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16 10 17 greggDenzel Gregg (18 PTS, 13 RB) mit "double-double".Die Oberwart Gunners (4) haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Der Vizemeister besiegte die Raiffeisen Flyers Wels (8) mit 100:93 und rückt in der ADMIRAL Basketball Bundesliga auf den vierten Platz vor. Oberwart profitierte von einem 20:6-Run binnen fünf Minuten im dritten Abschnitt, der ein zwischenzeitliches +17 (70:53) brachte. Wels kam im Schlussviertel wieder auf zwei Punkte heran (87:85), konnte das Spiel aber nicht mehr drehen. Bei den Burgenländern überragte das US-Duo Louis Dabney (35 PTS) und Denzel Gregg (18 PTS, 13 RB). Der Welser Davor Lamesic kam in seinem 600. Ligaspiel auf ein „double-double“ mit 19 Punkten und 13 Rebounds.

Viel Tempo auf beiden Seiten bestimmte die Begegnung. Beide Mannschaften ließen zu Beginn etliche Punkte zu (25:23 nach 10 Minuten), erst im zweiten Viertel wurde mehr Wert auf die Defensive gelegt. Vor allem Oberwart hielt „inside“ dagegen, spielte physisch – und konnte sich erstmals auf 10 Punkte absetzen (38:28; 16 min). Davor Lamesic (19 PTS, 13 RB) hielt die Welser bis zur Pause im Spiel (43:39). Im dritten Viertel hatte der Vizemeister aus dem Burgenland seine beste Phase: Dank konsequenter Defensive und einem groß aufspielenden Louis Dabney (35 PTS), der an diesem Abend fast nur durch Fouls zu stoppen war, zog Oberwart auf +17 (70:53) davon. Foulprobleme bei den „big-men“ der Burgenländer (Blazevic wurde ausgeschlossen; Gregg hatte fünf Fouls;) ließ die Flyers wieder herankommen. Mit viel Herz und reichlich Tempo verkürzten sie zwei Minuten vor Schluss auf 85:87. Der endgültige Turnaround blieb – wie in Runde eins gegen Wien – aus. Weil die Gunners an diesem Abend von der Freiwurflinie hochprozentig agierten (33/38).


Oberwart verzeichnete zum Supercup und dem Spiel gegen Graz eine deutliche Steigerung am Rebound (42:31) – auch weil Renato Poljak nach neun Monaten Verletzungspause (letztes Spiel am 15. Jänner) zurückkehrte. In 19 Minuten kam er auf 4 Punkte und 3 Rebounds. 

Bereits am Sonntag setzten sich die Arkadia Traiskirchen Lions mit einem 86:68-Heimsieg über den BC Hallmann Vienna (7) an die Spitze der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Die Klosterneuburg Dukes (2) gewannen 75:59 gegen Meister ece bulls Kapfenberg (3). Sie verloren aber „MVP“ Predrag Miletic mit einer Knöchelverletzung. Der Guard wird wohl bis zu zehn Wochen ausfallen. Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (6) feierten gegen den UBSC Raiffeisen Graz (9) ihren ersten Saisonsieg. Die 4. Runde startet kommenden Samstag (21. Oktober) mit den Spielen Wels gegen Graz und Kapfenberg gegen Wien.

 

Gunners logo rgb 2737pxOberwart GunnersRaiffeisen
Flyers Wels
wels flyers
100:93 (25:23, 43:39, 72:61)
Oberwart gewinnt auch das zweite Saisonspiel und ist mit Traiskirchen die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der ABL.Wels verliert auch das zweite Bewerbspiel und ist neben Graz die einzige Mannschaft ohne Punkte.
Oberwart konnte physisch dagegenhalten. Vor allem unter dem Korb hatten die Gunners gute Szenen (42:31 Rebounds).Wels tat zu wenig am Offensivrebound (5), dadurch eröffnete man Oberwart oft leichte Transition-Points.
Louis Dabney
(35 PTS, 10 Fouls gezogen, 5 RB)
Davor Lamesic
 (19 PTS, 13 RB)
Dabney 35, Gregg 18, Wolf 11Chambers 21, Wilson, Lamesic, Novas-Mateo je 19
Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: „Ich glaube, wir haben ein anständiges Spiel gezeigt. Ich habe zum ersten Mal gesehen, dass wir ein Team werden und auch einen guten Rhythmus aufbauen können. Die Phase im dritten Viertel war vor allem defensiv stark. Dann waren ein paar unnötige Aktionen und wir haben unser Selbstvertrauen verloren und auch die Kontrolle. Wels hat dann alles auf eine Karte gesetzt, ist zurückgekommen – aber wir haben das Spiel dann gut zu Ende gespielt.“Michael Dittrich, Obmann der Flyers: „Leider hat es am Ende wieder nicht gereicht. Wir haben das gesamte Spiel hindurch immer wieder Fehler gemacht. Am Ende waren wir nicht routiniert genug das Spiel zu drehen. Aber ich glaube, dass wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben, daraus lernen werden und gestärkt aus dieser Partie gehen werden.“
Louis Dabney, Spieler der Gunners: „Es war ein gutes Spiel. Wir passen alle schon sehr gut zusammen. Es war ein guter Schritt nach vorne, so kann es weitergehen.“Davor Lamesic, Spieler der Flyers: „Wenn du 100 Gegenpunkte bekommst, weißt du wo du das Spiel verloren hast.“
Bei den Gunners ist heute nach positiver medizinischer Abschlusskontrolle Renato Poljak wieder dabei. Beide Teams starten mit hoher Intensität um den besseren Start zu erwischen. Das gelingt den Gunners besser, denn nach 3 Minuten liegen sie 8:4 voran. Sehr stark in der ersten Spielphase Denzel Gregg, der die Welser zur Verzweiflung bringt. Bis zur 5. Minute kann Wels ausgeglichen (10:10). Das Spiel bleibt im weiteren Verlauf ausgeglichen und attraktiv. Im letzten Angriff für Wels zieht Draskovics Käferle an der Dress. Der Ball ist bei den Gunners und Jakob Szkutta stellt mit der Sirene auf den Viertelstand von 25:23.

Im ersten Angriff der Gunners wird Blazevic von Csebits unsanft gestoppt. Blazevic erhöht aus Freiwürfen zum 27:23. Fast im Gegenzug trifft Csebits vom Dreier zum 27:26. Elegant versankt Cody Witchmann den Ball aus Downtown, womit der Vorsprung wieder hergestellt ist. Timeout bei Wels bei 30:26. Die Gunners bauen ihren Vorsprung sukzessive aus. Gentner, Gregg Dabney und Käferle punkten für die Gunners, Wilson für Wels. Nach 5 Minuten liegen die Gunners 38:28 voran. Korb um Korb arbeiten sich die Gäste jetzt wieder heran. 3 Minuten vor dem Viertelende steht es 38:33. Jetzt Timeout bei den Gunners um den Schwung aus der Welser Aufholjagd zu nehmen. Ein Dreier von Wolf sorgt wieder für klare Verhältnisse. Sehr stark ist das Comeback von Renato Poljak, der auch dorthin geht wo es „weh tut“. Das 2. Viertel endet 43:39.

Nach Wiederbeginn sorgt Denzel Gregg für die ersten Punkte. Wels läuft zweimal erfolglos gegen den Korb der Gunners. Ein Dreier von Wels. Georg Wolf wird beim Korbleger gefoult und versenkt den Zusatzwurf. Dann wieder Denzel Gregg. 50:42 für die Gunners nach 90 Sekunden. Wels legt wieder einen Gang zu und verkürzt. Doch die Gunners setzten jetzt noch eins drauf. Vor allem Louis Dabney hat sorgt für wichtige Akzente indem er die Defensive der Gäste aufreißt. Jeder Ball ist hart umkämpft. Die Gunners liegen nach 5 Minuten mit 56:47 voran. Mit einem Dreier erhöht Benjamin Blazevic auf 59:47, bisher die höchste Führung. Jedes Team möchte jetzt eine Vorentscheidung herbeiführen. Die Gunners führen nach 7 Spielminuten im 3. Viertel mit 67:51, Wels wirft alles in die „Schlacht“ und kann die Angriffe der Gunners zumeist nur regelwidrig stoppen. Ein Dreier von Dabney erhöht auf 70:53. Die letzten Minuten haben es in sich. Blazevic muss nach einem unsportlichen und technischen Foul aus dem Spiel. Am Ende des turbulenten dritten Viertels steht es 72:61.

Den guten Einstieg ins Schlussviertel für die Gunners besorgen Cody Wichmann und 2x Denzel Gregg. Für Wels punktet zunächst nur Csebits. 78:65. Wieder zeigt Renato Poljak dass er auch gegen einen alten Profi wie Davor Lamesic gute Figur macht. Wells verkürzt auf 10 Punkte, doch die Gunners finden die richtigen Anworten. Nach zwei Defensivpatzern der Gunners beim Stand von 85:78 nimmt Gunners-Coach Lluis Pino Timeout. Noch 4 Minuten Spielzeit. Mit dem großen Draskovic versucht Wels das Ruder herumzureißen. Denzel Gregg muss mit dem 5. Foul aus dem Spiel. Ein Dreier durch Chambers und es steht 87:85. Dabney behält die Nerven und trifft zweimal von der Linie. 89:85. Käferle trifft mit der Shotclock zum 91:85. Längst hält es niemanden auf den Sitzen. In den letzten 50 Sekunden verlegt sich Wels auf taktische Fouls. Am Ende siegen die Gunners mit 100:93.