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28 04 17 gaidysPovilas Gaidys glänzte gegen seinen Ex-Klub.

Die letzten beiden Spiele der „regular-season“ in der ADMIRAL Basketball Bundesliga brachten am Ende doch noch die erwarteten Ergebnisse: Die bereits seit einigen Runden fix für die Snickers®-Playoffs 2017 qualifizierten Swans Gmunden (2) und ece bulls Kapfenberg (3) gewannen ihre Spiele gegen die beiden Tabellennachzügler. Die Oberösterreicher rangen den UBSC Raiffeisen Graz (8) nach Overtime mit 96:91 nieder, nachdem sie das Schlussviertel noch mit +10 begonnen hatten. Der Cup-Sieger aus der Steiermark musste bei den Klosterneuburg Dukes (9) einen schlechten Start (9:26) verdauen, um dann kontinuierlich doch noch einen 82:74-Auswärtssieg einzufahren. Während Gmunden als Zweiter des Grunddurchgangs im Viertelfinale pausiert, startet jenes von Kapfenberg, sie treffen auf Traiskirchen, und parallel Wien gegen Wels am Montag (1. Mai ab 18.00 Uhr).


Die Swans Gmunden (2) sind beim UBSC Raiffeisen Graz (8) noch mit einem „blauen Auge davongekommen“. Die Oberösterreicher, die bis auf Austin Steed komplett aufliefen, taten sich von Beginn an schwer – konnten vor allem Anton Maresch nicht einengen, der just im letzten Saisonspiel zwei „season-high“ produzierte. Der Nationalteamspieler machte insgesamt 41 Punkte und verteilte 10 Assists. Schlussendlich zu wenig für die aufopfernd kämpfenden Grazer: Nach minus 10 zu Beginn des Schlussviertels lag die Galle-Truppe in der letzten Minute drei Punkte voraus, ehe Enis Murati die Overtime erzwang, wo dann bei den Steirern die Foulbelastung schlagend wurde. Gmunden zitterte sich schlussendlich zu einem 96:91-Auswärtssieg.

Zittern mussten zu Beginn auch die ece bulls Kapfenberg (3), die ihr Startviertel bei den Klosterneuburg Dukes (9) komplett verschliefen. Die jungen „Herzöge“ spielten groß auf, variierten, kreierten und machten in den ersten 10 Minuten 26 Punkte, die „Bullen“ nur 9. Doch mit Fortdauer bekamen die Steirer um Top-Scorer Milan Stegnjaic (24 Punkte) das Tempo unter Kontrolle, ihren Wurfrhythmus (47% vom Dreier) und gewannen so noch sicher mit 82:74.

 

Die Spiele der 35. Runde in der Übersicht:

 

wbcWBC Raiffeisen Wels – Arkadia Traiskirchen Lions
80:71 (18:25, 40:41, 62:63)
lions
gunnersRedwell Gunners Oberwart – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
74:60 (21:16, 42:28, 55:39)
panthers
ubsc UBSC Raiffeisen Graz - Swans Gmunden
91:96 n.V. (20:20, 38:39, 55:65, 78:78) 
 swans
 dukesKlosterneuburg Dukes – ece bulls Kapfenberg
74:82 (26:9, 38:31, 53:53) 
bulls 

 Bracket

Die Spiele der 35. Runde im Detail:

ubscUBSC
Raiffeisen Graz
Swans Gmundenswans
91:96 n.V. (20:20, 38:39, 55:65, 78:78)
Der UBSC Raiffeisen Graz beendet seine Saison am 8. Tabellenplatz mit der Bilanz 7/25. Die Swans Gmunden gewinnen ihr persönlich 5. „close-game“ der Saison und beenden den Grunddurchgang als Zweiter und steigen damit erst im Semifinale ein.
Kleinigkeiten machten den Unterschied, etwa weniger Input von der Bank (9:27 Punkte). Gmunden konnte dem Kader mehr Pausen geben und hatte am Ende 10 Rebounds mehr (43:33).
Anton Maresch
(41 PTS, 10 AS)
Povilas Gaidys
(16 PTS, 12 RB)
Maresch 41, Krivokapic 17, Richter 11Klette 21, Murati 17, Gaidys 16;
Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Ein sehr gutes Spiel mit viel Einsatz, Freude und Konzentration, aber Gmunden war glücklicher.“Markus Pinezich, Assistent-Coach der Swans: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, Gratulation an Graz für ihre gute Leistung.“
-Die Swans Gmunden mussten Austin Steed vorgeben.
Der Titelfavorit Gmunden, in stärkster Besetzung ist aber nach 8 Minuten mit 2:8 im Rückstand. Der Grazer Anton Maresch, in großer Spiellaune  macht 16 von den 20 Punkten der Steirer im ersten Viertel,  der Gmundner Klette und Wesby halten ihr Team im Spiel. Die Grazer begehen zu viele Verteidigungsfehler und ermöglichen den Oberösterreichern teilweise leichte Punkte. Das Spiel bleibt spannend und ausgeglichen vor toller lauter Kulisse in Graz. In der 29. Minute beim Stand von 55:56 zieht Gmunden mit einem 9:0 Lauf (Ojo 5 Punkte) auf 55:65 davon. Die Grazer geben nicht auf, Maresch bringt seine Mitspieler ins Spiel und die reduzieren den Rückstand Punkt um Punkt.  In der 36. Minute gehen die Grazer durch einen Dreier von Richter unter dem Jubel des Publikums mit 73:72 in Führung. Bei 78:75 und 15 Sekunden auf der Uhr trifft der Gmundner Murati seinen Dreier zum 78:78.

Bis zur 44. Minute bleibt es ausgeglichen (86:86), Graz hat Foulprobleme (Hasenburger und Krivokapic mit 5 Fouls müssen raus), und in der letzten Minute entscheiden die Swans das Spiel für sich, Maresch verkürzt noch mit einem Dreier zum 91:94, aber Gmunden trifft von der Freiwurflinie und gewinnt mit 96:91 in Graz. 

 

dukesKlosterneuburg Dukesece bulls Kapfenbergbulls
74:82 (26:9, 38:31, 53:53)
Klosterneuburg verpasste auch am letzten Spieltag die Chance auf den ersten Sieg im Jahr 2017, beendet die Saison als Letzter mit einer Bilanz von 4/28. Kapfenberg feierte zum Abschluss des Grunddurchgangs den, inklusive Cup, 10. Sieg in Serie und geht als „heißestes“ Team in die Playoffs.
Klosterneuburg ließ sich am Rebound übertrumpfen (35:39) und brachte deutlich weniger Input von der Bank.  Kapfenberg imponierte mit 47% aus der Distanz, zeigte vor allem mit Beginn des zweiten Viertels seine Stärken.
Jozo Rados
(23 PTS, 14 RB)
Milan Stegnjaic
(24 PTS, 7 RB)
Rados 23, Leydolf 16, Burgemeister 13;Stegnjaic 24, Jamar 22, Woschank 12;
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Wir haben gegen den Cupsieger eine sehr gute Leistung gezeigt. Ich bin heute sehr zufrieden.“Michael Schrittwieser, Headcoach der Bulls: „Obwohl wir gut vorbereitet waren, haben uns die Klosterneuburger im ersten Viertel überrascht. Wir haben uns dann erfangen, schrittweise begonnen das Spiel zu kontrollieren und am Ende verdient gewonnen. Aber Klosterneuburg hat trotz allem sehr gut gespielt.“
Clemens Leydolf, Spieler der Dukes: „Unser Ziel war die Saison mit der bestmöglichen Leistung zu beenden, wir haben gekämpft bis zum Schluss, leider hat es aber gegen diese sehr starke Mannschaft nicht ganz gereicht. Wäre die Saison ein bisschen länger gegangen, hätten wir auch Siege einfahren können.“Armin Woschank, Spieler der Bulls: „Klosternueburg hat stark begonnen, wir waren nicht bereit und haben uns das leichter vorgestellt. Wir haben uns dann aber gut zurückgekämpft. Kompliment aber an die jungen Dukes.“
Romed Vieider fehlte den Klosterneuburg Dukes weiterhin.-
Die Dukes brauchten zwar ein paar Angriffe, um in Schwung zu kommen und produzierten ein paar vermeidbare Ballverluste, dennoch gingen sie nach fünf Minuten und einer druckvollen Phase mit 11:9 in Führung. Die Bulls, die nicht den Eindruck machten, als würden sie sich für die Playoffs schonen, wussten mit der aggressiven Spielweise der Klosterneuburger absolut nicht umzugehen und so erhöhte sich der Spielstand bis Viertelende auf 26:9. In den ersten fünf Minuten des zweiten Spielabschnitts, als Coach Kostic seine Routiniers auf der Bank ließ, gelangen den Gastgebern dann nur zwei Punkte, wesentlich erfolgreicher waren die Steirer aber auch nicht – sie verkürzten auf 14 Punkte Rückstand. Mit einer guten Schlussphase verkürzten die Kapfenberger schließlich auf 31:38.

Die Dukes erwischten den besseren Start in die zweite Spielhälfte und konnten ihren Vorsprung wieder auf zwölf Punkte ausbauen. Davon unbeeindruckt zeigten sich die Gäste aus Kapfenberg, die sich Punkt für Punkt herankämpften und kurz vor Ende des dritten Viertels den Ausgleich erzielten. Der vierte Abschnitt startete beim Stand von 53:53. Ausgeglichen verliefen auch die folgenden Minuten, ehe sich die Gäste bis zur Mitte des Schlussabschnitts mit 5 Punkten absetzen konnten. Die Dukes ließen allerdings nicht locker, kämpften beherzt bis zur Schlusssirene, schrammten schlussendlich leider knapp mit 74:82 am Sensationssieg vorbei.