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170427 PaytonKevin Payton zeigt sich rechtzeitig in Playoff-Form und verbucht sein season-high.

Der erste Spieltag der letzten Runde des Grunddurchgangs in der Admiral Basketball Bundesliga brachte Klarheit über die Viertelfinalpaarungen der Snickers® Playoffs. Der WBC Raiffeisen Wels eroberte im direkten Showdown gegen die Arkadia Traiskirchen Lions den fünften Tabellenplatz und trifft somit im Viertelfinale auf den BC Hallmann Vienna. Die Lions hingegen müssen nach der 71:80 Niederlage in Wels, gegen die ece bulls Kapfenberg ran, das wahrscheinlich zurzeit heißeste Team der Liga. Erstmal eine kurze Verschnaufpause bekommen die Redwell Gunners Oberwart nach dem Derby-Erfolg gegen Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Als Erster des Grunddurchgangs überspringt der amtierende Meister das Viertelfinale und wartet auf seinen Semifinalgegner, der im Duell zwischen Wien und Wels ermittelt wird. Abgeschlossen wird der Grunddurchgang am Freitag mit den beiden Begegnungen UBSC Raiffeisen Graz gegen Swans Gmunden und Klosterneuburg Dukes gegen ece bulls Kapfenberg, die allerdings keinen Einfluss mehr auf Playoff-Paarungen oder Platzierungen haben.


Kein taktieren gab es zwischen dem WBC Raiffeisen Wels und den Arkadia Traiskirchen Lions im direkten Duell um den fünften Platz. Die Lions starteten angeführt von einem groß aufspielenden Fabricio Vay (26 Punkte) offensiv wie aus der Pistole geschossen. Schnell eroberten die Niederösterreicher einen zweistelligen Vorsprung. In der Defensive ließen die Löwen jedoch zu viele zweite Chance zu und ließen die notwendige Intensität vermissen. Wenig überraschend, konnte man sich doch aufgrund der äußerst angespannten Personalsituation – Florian Trmal, Benedikt Güttl und Terrence Ayree fehlten – keine unnötigen Fouls leisten. Der WBC, bei dem Lorenzo O’Neal sein Comeback feierte, kämpfte sich Punkt für zurück und verkürzte bis zur Halbzeit auf einen Punkt. Auch in der zweiten Hälfte agierten die Welser deutlich kontrollierter als noch in den Spielen zuvor, mit nur sieben Turnover verbuchten sie ein season-low. Anders als die Lions, denen nach einigen Unkonzentriertheiten 16 Turnover unterliefen. Durch die deutlich bessere Trefferquote von außerhalb der Dreipunktelinie (42%) hielten sich die Löwen trotzdem lange im Spiel und brachten gar noch eine knappe Führung in den finalen Abschnitt. Dort ging den Niederösterreichern allerdings die Luft aus, mussten doch drei Löwen durchspielen- Während den Niederösterreichern lediglich acht Punkte gelangen, hatten die Welser noch etwas mehr Reserven und sicherten sich angeführt von Davor Lamesic (22 Punkte) und Kevin Payton (18 Punkte – season high) den wichtigen Sieg und damit den fünften Tabellenplatz.

Die Redwell Gunners Oberwart beenden den Grunddurchgang mit einem souveränen Derby-Sieg gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Ohne Andell Cumberbatch und Georg Wolf kontrollieren die Südburgenländer die Begegnung. Eine starke Leistung in der Defensive ließ die Steirer ihren gewohnten Wurfrhythmus nicht finden. Lediglich 34% der Fürstenfelder Würfe fanden ihr Ziel. Die Bretter wurden vom amtierenden Meister klar dominiert, mit 54 gepflückten Boards stellten sie einen neuen Saisonrekord auf. Vor allem Benjamin Blazevic langte kräftig zu. Mit 14 Punkten und 14 Rebounds führte er sein Team in beiden Kategorien an. Bei den Panthers hielt vor allem Jakob Ernst dagegen. Mit vier von neun Dreiern war er einer der wenigen Fürstenfelder, der sein Visier gut eingestellt hatte. Am Ende setzten sich die Gunners souverän mit 74:60 durch und warten nun auf ihren Semifinalgegner der im Duell zwischen Wien und Wels ermittelt wird.

Die Spiele der 35. Runde in der Übersicht:

 

wbcWBC Raiffeisen Wels – Arkadia Traiskirchen Lions
80:71 (18:25, 40:41, 62:63)
lions
gunnersRedwell Gunners Oberwart – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
74:60 (21:16, 42:28, 55:39)
panthers
ubsc UBSC Raiffeisen Graz - Swans Gmunden
Freitag, 19:00 Uhr in der Unionhalle Graz A 
 swans
 dukesKlosterneuburg Dukes – ece bulls Kapfenberg
Freitag, 19.30 Uhr im FZZ Happyland Klosterneuburg
bulls 

 Bracket

Die Spiele der 35. Runde im Detail:

wbc

WBC Raiffeisen WelsArkadia Traiskirchen Lionslions

80:71 (18:25, 40:41, 62:63)
Wels sichert sich den fünften Platz und trifft in den Playoffs auf den BCV.Lions beenden den Grunddurcchgang auf Rang sechs und treffen auf die bulls.
Season-low in Turnovers (7).Bekommen 27 Punkte nach Ballverlusten.
Davor Lamesic
22 Punkte, 8 Rebounds
Fabricio Vay
27 Punkte, 5 Rebounds
Kevin Payton, Spieler WBC: „Wir wollten den Sieg unbedingt und er war enorm wichtig für die Serie gegen Wien und unser Selbstvertrauen."Stefan Grassegger, Assistant Coach der Lions: „Wir haben es leider nicht geschafft die 40 Minuten Energie zu halten, haben zu viele Offensive-Rebounds zugelassen. Hilft nichts, trotz allem werden wir uns jetzt auf Kapfenberg vorbereiten."
Mike Coffin, Headcoach WBC „Wir haben rechtzeitig zum Play-off Start unser wahres Gesicht gezeigt. Ich freu mich auf die Serie gegen Wien."Benedikt Danek, Spieler der Lions: „Es war ein sehr knappes Spiel auf Augenhöhe. Wir als Mannschaft und besonders ich hatten zu viele Turnover um das Spiel zu gewinnen, auch die Rebounds waren zu wenig.“
Keinen guten Start erwischt der WBC Die Gäste führen nach 5 Minuten rasch bereits mit 15:6. Mike Coffin bringt Ales Chan ins Spiel. Ab da läuft auch das Spiel der Welser besser. Bis zur ersten Viertelpause kommt man auf 18:25 heran. Vay trifft gleich zu Beginn des 2. Viertels aus der Distanz und erhöht auf 28:18 ehe Cigoja ebenfalls von "draußen" trifft und auf 21:28 verkürzt. Bei 30:32 trifft Csebits beide Freiwürfe zum Ausgleich und Payton bringt den WBC das erste mal in Führung. Zur Halbzeit steht es 41:40 für die Gäste.

Besser als in die erste Halbzeit starten die Welser in die zweite: Allen voran ist es Payton der dem Spiel seinen Stempel aufdrückt und so führt man nach 5 Minuten mit 52:48. Der WBC spielt konzentriert in der Offense und verbucht im dritten Viertel keinen einzigen Turnover. Das Spiel wird jetzt zusehend härter und intensiver. Vay trifft mit der Sirene mit Brett zur erneuten 63:62-Führung der Lions. Spannend bleibt es im Schlussviertel. Cigoja bringt den WBC mit 67:65 in Führung. Lamesic erhöht mit einem And-1 auf 72:67 und Chan legt noch zwei Punkte drauf. Die Welser spielen die hektischen Schlusssekunden locker herunter und kommen so zu einem verdienten Sieg und beenden somit den Grunddurchgang auf dem 5. Platz. Gegner im Viertelfinale ist der BC Vienna. Die zweite Viertelfinalpaarung lautet Kapfenberg gegen die Lions.

 

gunners

Redwell Gunners OberwartRaiffeisen Fürstenfeld Pantherspanthers

74:60 (21:16, 42:28, 55:39)
Oberwart geht mit Sieg in die „Viertelfinal-Pause“Panthers beenden Saison mit Niederlage.
Gunners pflücken 54 Rebounds
(ABL-season high.)
Treffen lediglich 38% Zweier.
Benjamin Blazevic
14 Punkte, 14 Rebounds
Simeon Iliev
15 Punkte
Chris Chougaz, Headcoach Gunners: „Ein unglaublicher Grunddurchgang geht mit einem Klubrekord von 27 Siegen für uns zu Ende. Wir müssen uns jetzt für die Playoffs vorbereiten. Alle gemeinsam – die Fans und die Mannschaft – werden jetzt probieren den Titel zu verteidigen.“David Jandl, Spieler der Panthers: „Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Wir haben unser Glück zu oft vom Dreier gesucht, das ist leider nicht aufgegangen. Für uns startet jetzt der Urlaub.“
Jakob Szkutta, Spieler der Gunners „Wir haben unser letztes Spiel im Grunddurchgang souverän gewonnen. Wir haben in der Defense gut gespielt und in der Offensive die freien Würfe bekommen.“Pit Stahl, Headcoach der Panthers: „Für ein völlig bedeutungsloses Spiel haben wir uns ganz gut verkauft. Mit unserer üblichen Wurfquote hätten wir eine Chance gehabt. Die war heute leider nicht da, deswegen hat Oberwart verdient gewonnen.“
Zwei Minuten dauert es, ehe in der Begegnung Redwell Gunners Oberwart gegen Fürstenfeld Raiffeisen Panthers der erste Korb fällt - und der gelingt den Gästen. Die Burgenländer kontern allerdings mit fünf Punkten von Benjamin Blazevic in Folge, Kapitän Sebastian Käferle legt dann noch einen Dreier nach, nach vier Minuten steht es 8:4. Dann geht es Schlag auf Schlag weiter, Jakob Ernst für Fürstenfeld, Blazevic mit Freiwürfen, Sarlija für die Panthers und Derek Jackson für Drei - eine Minute später beträgt der Spielstand 13:9. Ex-Gunner Hannes Ochsenhofer und Ernst gleichen aus, aber Traylor und Cedric Kuakumensah bringen die Gunners wieder mit plus 5 in Führung, Jackson sogar mit 8. Den Schlusspunkt im 1. Abschnitt setzt David Jandl für Fürstenfeld (21:16). Jakob Szkutta erhöht die Führung von Oberwart auf plus 7, aber "Haxi" antwortet mit einem Dreier. Dann legen die Gunners einen Gang zu, mit einem 13:4-Lauf stellen sie auf 38:25. Auch in der Schlussphase bleiben die Gastgeber die "heißere" Mannschaft, den Schlusspunkt setzt aber Paul Radakovics mit einem Dreier zum 42:28.

Die zweite Halbzeit zwischen den Redwell Gunners Oberwart und den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers eröffnet erneut Blazevic für die Südburgenländer, diesmal allerdings mit einem Freiwurf. Dann legt er aber noch einen nach, Ochsenhofer sorgt dafür, dass die Panthers nicht abreißen. Die Gunners halten ihre Gegner aber auf Distanz, Szkutta und Traylor sorgen für die weitere komfortable Führung von 13 Punkten (49:36). Die Gastgeber machen jetzt wieder etwas mehr Druck, prompt erhöht sich die Führung bis zum Viertelende auf 55:39. Die Gunners spielen weiter konzentriert und lassen zu Beginn des letzten Abschnitts nichts mehr anbrennen: Jamari Traylor, Max Schuecker und und Szkutta erhöhen den Spielstand auf 64:44. Die Steirer kontern durch zwei Dreier von Iliev, aber in der Schlussphase spielen die "Jungen Wilden" den Vorsprung souverän nach Hause - die Gunners beenden das letzte Spiel im Grunddurchgang mit einem 74:60-Sieg im Derby gegen Fürstenfeld.