosterneuburg Dukes (9) sind die Oberösterreicher nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen – und ziehen damit direkt ins Halbfinale ein. Parallel wahrten die Arkadia Traiskirchen Lions (5) mit einem ebenso klaren 98:73-Heimsieg über den UBSC Raiffeisen Graz (8) ihre Chance auf den 5. Tabellenrang nach Ende des Grunddurchgangs. Unabhängig der morgigen Begegnung zwischen BC Hallmann Vienna (4) und WBC Raiffeisen Wels (ab 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria), brauchen die Lions am letzten Spieltag für Rang fünf einen Sieg in Wels.


Die Swans Gmunden (2) und die Arkadia Traiskirchen Lions (5) feierten am Sonntag jeweils klare Siege gegen Tabellennachzügler. Die Oberösterreicher qualifizierten sich nach ihrem 89:72-Heimsieg über die Klosterneuburg Dukes (9) endgültig für das Semifinale der Snickers®-Playoffs 2017. Einen Spieltag vor Ende des Grunddurchgangs können die „Schwäne“ von den ece bulls Kapfenberg (3) nicht mehr verdrängt werden – und ersparen sich dadurch das Viertelfinale. Gmunden, das trotz des Ausfalls von Austin Steed (Knie) zu zehnt rotierte, lag von Beginn an in Führung – und konnte im weiteren Verlauf auch die Viertel zwei und drei für sich entscheiden. Per „balanced attack“ – 11 von 12 eingesetzte Spielern scorten – ließ man Klosterneuburg keine Chance. Die sonst am Rebound so starken Niederösterreicher hatten unter den Brettern (34:39) ihre Nachteile, auch frühe Foulprobleme schränkten etwa Jozo Rados (15 PTS, 9 RB) ein. Gmunden verteilte zum bereits fünften Mal in dieser Saison zumindest 27 Assists. Bei den Steals gelangen zum zweiten Mal in dieser Spielzeit 12, erneut gegen Klosterneuburg. Aus einem starken Kollektiv der „Schwäne“ ist Michael Ojo mit 17 Punkten und 4 Rebounds hervorzuheben. Bei den Dukes kratzte Jurica Blazevic mit 27 Punkten an seinem „career-high“ (6. April 2014, 29 Punkte).

Auch Traiskirchen hatte bei seinem Heimspiel keine Probleme. Der UBSC Raiffeisen Graz (8) wurde mit 98:73 klar besiegt. Die Steirer hatten vor allem in der Defensive ihre Probleme, ließen Traiskirchen viele leichte Punkte in Zone (50 „points in the paint“ für die Lions). Die Lions, denen neben Benedikt Güttl und Terence Ayree auch wieder Florian Trmal fehlte, waren in allen Belangen überlegen: Den Rebound gewann das beste ABL-Team dieser Kategorie überlegen mit 46:28, bei der Feldwurfquote hatten die Niederösterreicher gleich 17 Prozentpunkte mehr (55:38). Fabricio Vay bot eine sensationelle Leistung: Der Forward stellte mit 21 Rebounds das „ABL-season-high“ von Cameron Naylor ein – und stellte ein neues „ABL-season-high“ auf: In der Rekord-Effizienz von 57, zehn mehr als noch vor einer Woche Ales Chan (47), summieren sich zu den Rebounds etwa 29 Punkte und 8 Assists.

Abgeschlossen wird die 34. Runde morgen, Montag, mit der Begegnung BC Hallmann Vienna (4) gegen WBC Raiffeisen Wels (6). Sky Sport Austria überträgt das Spiel ab 18.45 Uhr live und exklusiv. 

 

Die Spiele der 34. Runde in der Übersicht:

 

bullsece bulls Kapfenberg – Redwell Gunners Oberwart
77:68 (10:18, 32:35, 51:48)
gunners
swansSwans Gmunden – Klosterneuburg Dukes
89:72 (26:17, 50:38, 69:49) 
dukes
 lionsArkadia Traiskirchen Lions – UBSC Raiffeisen Graz
98:73 (26:19, 50:35, 78:48) 
 ubsc
 bcBC Hallmann Vienna – WBC Raiffeisen Wels
Montag, 19.00 Uhr im Hallmann Dome
Live auf SKY Sport Austria ab 18.45 Uhr
 wbc

 

Die Sonntagsspiele der 34. Runde im Detail:

swansSwans GmundenKlosterneuburg Dukesdukes
89:72 (26:17, 50:38, 69:49)
Der 21. Saisonsieg sichert Gmunden den 2. Tabellenplatz. Damit qualifizieren sich die Swans direkt für das Semifinale. Klosterneuburg muss die bereits 19. Niederlage in Folge hinnehmen, bleibt 2017 ohne Sieg.
„balanced-attack“ bei Gmunden: 11 von 12 eingesetzten Spieler konnten punkten. Mehr als die Hälfte aller Punkte (46) wurden von Bankspielern erzielt.  Klosterneuburg verringerte die Turnover-Rate (14), konnte aber die Stärke unter dem Korb (34:39 Rebounds) nicht ausspielen.
Michael Ojo
(17 PTS, 4 RB, 2 AS, 1 TO, 4 ST)
Jurica Blazevic
(27 PTS, 5 RB, 4 TO)
Ojo 17, Murati, Friedrich, Wesby, Gaidys je 10;Blazevic 27, Rados 15, Bezhanishvili 11;
Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Gratulation an meine Mannschaft zum Semifinaleinzug. Es war eine solide Leistung und ein verdienter Sieg heute.“Romed Vieider, Spieler der Dukes: „Gmunden war eindeutig besser, hat uns offensiv wie defensiv dominiert. Aber wir können mit erhobenem Haupt aus der Halle gehen, weil wir gut dagegengehalten haben.“
Die Swans Gmunden mussten Austin Steed vorgeben. Michael Ojo gab sein Comeback, auch Enis Murati war wieder dabei.Romed Vieider fehlte den Klosterneuburg Dukes weiterhin.
Die Dukes machen die ersten Punkte, dann folgt aber sofort ein 12:0-Lauf der Hausherren, bei dem jeder Spieler der Starting-Five genau einmal scort (12:2, 3.). Danach gehen die Gäste oft an die Freiwurflinie und können so ein weiteres Anwachsen des Rückstandes verhindern, nach zehn Minuten steht es 26:17. Gleiche Dramaturgie zum Beginn es zweiten Viertels: Auf einen Dukes-Korb folgt ein Gmundner Lauf, dieses Mal sind es sieben Punkte in Folge zum 33:19 (13.). Und wieder verkürzen die Gäste bis zum Viertelende etwas, in die Kabinen geht es schließlich mit einem 50:38 für die Swans.

Auch nach dem Seitenwechsel können die Dukes gut mithalten, ihnen hilft dabei, dass die Hausherren immer wieder nachlässig agieren, so bleibt der Pausenrückstand bis zur 29. Minute im wesentlichen gleich (60:49). Erst drei Dreier in der Schlussphase - abgeschlossen durch einen Buzzer-Beater von Michael Ojo - sorgen für eine Gmundner 20-Punkte-Führung nach drei Vierteln. Im Schlussviertel lassen die Schwäne dann nichts mehr anbrennen. Zuerst bauen sie die Führung bis auf 26 Punkte aus (79:53,34.), am Ende kommen die Dukes wieder bis auf 89:72 heran. Das ändert aber nichts mehr an einem nie gefährdeten Sieg der Schwäne, mit dem sie den direkten Semifinaleinzug fixieren. 


lionsArkadia
Traiskirchen Lions
UBSC
Raiffeisen Graz
ubsc
98:73 (26:19, 50:35, 78:48)
Traiskirchen wahrt mit dem 16. Saisonsieg, dem ersten Heimsieg nach drei Niederlagen in Folge, seine Chance auf Platz 5 nach dem Grunddurchgang. Graz bleibt im 16. Auswärtsspiel der Saison zum 12. Mal ohne Punktgewinn.
Traiskirchens Offensive hatte leichtes Spiel, machte zum zweiten Mal in dieser Saison über 90 Punkte.  Graz hatte als schlechtestes Rebound-Team der ABL gegen das Beste eben dort (28:46) keine Chance.
Fabricio Vay
(29 PTS, 21 RB, 8 AS, 3 BS)
David Hasenburger
(21 PTS, 4 RB)
Vay 29, Detrick 22, Danek 15;Hasenburger 21, Maresch, Krivokapic je 13;
Luigi Gresta, Headcoach der Lions: „Es war ein gutes Spiel von uns. Aufgrund der Verletzungen konnten wir nur mit sieben Spielern antreten. Aber wir hatten das Spiel immer in unseren Händen, verdient gewonnen. Jetzt liegt der Fokus auf Wels und dann auch den Playoffs.“Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig als Team gespielt. Vor allem die Team-Defense war nicht gut, auch offensiv war keine Harmonie erkennbar. Die zweite Halbzeit war ein wenig besser, aber insgesamt zu wenig, um Traiskirchen zu schlagen.“
Stefan Grassegger, Assistent-Coach der Lions: „Wir haben das Spiel von Beginn an kontrolliert. Offensiv hatten wir mit 98 Punkten einen guten Output, da sind wir definitiv am richtigen Weg für die Postseason. Defensiv – auch wenn es nur 73 Gegenpunkte waren – haben wir doch einige Sachen noch nicht so umgesetzt wie wir sollten.“Marin Sliskovic, Spieler vom UBSC: „Es hat uns von Beginn an an Intensität gefehlt, vor allem am Rebound. Speziell Fabricio Vay, den wir zu Beginn gut im Griff hatten, hat dann alles getroffen.“
Die Arkadia Traiskirchen Lions konnten Terrence Ayree (Knöchel) nicht einsetzen. Auch Kapitän Benedikt Güttl fehlte, er kuriert eine Bänderverletzung im Knöchel aus und wird vermutlich erst zum Start der Playoffs auflaufen können.-
Im Lions Dome gehen vor dem Spielbeginn alle von einer knappen Partie aus, fehlen den Lions doch Ayree und Güttl mit ihren Knöchelverletzungen und zusätzlich F. Trmal wieder mit starken Rückenschmerzen. Aus den verblieben Löwen wählt Coach Gresta Danek, M. Trmal, Detrick, Vay und Draskovic als Starting Five aus. Auf der Gegenseite schickt Coach Galle Krivokapic, Richter, Maresch, Bricina und Hasenburger aufs Feld. Die Lions wirken zu Spielbeginn trotz aller Verletzungsproblemen wie das entschlossenere Team und starten mit zwei getroffenen Dreiern von Detrick und mit zwei Lay-Ups von Draskovic. Offensiv läuft bei Graz in den ersten Minuten wenig, nach drei gespielten Minuten steht es daher 10:2. Nach einem Timeout von Graz-Trainer Galle läuft es für den UBSC wesentlich besser, doch der Vorsprung der Löwen wird aufgrund ihrer guten Offense bis zum Viertelende nicht kleiner. Somit führen Danek & Co. nach dem ersten Viertel mit 26:18. Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts kann sich Traiskirchen jetzt nicht weiter absetzen. Die Grazer Krivokapic und Hasenburger halten ihr Team lange im Spiel, doch 15 Punkte in fünf Minuten von Vay & Co. und gute Defense der Löwen sind zu viel für die Steirer. Zur Halbzeitpause führen die Lions daher bereits klar mit 50:35.

Die ersten Punkte nach der Pause erzielt war Hasenburger für die Grazer, doch danach legen die Löwen einen 14:3 Run hin, der endgültig für die Vorentscheidung sorgt. Vor allem innerhalb der Drei-Punkte-Linie präsentieren sich Draskovic & Co. heute besonders stark, was 68% getroffene Würfe in diesem Bereich unterstreichen. Insgesamt geht das dritte Viertel mit 28:13 klar an das Löwenrudel. Zehn Minuten vor dem Schluss führen die Lions daher bereits mit 30 Punkten. Im letzten Abschnitt rotieren beide Coaches viel, Graz betreibt noch etwas Wiedergutmachung und gewinnt das Viertel um fünf Punkte. Am Ende steht daher ein klarer 98:73 Sieg für Traiskirchen am Score Board.