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24 05 17 mcnealyChris McNealy nicht zu halten.

Die Redwell Gunners Oberwart (#1) folgen den ece bulls Kapfenberg (#3) ins Finale der Snickers®-Playoffs 2017. Der Titelverteidiger der ADMIRAL Basketball Bundesliga gewinnt sein Semifinale #5 gegen den WBC Raiffeisen Wels (#5) mit 77:67 und entscheidet die „best-of-5“-Semifinalserie mit 3:2 für sich. Damit schaffen die Gunners ihre insgesamt 9. Finalteilnahme der Vereinsgeschichte. Nach einem frühen minus 18 (21:39) gelang den Burgenländern noch in der ersten Halbzeit der Ausgleich, ehe sie mit einem 23:8 im dritten Viertel die Vorentscheidung zum Aufstieg herbeiführten. Überragend für die Gunners war Chris McNealy, der 6 von 7 Dreipunktern traf – und mit insgesamt 25 Punkten Top-Scorer der Partie war. Der Start der „best-of-7“-Finalserie folgt bereits am Samstag (19.30 Uhr) in Oberwart.

Die Redwell Gunners Oberwart (#1) bleiben im Rennen um den Meistertitel in der ADMIRAL Basketball Bundesliga – denn die Burgenländer gewinnen Semifinale #5 gegen den WBC Raiffeisen Wels (#5) mit 77:67. Dabei kam der WBC deutlich besser raus, traf traumwandlerisch gut: In der ersten Halbzeit etwa 8/12 vom Dreier. Das brachte die Oberösterreicher auf 39:21 weg – doch ab diesem Zeitpunkt schraubten die Gunners Intensität und Tempo in die Höhe. Noch in den Schlussminuten des zweiten Viertels zwangen die Gunners ihren Gegner zu etlichen Turnover (insgesamt waren es 18 für den WBC), kamen zurück und brachen Rhythmus und Gegenwehr der Gäste (45:48). Auch die Pause half dem WBC nicht – sie kassierten Eingangs des zweiten Viertels einen 15:2-Run, verloren den dritten Abschnitt mit 8:23, wobei nur 2 Punkte aus dem Feld waren. Damit lief das Oberwarter-Werkl bis zum Schluss – und sicherte einen verdienten Erfolg.


Den Unterschied machte an diesem Abend eine energische Defensive der Gunners – und Chris McNealy: Der US-Guard trug speziell im dritten Viertel das Spiel von Oberwart. Im dritten Viertel traf McNealy 4/4 vom Dreier, insgesamt 6/7 von dort und war mit 25 Punkten Top-Scorer der Partie. Entscheidend war dann auch die deutlich bessere Präsenz der Gunners am Rebound. Nach 10:20 pro Wels zur Pause, geht dieses Duell am Ende doch noch 34:33 an die Gunners. 

 

gunnersRedwell
Gunners Oberwart
WBC
Raiffeisen Wels
wbc
77:67 (20:31, 45:48, 68:56)
Endstand in der „best-of-5“-Serie: 3:2
Oberwart brach mit einer unglaublich aggressiven, energischen Defensive jegliche Gegenwehr vom WBC.  Wels leistete sich 18 Turnover, so viele wie noch nie in dieser Serie.
Chris McNealy
(25 PTS, 6/7 3pFG, 4 RB)
Davor Lamesic
(10 PTS, 13 RB, 5 AS, 2 ST)
McNealy 25, Cumberbatch, Jackson je 16;Wright 17, O’Neal 15, Lamesic 10;
Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Ich bin so glücklich über den zweiten Finaleinzug in Serie. Die Mannschaft wurde nochmals verjüngt, auch das Budget war schlechter als im Vorjahr. Aber meine Spieler machen mich Tag für Tag so richtig stolz. Es war unser Herz und unsere Leidenschaft heute, die den Rückstand drehen und das Spiel gewinnen ließ.“Davor Lamesic, Spieler vom WBC: „Gratulation an Oberwart. Sie haben die Serie verdient gewonnen.“
Chris McNealy, Spieler der Gunners: „Der Start war schlecht, aber dann haben wir angefangen zu kämpfen. Das können wir und haben wir heute bewiesen. Ich freu mich auf das Finale.“Mike Coffin, Headcoach vom WBC: „Das Spiel haben wir heute bereits im zweiten Viertel verloren.“
Das fünfte Halbfinale der Redwell Gunners Oberwart gegen den WBC Raiffeisen Wels beginnt mit Körben der Kapitäne: Zuerst Davor Lamesic, dann Sebastian Käferle für Drei. In weiterer Folge entwickelt sich ein offener Schlagabtausch bis zum 10:11, dann beginnen sich die Gäste nach einem Dreier von Lorenzo O´Neal abzusetzen, vor allem dank ihrer Treffsicherheit. Die Oberösterreicher dominieren jetzt das Spiel, Oberwart kommt nur vereinzelt zu Punkten, 3 Minuten vor dem Ende des Viertels stseht es 17:26. Wels lässt nicht locker, Wright und Chan bauen die Führung aus, den Schlusspunkt zum 20:31 setzt Andell Cumberbatch mit 2 Freiwürfen. Der zweite Abschnitt beginnt gleich wieder mit einem Dreier von O`Neal, die Gunners wirken weiter verunsichert, Wels zieht auf plus 16 davon (20:36) und hält den Vorsprung bis 5 Minuten vor der Pause. Dann geht ein Ruck durch das Team von Chris Chougaz, die Intensität in der Verteidigung wird höher, Ballverluste des WBC sind die Folge. Die werden von den Gunners eiskalt ausgenutzt, vor allem das Duo Jackson/McNealy ist nicht zu halten. Oberwart kämpft sich Punkt um Punkt heran, nach einem Dreier von McNealy liegen sie nur noch mit 7 zurück (36:43). Die Schlussphase des zweiten Viertels gehört weiter den Gunners, auch wenn Kevin Payton mit 5 Punkten in Folge die knappe Führung für sein Team in die Pause rettet (45:48).

Die Redwell Gunners Oberwart machen in Viertel 3 weiter, womit sie in Viertel 2 aufgehört haben: Sie spielen druckvollen Basketball und zwingen den WBC zu Fouls. Cumberbatch bringt sein Team mit vier Freiwürfen in Führung, Wels ist nach einem Dreier von McNealy zum 55:50 zu einer Auszeit gezwungen. Die Oberösterreicher kommen aber weiter nicht ins Spiel, Payton kassiert ein Technisches Foul, die Gunners nützen die Verwirrung, um 5 Minuten vor dem Viertelende nach einem Dreier von McNealy auf 60:50 zu stellen. Cigoja sorgt mit einem Korb dafür, dass Wels nicht endgültig abreißt. Aber nach Punkten von Blazevic und einem neuerlichen Dreier von McNealy ist der Welser Headcoach Mike Coffin erneut zu einer Auszeit gezwungen (65:52). McNealy ist aber weiter nicht zu halten, er sorgt mit einem Dreier für den Viertelendstand von 68:56. Wels kann den Gunners auch im 4. Viertel nichts mehr entgegen setzen, auch wenn O´Neal mit einem Dreier für seine Mannschaft startet. Darauf folgen nämlich wieder Ballverluste von Wels und schöne Punkte des regierenden Meisters. Knapp 4 Minuten vor dem Spielende führen die Gunners nach Dreiern von Cumberbatch und McNealy bereits mit plus 17 (76:59). Wright sorgt mit einem Punkten noch für eine Ergebniskorrektur, doch die Gunners stehen mit einem 77:67-Sieg im Finale der Admiral Basketball Bundesliga. 
Die Redwell Gunners Oberwart mussten auf Renato Poljak (Schulter) und Jakob Szkutta (Zehe) verzichten.-