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26 10 17 blazevicNeo-Teamspieler Jurica Blazevic trifft bei Dukes-Sieg 100% aus dem Feld.Zum Auftakt der 5. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga haben die Arkadia Traiskirchen Lions (1) ihre Tabellenführung verteidigt. Die bisher beste Defensive der Liga stoppte die Oberwart Gunners (5) mit 72:68 – und fügte den Burgenländern ihre erste Heimniederlage zu. Parallel haben die Klosterneuburg Dukes (2) einen 99:71-Pflichtsieg über den UBSC Raiffeisen Graz (9) eingefahren. Die Niederösterreicher überzeugten mit einer starken Teamleistung, gleich sieben Akteure scorten zweistellig. Graz blieb damit auch im fünften Spiel ohne Erfolg. Der BC Hallmann Vienna (6) hat einen überraschend klaren 97:61-Heimsieg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) gefeiert und konnte nach drei Niederlagen am Stück wieder siegreich bleiben. Die Steirer kassierten indes die bereits vierte Saisonniederlage.

Die Arkadia Traiskirchen Lions (1) bleiben in der ADMIRAL Basketball Bundesliga weiter ungeschlagen. Die Niederösterreicher haben sich ihren vierten Sieg auswärts bei den Oberwart Gunners (5) erkämpft. Der Tabellenführer gewann schlussendlich 72:68. In einer intensiv geführten Partie hatte Traiskirchen über weite Strecken einen Vorsprung von bis zu 11 Punkten (42:31), musste aber vier Minuten vor Schluss den Ausgleich hinnehmen (62:62).

Routine und eine bessere Team-Defense sicherte schlussendlich den knappen Sieg. Das große Plus der Lions war ihre Überhand am Rebound: Mit 39:26 ging dieses Duell an die Mannschaft rund um Shawn Ray, der mit 22 Punkten und 10 Rebounds ein „double-double“ auflegte. Vor allem aus den zehn Offensivboards machten die Lions wichtige Punkte. Oberwart blieb von der Freiwurflinie wieder einiges schuldig (14/23) und hatte auch kein Glück aus der Distanz (26%). Forward Denzel Gregg imponierte trotzdem mit 27 Punkten (10/12 FG) und acht Rebounds.

Die Klosterneuburg Dukes (2) haben bei Tabellenschlusslicht UBSC Raiffeisen Graz (9) einen ungefährdeten 99:71-Sieg eingefahren. Die Niederösterreicher – weiterhin ohne Predrag Miletic (Knöchelverletzung) – liegen nun in der Tabelle auf dem zweiten Platz. Ihr insgesamt vierter Saisonsieg war nie in Gefahr: Die Dukes eröffneten mit einem 28:18 im ersten Viertel – und gewannen fortan auch jeden weiteren Abschnitt. Imponierend war an diesem Abend ihre „balanced-attack“: Gleich sieben Spieler scorten zweistellig. Graz, das diesmal bei den Turnover Besserung zeigte (11 statt durchschnittlich 20,3), konnte nur auf zwei Punkte der Bankspieler bauen. Neo-Nationalteamspieler Jurica Blazevic kam, bei einhundertprozentiger Trefferquote, auf 14 Punkte. Für Graz verzeichnete Darien Nelson-Henry sein fünftes „double-double“ im fünften Spiel (22 PTS, 11 RB).

Der BC Hallmann Vienna (6) kam zurück auf die Siegerstraße: Nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Folge, haben die Wiener einen ungefährdeten 97:61-Sieg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) gefeiert. Damit gewannen die Bundeshauptstädter gegen die Steirer auch das insgesamt elfte Heimspiel in Folge. Sie landeten mit 36 Punkten Differenz den höchsten Erfolg gegen die Panthers überhaupt (bisher 98:71 am 26. Dezember 2016). Die Entscheidung fiel bereits im zweiten Abschnitt, den Wien mit 32:14 beherrschte – auch weil die beiden „big-men“ der Panthers schon Foulprobleme hatten (Reyes 3 PF; Gordon 4 PF). Damit war für die Wiener, die „in the paint“ (41:32 Rebounds) dominierten, rasch alles klar. Zur Halbzeit lagen sie mit 53:33 voraus – und streiften schlussendlich einen Kantersieg ein. Dabei egalisierte Kapitän Stjepan Stazic mit 13 Assists das „ABL-season-high“ von Benedikt Danek, Jason Detrick war mit 25 Punkten Top-Scorer.  

Abgeschlossen wird die 5. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga morgen Freitag. Im „Oberösterreich-Derby“ treffen einander die Raiffeisen Flyers Wels (7) und die Swans Gmunden (4). Sky Sport 5 HD überträgt das Spiel live ab 18.55 Uhr. 

 

bcBC Hallmann ViennaRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
panthers
97:61 (21:19, 53:33, 71:47)
Wien gelingt nach drei Niederlagen wieder ein Sieg und springt in der Tabelle auf den 6. Platz. Daheim sind die Wiener weiterhin ungeschlagen.Fürstenfeld kassiert die bereits vierte Saisonniederlage. Die Panthers sind in Wien nun schon seit elf Spielen ohne Erfolg.
Wien beherrschte die Duelle unter dem Korb: 41:32 Rebounds und 52:28 „points-in-the-paint“Fürstenfeld hatte früh Foulprobleme und auch nicht die beste Dreipunktequote (25%).
Jiri Hubalek
(24 PTS, 9/12 FG, 7 RB)
Chris Reyes
(14 PTS, 7 RB)
Detrick 25, Hubalek 24, Stazic 21Car 15, Reyes 14, Gordon 13
Mustafa Hassan-Zadeh, Spieler vom BCV: „Das erste Viertel war top. Wir haben unsere offenen Würfe getroffen. Im ersten Viertel konnte Fürstenfeld unserer Intensität noch folgen. Dann war bei ihnen nicht mehr so viel Luft da und wir haben mit gutem Teamplay einen feinen Erfolg gelandet.“Erich Feiertag, Verantwortlicher der Panthers: „Wir haben eigentlich gut begonnen, dann aber komplett den Faden verloren. Plötzlich war unsere Ordnung, unsere Struktur weg. Uns hat das Teamplay gefehlt. Wir sind sehr enttäuscht.“
Luka Gvodzden, Spieler vom BCV: „Nach drei Niederlagen tut dieser Sieg richtig gut. Wir sind zufrieden mit der Leistung und wollen am Montag nachlegen.“ 

Das Spiel nimmt schnell an Fahrt auf. Beide Teams versuchen ihr Glück in der Offensive. Die Wiener geraten schnell in Rückstand und zwingen Coach Gresta zu einem schnellen Timeout. Im Laufe des ersten Viertels kommen die Wiener wieder näher ran und die Steirer leisten sich einige Turnover. Hubalek stellt mit einem krachenden Dunk auf 15:15.

Viertel 2 beginnt auf beide Seiten sehr zerfahren. Beide Teams leisten sich einige Ballverluste. Die Wiener fangen sich dann schneller und können sich einen Vorsprung erspielen. Jason Detrick ist der Go-to-Guy der ersten Halbzeit. In den ersten 15 Minuten scort er 20 Punkte. Die Wiener können sich einen Vorsprung von 20 Punkten erspielen.

Die Heimmannschaft kann sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit weiter absetzen. Auf Seiten der Steirer begehen sowohl Reyes als auch Gordon ihr 4. Foul. Die Wiener dominieren bis hierher das Spiel auf beiden Seiten des Courts. Einzig Marko Car kann auf Seiten der Steirer Offensiv dagegenhalten.

Im vierten Viertel versuchen die Panthers noch einmal den Anschluss zu finden, aber vor allem bei Car fallen dieses Mal die Würfe nicht. Hubalek und Pierce beherrschen die Bretter. In der Schlussphase muss Marko Car nach 2 technischen Fouls innerhalb weniger Sekunden die Halle verlassen und die Wiener spielen den Sieg trocken nach Hause.

 

ubsc
UBSC Raiffeisen Graz
Klosterneuburg Dukes
dukes
71:99 (18:28, 35:49, 54:80)
Graz bleibt auch nach dem fünften Spiel sieglos und weiterhin am letzten Tabellenrang.
Klosterneuburg feierte den vierten Saisonsieg und ist weiterhin Zweiter in der Tabelle.
Graz fehlte eindeutig die Tiefe im Kader. Diesmal kamen nur 2 Punkte von Bankspielern.
Klosterneuburg überzeugte mit „balanced-attack“: Sieben Spieler scorten zweistellig.
Darien Nelson-Henry
(22 PTS, 11 RB)
Jurica Blazevic
(14 PTS, 100% FG, 1 AS)
Maresch 23, Nelson-Henry 22, Richter 15
Bas 17, Burgemeister 16, Blazevic 14
Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Für die Umstände (nur ein Ausländer, eine junge Mannschaft; Anm. Graz), war es kämpferisch ein gutes Spiel mit guten Aktionen und ein Schritt nach vorne.“
Roman Leydolf, General Manager der Dukes: „Wir haben die Aufgabe solide gelöst. In Graz ist es nie leicht. Unsere jungen Spieler entwickeln sich sehr gut.“
UBSC Raiffeisen Graz muss noch immer verletzungsbedingt ohne KK Simmons Jr. und Klosterneuburg ohne Predrag Miletic auskommen. Es folgte ein starker Beginn der Dukes mit einer unglaublichen Dreierquote: 5 von 8 werden getroffen (63%), mit 18:28 endet das erste Viertel. Die Grazer geben nicht auf, kämpfen. Aber nach einer guten Aktion der Steirer folgt sofort wieder ein Dreier der Dukes. Die Vorteile am Rebound geben den Niederösterreicher sehr oft eine zweite Chance. Mit 35:49 geht es in die Halbzeitpause.

Der dritte Spielabschnitt beginnt gleich mit einem Dreier von Burgemeister und Klosterneuburg sorgt in diesem Abschnitt für klare Verhältnisse. (54:80) Wieder können einige junge Grazer und auch Klosterneuburger gute Leistungen bringen. Einige gute Kombinationen begeistern das Grazer Publikum. Mit einer starken Mannschaftsleistung und ihrer stärkeren Bank, 7 Spieler scoren zweistellig, gewinnt Klosterneuburg in Graz mit 99:71.  

 

 
Gunners logo rgb 2737pxOberwart GunnersArkadia
Traiskirchen Lions
lions
68:72 (16:17, 29:35, 50:52)
Oberwart verlor das zweite Spiel in Serie und kassierte die erste Heimniederlage der Saison. Die Gunners bleiben Fünfter.Traiskirchen landete den vierten Sieg im vierten Spiel und steht weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Oberwart traf nur 60% (14/23) von der Freiwurflinie und ließ auch die Gefährlichkeit vom Dreier 26% (6/23) vermissen.Traiskirchen hatten deutliche Vorteile am Rebound (39:26), entschied die Partie vor allem am Offensivrebound (10 OR).
Denzel Gregg
(27 PTS, 10/12 FG, 8 RB)
Shawn Ray
(22 PTS, 9/13 FG, 10 RB)
Gregg 27, Dabney 13, Käferle 10Ray 22, Danek 16, Payton 13
Lluis Pino-Vera, Headcoach der Gunners: „Es war ein hartes Spiel. Traiskirchen hat rasch die Führung übernommen und diese behauptet. Wir haben versucht Tempo zu machen, aber Traiskirchen hat immer wieder gebremst. In der zweiten Halbzeit haben wir einen besseren Rhythmus bekommen, aber wieder von der Freiwurflinie versagt. Unglücklich war auch unsere Leistung von der Dreipunktelinie.“Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Wir haben heute alles geben müssen, um hier zu gewinnen. Oberwart hat gezeigt, dass es eine gute Mannschaft ist.“
Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Es war der erwartete Fight gegen Traiskirchen. Sie sind Tabellenführer. Wir haben versucht dagegenzuhalten. Wir haben phasenweise sehr gut gespielt. Vom Freiwurf hatten wir wieder ein kleines Problem – und das war am Ende der Unterschied.“Kevin Payton, Spieler der Lions: „Es war nicht das beste Spiel von uns. Aber solche Siege braucht man. Das Team hat Charakter bewiesen, großen Zusammenhalt gezeigt.“
Die Oberwart Gunners starten offensiv recht fehleranfällig und können die ersten Angriffe nicht nutzen. Blazevic und Käferle sind rasch mit je 2 Fouls belastet. Die Lions legen vor und nach 5 Minuten sind sie 9:5 voran. Beide Teams gehen ein hohes Tempo. Nach 7 Minuten gleichen die Gunners durch Gregg aus (9:9). Im Gegenzug liegen die Lions wieder voran. Mit einem Dreier von Poljak liegen die Gunners in der 8. Minute zum ersten Mal voran: 15:14. Am Ende des 1. Abschnitts liegen neuerlich die Lions knapp voran.

Das 2. Viertel beginnt mit einem Korbleger von Suljanovic. Blazevic kassiert sein 3. Foul. Die Lions bleiben treffsicher und bauen den Vorsprung durch Danek aus. Erste Punkte der Gunners durch Georg Gentner. Ein Dreier der Lions zum 24:18 zwingt die Gunners ins Timeout. Von außen geht bei den Gunners, die in den ersten 4 Minuten nur einen Korb erzielen, nichts. Ganz anders bei den Lions, die aus allen Lagen treffen. 20:29 nach 6 Minuten aus Sicht der Gunners. Die Gunners haben den Lions defensiv nichts entgegen zu setzen. Nach 7 Minuten führen die Lions bereits 33:22. Käferle trifft endlich aus der Distanz zum 25:33. Das Finish des 2. Viertels bleibt ausgeglichen.

Nach Wiederbeginn trifft Käferle zum 31:35. Die Defensive der Gunners ist allerdings nicht vorhanden. Denn Payton und Ray erhöhen auf 31:42. Nach einem Timeout trifft Gregg ein Lay-up. Käferle verkürzt auf 35:42. Die Defensive der Gunners hat sich jetzt erfangen, doch offensiv werden weiterhin viele Chancen ausgelassen. 38:46 nach 5 Minuten. Die Sporthalle Oberwart tobt als Sebastian Käferle nach 7 Minuten einen Dreier zum 43:46 in den Korb setzt, doch postwendend folgt die gleiche Antwort der Lions. Auch die Freiwürfe der Gunners verbessern sich jetzt. 45:49 nach 8 Minuten. Um jeden Ball wird erbittert gefightet. 50 Sekunden vor der Sirene trifft Wolf einen Dreier zum 49:50. Das 3. Viertel endet mit 50:52.

Die Lions starten mit einem 10 Punkte-Run, den ein Dreier von Szkutta stoppt. Gregg verkürzt auf 57:60. Ein Dreier von Gregg nach 6 Minuten und die Gunners gleichen aus. 62:62. Cruchtime! Suljanovic ist völlig ungedeckt und setzt einen Korbleger. Aus Freiwürfen erhöht Payton auf 68:64. Das ist die Vorentscheidung. Die Lions siegen verdient 72:68.