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31 05 17 bogic"floor-general" Bogic Vujosevic mit außergewöhnlicher Leistung.

Die ece bulls Kapfenberg (#3) gleichen die „best-of-7“-Finalserie gegen die Redwell Gunners Oberwart (#1) aus. Die Steirer gewinnen Finale #2 in den Snickers®-Playoffs 2017 der ADMIRAL Basketball Bundesliga mit 66:56. Den Grundstein legten die Bulls mit einem enorm starken Auftaktviertel (24:11) – und diesen Vorteil ließen sich die Steirer in weiterer Folge nicht mehr nehmen. Auch weil Bogic Vujosevic – er war mit 22 Punkten und 8 Assists der Mann des Spiels – auf die „Runs“ der Burgenländer immer eine Antwort hatte. Nun wechselt die Finalserie für zwei Spiele (Samstag und Montag) nach Kapfenberg.

Die ece bulls Kapfenberg (#3) begannen erneut stark: Sie trafen ihre vier ersten Dreipunkter (insgesamt dann 42%), vor allem Carl Baptiste (15 PTS, 8 RB) hatte da mit 9 Punkten bei 100% Trefferquote enormen Anteil am frühen 22:7. Titelverteidiger Redwell Gunners Oberwart (#1) kam überhaupt nicht in die Gänge, stotterte, traf auch wenig. Kapfenberg kontrollierte fortan das Geschehen, diktierte das Tempo und lag zwischenzeitlich bereits um 17 Punkte voraus (30:13). Bis zur Pause verkürzten die Gunners auf 24:36. Im dritten Viertel konnte Kapfenberg, obwohl an diesem Abend sehr anfällig auf Turnover (insgesamt 19 Ballverluste), weiterhin den Vorsprung behalten. Im letzten Abschnitt warfen die Gunners nochmals alles voraus: Ein 8:0-Run brachte die Burgenländer zweimal in Schlagdistanz (53:56 und 56:59), sie hatten gar die Chance auf den Ausgleich – doch Bogic Vujosevic hielt in diesen Phasen jeweils mit einem Dreipunkter den Kapfenberger-Sieg fest, weil Oberwart nicht mehr die Kraft hatte zurückzukommen.


Kapfenberg war an diesem Abend verdienter Sieger: Permanentes Rotieren brachte einerseits mächtig Unordnung bei Gegner und andererseits ließen die Bulls somit die Intensität auf einem sehr hohen Level. Diese fehlte den Gunners, wie schon in Finale #1, am Beginn, gegen Ende waren die Akkus des regierenden Meisters schon ziemlich leer. Zudem ließ Kapfenberg mit gutem „box-out“ Oberwart keine zweiten Chancen durch Offensivrebounds.    

 

gunnersRedwell
Gunners Oberwart
ece bulls Kapfenbergbulls
56:66 (11:24, 24:36, 42:51)
Stand in der „best-of-7“-Finalserie: 1:1
Oberwart hatte erneut mit dem „set-play“ Probleme und hatte am Ende nicht mehr die Kraft die Partie endgültig zu drehen.Kapfenberg hielt im Gegensatz zu Finale #1 in der Schlussphase die Intensität in der Defense und die Konzentration hoch.
Chris McNealy
(14 PTS, 3 RB, 3 AS)
Bogic Vujosevic
(22 PTS, 8 AS, +/- 18)
McNealy 14, Cumberbatch 12, Traylor, Jackson, Blazevic je 7;Vujosevic 22, Baptiste 15, Jamar 9;
Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Es war wieder ein sehr schwacher Start in dieses Spiel, wir waren diesmal gar 17 Punkte zurück. Wir können nicht jedes Mal nach so einem Rückstand noch ein Spiel gewinnen. Wir sind zwar auf minus 3 herangekommen, aber dann haben wir offensiv nicht immer die besten Entscheidungen getroffen. Kapfenberg kam dadurch wieder zurück. Es steht 1:1 wir werden weiterkämpfen.“Michael Schrittwieser, Headcoach der Bulls: „Das war heute über 40 Minuten ein verdienter Sieg. Wir haben diesmal die Stärkeperiode der Gunners heil überstanden. Wir haben etwas besser exekutiert als noch am Samstag.“ 
Georg Wolf, Spieler der Gunners: „Kapfenberg hat sehr gut begonnen, die freien Würfe zu Beginn hochprozentig getroffen. Wir haben dann zwar einen Run starten können, aber am Ende war es leider zu wenig und Kapfenberg hat verdient gewonnen.“Milan Stegnjaic, Spieler der Bulls: „Wir wollten die Serie unbedingt ausgeglichen nach Kapfenberg bringen. Wir haben uns heute anders präsentiert als noch am Samstag.“
Die Redwell Gunners Oberwart mussten auf Renato Poljak (Schulter) und Jakob Szkutta (Zehe) verzichten. Derek Jackson kehrte nach seinem USA-Aufenthalt wieder in die Mannschaft zurück.-
Die ersten Punkte für die Redwell Gunners macht Jamari Traylor, Bogic Vujosevic antwortet sofort mit einem Dreier und bringt die ece Kapfenberg Bulls in Führung (2:3). Die Anfangsphase gehört ganz klar den Bulls, Carl Baptiste baut den Vorsprung mit einem Dreier und zwei Körben in Folge weiter aus, nach einem Dreier von Schrittwieser zum 4:13 nimmt Gunners-Headcoach Chris Chougaz eine Auszeit. Das Spiel beginnt, eine richtige Playoff-Schlacht zu werden, Bogic Vujosevic und Milan Stegnjaic fassen Unsportliche Fouls aus, die Steirer kommen aber weiter zu einfachen Punkten. Oberwart hingegen trifft die Würfe nicht - weder aus dem Feld noch von der Linie - und agiert nervös in der Offensive - die Bulls führen zwischenzeitlich schon mit 15 Punkten (7:22). Den Schlusspunkt des 1. Abschnitts setzt abermals Baptiste mit einem Wurf aus der Ecke (11:24). 

Im 2. Viertel verläuft das Siel weiter wie auf einer schiefen Ebene für die Bulls, die auf plus 17 erhöhen. Bei den Gunner ist weiter der Wurm drin, erst Mitte des Abschnitts beginnen die Gastgeber zu treffen. Zuerst Derek Jackson und dann der erste Dreier durch Andell Cumberbatch - Bulls-Headcoach Michael Schrittwieser nimmt beim Stand von 20:30 eine Auszeit. Vujosevic spielt weiter groß auf und trifft einen Dreier mit der Shotclock, die Gunners verstärken jetzt ihren Zug zum Korb und kommen dank Cumberbatch und Traylor zu Punkten. Für den letzten Angriff vor der Pause nimmt Schrittwieser noch eine Auszeit, aber Traylor blockt den Korbleger von Jamar - mit 24:36 geht es in die Kabinen.

In der Anfangsphase der 2. Halbzeit geht es zunächst munter hin und her, keine Mannschaft kann sich einen Vorteil erarbeiten. Nach einem schönen Alley Hoop-Pass von Vujosevic auf Baptiste nimmt Chougaz eine Auszeit (30:43), Cumberbatch dankt ihm die kleine Pause mit einem Dreier. Stegnjaic schreibt für die Bulls an, auf der anderen Seiten sorgen Käferle und Chris McNealy dafür, dass sich der Rückstand des Meisters in Grenzen hält. Vujosevic und Baptiste bauen den Vorsprung der Bulls wieder auf plus 12 aus, die Bulls haben weiter die Kontrolle über das Spiel. Cumberbatch drückt den Rückstand seines Teams per Drei nach langer Zeit in den einstelligen Bereich, den Schlusspunkt im dritten Viertel setzt Blazevic, der sich mit viel Kampfgeist unter dem Korb der Bulls durchsetzt (42:51).

Flotter Start ins vierte Viertel: Jamar für Drei, Blazevic macht es ihm nach, Krämer für die Bulls und McNealy stellt mit einem weiteren erfolgreichen Distanzwurf auf minus 8 (48:56). Gleich im nächsten Angriff setzt McNealy noch einen Dreier - die Bulls "flüchten" sich mit einem Vorsprung von 5 in eine Auszeit. Die Gunners spielen weiter mit hoher Intensität, aber die Steirer halten dank zweier Dreier von Vujosevic ihre Führung - Chougaz nimmt 3:30 Minuten vor dem Ende beim Stand von 56:64 eine Auszeit. Die Gunners können in der Schlussphase nicht mehr zulegen, das Spiel endet mit 56:66 für die Bulls.