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21 10 17 jamarKareem Jamar (27 Punkte) war von Wien nicht zu halten.Die Raiffeisen Flyers Wels (7) haben ihren ersten Sieg in der ADMIRAL Basketball Bundesliga gefeiert. Im Duell der bis zu dieser Runde noch sieglosen Teams mit dem UBSC Raiffeisen Graz (9), landeten die Oberösterreicher einen souveränen 84:57-Heimerfolg. Nach zuletzt zweimal über 80 Gegenpunkten, zeigte sich vor allen die Defensive der Welser deutlich verbessert. Meister ece bulls Kapfenberg (2) korrigierte umgehend seine Niederlage gegen Klosterneuburg vom letzten Wochenende: Dank eines enorm starken zweiten Viertels (32:15), haben die Steirer mit einem 92:77-Triumph dem BC Hallmann Vienna (6) die bereits dritte Niederlage in Serie zugefügt. Morgen Sonntag (17.00 Uhr) duellieren sich die Swans Gmunden (5) mit den Oberwart Gunners (3), am Montag treffen einander – ab 18.55 Uhr live auf Sky Sport Austria – die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) und die Klosterneuburg Dukes (4).

Die Raiffeisen Flyers Wels (7) haben ihr erstes Heimspiel der Vereinsgeschichte gewonnen – und somit auch den ersten Saisonsieg gefeiert: Im Duell mit dem aus drei Runden ebenfalls noch sieglosen UBSC Raiffeisen Graz (9) gingen die Oberösterreicher mit 84:57 als klarer Sieger hervor. Vor allem die Defensive der Mannschaft von Headcoach Sebastian Waser zeigte sich deutlich verbessert: Nach durchschnittlich 87,5 Gegenpunkten in den ersten zwei Saisonspielen, kassierte man diesmal nur 57. Auch beim Rebounding zeigte das Team um Top-Scorer Carlos Novas-Mateo (17 PTS, 4 RB) insgesamt eine Steigerung.

Die Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft fiel mit einem 28:14 im zweiten Viertel. Graz fehlte ein weiteres Mal der verletzte KK Simmons (Oberschenkel) – und damit auch eine weitere „scoring-option“: Während bei Wels neuen Spieler scorten, waren es bei Graz nur deren vier. Anton Maresch war mit 21 Punkten bester Werfer bei der vierten Saisonniederlage.

Meister ece bulls Kapfenberg (2) hat seine letzte Leistung (Niederlage gegen Klosterneuburg in Runden drei; Anm.) umgehend korrigiert: Vor allem offensiv zeigte sich die während der Woche im FIBA Europe Cup engagierte Truppe enorm verbessert. Mit einem starken 32:15 im zweiten Abschnitt stellte die deutlich breiter aufgestellte Kapfenberger Mannschaft früh die Weichen auf Sieg. Schlussendlich landeten die Steirer – die im dritten Abschnitt ein 21:13 nachlegten, damit mehrmals um bis zu 28 Punkten führten (81:53, 32. Minute) – einen nie gefährdeten 92:77-Erfolg über den BC Hallmann Vienna (6). Das beste Rebound-Team der ABL ließ „dort“ wenig zu (31:25) und zwang Wien zu 15 Turnover, womit die Gresta-Truppe in dieser Kategorie ligaweit an vorletzter Stelle bliebt. Bei Kapfenberg war Kareem Jamar mit 27 Punkten Top-Scorer, Wiens Stjepan Stazic machte 25 Punkte.

Fortgesetzt wird die 4. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Sonntag mit dem Spiel Swans Gmunden gegen Oberwart Gunners (17.00 Uhr). Am Montag (ab 18.55 live auf SKY Sport) treffen einander die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers und Klosterneuburg Dukes

 

wels flyersRaiffeisen
Flyers Wels
UBSC Raiffeisen Grazubsc
84:57 (19:19, 47:33, 68:47)
Wels gelingt der erste ABL-Sieg der Vereinsgeschichte. Graz bleibt auch nach vier Runden ohne Punktegewinn.
Wels profitierte vom deutlich tieferen Kader: Alle zwölf Spieler wurden eingesetzt, neun Spieler scorten und keiner musste länger als 27 Minuten am Feld stehen.Die fehlende Tiefe im Grazer-Kader machte sich erneut bemerkbar: Nur vier Spieler konnten scoren.
Carlos Novas-Mateo
(17 PTS, 4 RB, 2 AS)
Darien Nelson-Henry
 (13 PTS, 10 RB)
Novas-Mateo 17, Wilson 15, Chambers 14;Maresch 21, Richter 15, Nelson-Henry 13;
Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Ich bin sehr glücklich, dass wir das ersten Heimspiel gewonnen haben. Auch wenn wir im dritten Viertel etwas gebraucht haben, um in die Gänge zu kommen. Wir haben von Beginn an das Spiel kontrolliert. Da waren wir rasch um etwa zehn Punkte in Führung und dann haben wir Graz ein wenig unterschätzt, sie wieder herankommen lassen. Ich bin sehr froh, dass wir unter dem Korb heute viel besser verteidigt haben – und auch allgemein deutlich weniger Punkte zugelassen haben. Jetzt hoffen wir auf eine gute Vorbereitung für das Spiel gegen Gmunden und wollen natürlich den nächsten Heimsieg landen.“Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Da wir weiterhin auf unseren zweiten Legionär (KK Simmons; Anm.) verzichten mussten, ist es im Moment schwierig mit so einer kurzen Rotation gut zu spielen. Wir haben heute besser gespielt als noch gegen Fürstenfeld, aber nach wie vor zu viele Eigenfehler gemacht. Wenn man am Ende 17 Turnover hat und 12 Offensivrebounds zulässt, ist es verdammt schwer ein Spiel zu gewinnen.“
Elvir Jakupovic, Spieler der Flyers: „Ich war sehr nervös heute. Erst in der Kabine wusste ich, dass ich Starter bin. Ich bin gut damit umgegangen und es war insgesamt eine gute Leistung.“Anton Maresch, Spieler vom UBSC: „Wir spielen halt zurzeit mit nur einem Legionär und das hat man die gesamten 40 Minuten gesehen. Wir sind zurzeit unterlegen. Wels war heute besser.“
Milovan Draskovic erzielt im Premieren-Heimspiel der Raiffeisen Flyers Wels die ersten beiden Punkte. Die Raiffeisen Flyers scheinen vor heimischem Publikum endlich in der ABL angekommen zu sein. Sie agieren stark am Rebound, offensiv wie defensiv, und auch das Zusammenspiel in der Offensive funktioniert viel besser als in den beiden vorangegangen Spielen. Über fast das gesamte Spiel hinweg führen die Raiffeisen Flyers Wels die Begegnung an, mit Viertelständen von 19:19, 47:33 und 68:47.

In diesem Match rücken vor allem die jungen Talente der Welser in den Mittelpunkt - Elvir Jakupovic war erstmals in einer ABL-Starting Five und stand insgesamt 16:31 Minuten am Feld. Bei noch vier Minuten zu spielen bringt Raiffeisen Flyers-Headcoach Waser zusätzlich zu Jakupovic Jasmin Marevac, Petar Nemcec und Timo Axmann ins Spiel. Dank einer guten Arbeit am Rebound und einer konzentrierten Leistung, können die Raiffeisen Flyers Wels mit einem 84:57-Erfolg ihren 1. Sieg in der ABL einfahren.      

 

bullsece bulls KapfenbergBC Hallmann Viennabc
92:77 (22:24, 54:39, 75:52)
Kapfenberg rückt mit dem dritten Saisonsieg auf den dritten Tabellenplatz vor.Wien kassierte nach dem Auftakt-Sieg die bereits dritte Niederlage in Serie.
Kapfenberg beherrschte die Zone (42:26 „points-in-the-paint).Wien hatte wenig Input von der Bank: Bei Kapfenberg kamen 33 Zähler von „bench-players“, bei Wien zwölf.
Kareem Jamar
(27 PTS, 5/9 3pFG, 6 AS)
Stjepan Stazic
 (25 PTS, 6 RB, 4 AS)
Jamar 27, Rados 12, Coffin 10;Stazic 25, Hubalec 17, Detrick 10;
Kareem Jamar, Spieler der bulls: „Es war ein guter Sieg. Den haben wir gebraucht nach zwei Niederlagen in Serie. Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben, haben auf das Spiel gegen Klosterneuburg die perfekte Reaktion gezeigt.“Mustafa Hassan-Zadeh, Spieler vom BCV: „ Wir haben im ersten Viertel noch ganz gut mit Kapfenberg mithalten können. Im zweiten Viertel haben wir defensiv nicht gut agiert, offensiv sind die Würfe nicht gefallen. In der zweiten Halbzeit hat die routinierte Kapfenberger-Mannschaft den Sieg nachhause gespielt.“
Ian Moschik, Spieler der bulls: „Wir haben Wien ausgepowert. Sie haben eine 7er-Rotation, wir haben mit zehn Mann gespielt. Am Ende ist ihnen die Luft ausgeganen.“Stjepan Stazic, Kapitän vom BCV: „So wie wir heute aufgetreten sind, kann man nur im Park auftreten. Das ist alles, was ich zur heutigen Leistung sagen kann. Gratulation an Kapfenberg.“
Nach einem schweren ersten Viertel (22:24) kommen die Bullen langsam in Schwung und können sich einen 54:39 Vorsprung im zweiten Viertel herausspielen. In der zweiten Halbzeit wird kräftig durchrotiert, die jungen Spieler kommen zum Einsatz. Im letzten Viertel fehlt den Kapfenbergern die Intensität, sie geben die Führung jedoch nie aus der Hand und gewinnen gegen den BC Hallmann Vienna verdient mit 92:77.