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19 11 17 blazanToni Blazan trifft gegen Ex-Klub alle 6 Dreipunkteversuche.

Zum Abschluss der ersten Hinrunde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga haben sich die Swans Gmunden (1) mit ihrem 7. Sieg in Serie die alleinige Tabellenführung gesichert. Die Oberösterreicher feierten daheim gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) mit 86:72 einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Gmunden sorgte mit einer phantastischen Trefferquote gleich in zwei Kategorien für ein neues „ABL-season-high“. Meister ece bulls Kapfenberg (4) hat den „home-winning-streak“ der Arkadia Traiskirchen Lions (3) gebrochen: Die Steirer gingen in einem über weite Strecken engen Spiel mit 68:63 als Sieger hervor. Kapfenberg machte schlussendlich die „big-points“, während Traiskirchen in den letzten vier Spielminuten kein Korb gelang.

Die Swans Gmunden (1) haben ihren Erfolgslauf in der ADMIRAL Basketball Bundesliga fortgesetzt. Die Oberösterreicher feierten daheim gegen die Fürstenfeld Panthers (8) einen ungefährdeten 86:72-Erfolg – und damit ihren 7. Sieg in Serie. Für die Steirer war es die bereits 5. Niederlage in Folge. Gmunden, das auf Daniel Friedrich verzichten musste, landete einen Start-Ziel-Sieg und war Fürstenfeld in allen Belangen überlegen.

Die Mannschaft um Top-Scorer Toni Blazan (26 PTS; 6/6 3pFG) stellte gleich in zwei Kategorien neue Bestmarken auf: 60% Trefferquote aus dem Feld und 60% Trefferquote von außerhalb der Dreipunktelinie (12/20) bedeuten jeweils „ABL-season-high“. Bei Fürstenfeld, das nun zum bereits vierten Mal in Folge in Gmunden unterlag, erlitt Paul Radakovics (12 PTS) in der Schlussphase eine schwere Verletzung. Der Guard musste nach einem Zusammenprall mit einem eigenen Mitspieler von der Rettung ins Spital gebracht werden.

Meister ece bulls Kapfenberg (4) hat den Arkadia Traiskirchen Lions (3) ihre ersten Heimniederlage in dieser Saison zugefügt. Die Steirer erkämpften bei den Niederösterreichern einen 68:63-Erfolg. Damit ziehen die Bulls in der Tabelle mit Dukes und Lions gleich, bleiben aber aufgrund der Korbdifferenz innerhalb dieser drei Teams vorübergehend auf dem vierten Platz. Obwohl Kapfenberg Ende des dritten Viertels bereits um 12 Punkte voraus lag (56:44), wurde die Partie nach einem 8:1-Run der Lions zu Beginn des Schlussabschnitts erst am Ende entschieden. Da machte Kapfenberg dann die „big-points“, Traiskirchen in den letzten vier Spielminuten keine Punkte mehr. Kapfenberg machte insgesamt wieder einen guten Job am Offensivrebound (15) und blieb auch aus der Distanz mit 38% um etliche Prozentpunkte (34,2%) über seinem bisherigen Saisondurchschnitt. Traiskirchen fehlte in der Schlussphase das Glück im Abschluss.  

 

swansSwans GmundenRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
panthers
86:72 (25:12, 39:30, 62:49)
Gmunden bleibt Tabellenführer. Der 7. Sieg in Serie bringt den Oberösterreichern nach Ende der ersten Hinrunde zwei Punkte (bzw. einen Sieg) Vorsprung auf die Verfolger.Fürstenfeld beendet die erste Hinrunde mit nur einem Sieg an 8. Stelle. Auf Platz 7 beträgt der Rückstand bereits vier Punkte.
Gmunden war Fürstenfeld in allen Belangen überlegen: 60% aus dem Feld und vom Dreier bedeuten „ABL-season-high“.Fürstenfeld konnte seine Stärke unter dem Korb (25:35 Rebounds) nie ausspielen.
Toni Blazan
(26 PTS, 9/10 FG, 6/6 3pFG, 5 RB)
Hannes Ochsenhofer
(15 PTS, 4 RB, 2 AS)
Blazan 26, Murati 25, Klette 12Ochsenhofer 15, Gordon 13, Radakovics 12
Markus Pinezich, Assistent-Coach der Swans: „Wir haben eine tolle erste Runde gespielt. Die harte Arbeit hat sich echt gelohnt. Wir wünschen Paul Radakovics gute Besserung.“Goran Patekar, Headcoach der Panthers: „Gratulation an Gmunden. Sie waren von Beginn an physisch dominant, haben uns verdient besiegt. Das Comeback im zweiten Viertel hat uns zu viel Energie gekostet, das wir zum Schluss nicht mehr zulegen konnten.“
Enis Murati, Spieler der Swans: „Wir haben gut gestartet, da hat einiges super funktioniert. Dann hatten wir im zweiten Abschnitt die Konzentration verloren, aber der anfängliche Polster war nie in Gefahr. Ich denke, wir haben verdient gewonnen.“Karl Sommer, Präsident der Panthers: „Gmunden war einfach die bessere Mannschaft.“
Die Swans müssen Daniel Friedrich vorgeben, der über Rückenbeschwerden klagt. Auch ohne ihren etatmäßigen Pointguard starten die Hausherren aber wie aus der Pistole geschossen und führen rasch mit 8:0 (3.). Dann dauert es allerdings bis zur zehnten Minuten, bis es die erste zweistellige Führung der Schwäne gibt (22:12), nach einem Viertel liegt Gmunden mit 25:12 voran. Nach Wiederbeginn bleiben die Swans weiter am Drücker und erhöhen bis zur 14. Minute auf 31:14 - Auszeit Panthers. Es folgt eine gute Fürstenfelder Phase und beim Stand von 31:21 folgt das erste Gmundner Timeout (16.). Das kann die Aufholjagd der Gäste aber nicht stoppen, sie kommen bis auf 34:30 heran (19.), erst zwei erfolgreiche Angriffe der Swans zum Halbzeitende gestalten den Vorsprung der Hausherren wieder ein bisschen komfortabler.

Nach Wiederbeginn können die Swans ihren Vorsprung langsam aber sicher wieder erhöhen, in der 25. Minute liegen sie wieder mit 14 Zählern voran (53:39). Bis zur letzten Viertelpause verkürzen die Panthers um einen Punkt, mit 62:49 geht es in den vierten Abschnitt. Dort können die Schwäne ihren Vorsprung gut verwalten, näher als auf 10 Punkte kommen die Gäste nie heran (74:64, 36.). Die Schlussphase wird dann noch von einer schweren Verletzung von Paul Radakovics überschattet, der nach einem Zusammenstoß mit einem eigenen Spieler 40 Sekunden vor Spielende mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden muss. Beide Mannschaften einigen sich angesichts dieser Umstände darauf, die letzten 40 Sekunden herunterlaufen zu lassen, ohne eine weitere Aktion zu starten, die Begegnung endet mit gedrückter Stimmung und einem 86:72-Erfolg der Schwäne. 

 

lionsArkadia
Traiskirchen Lions
ece bulls Kapfenbergbulls
63:68 (16:13, 32:40, 49:56)
Traiskirchen muss die erste Heimniederlage der Saison einstecken, bleibt aber aufgrund des besseren Korbverhältnisses in der Tabelle vor den punktegleichen Kapfenbergern.Kapfenberg feierte den 7. Sieg über Traiskirchen in Serie und zieht in der Tabelle nach Punkten mit den Niederösterreichern gleich.
Traiskirchen konnte sein Offensiv-Spiel wenig entfalten. Durchschnittlich machten die Lions bei ihren vier Heimsiegen 92 Punkte.Kapfenberg unterstreicht seine bisherige Stärke am Offensivrebound (15).
Jozo Brkic
(24 PTS, 8 RB, 2 ST)
Kareem Jamar
(20 PTS, 3 RB, 4 AS)
Brkic 24, Trmal F. 15, Ray 10Jamar 20, Rados, Oliver je 10
Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Ich bin vor allem mit der Defensivleistung sehr zufrieden. Dort haben wir aber die Kräfte für die offenen Würfe gelassen.“Michael Schrittwieser, Headcoach der Bulls: „Wir haben über weite Strecken das Spiel ganz gut kontrolliert. Wir haben gewusst, dass Traiskirchen aufgrund seiner kämpferischen Leistung immer zurückkommen kann. Aber am Ende war es doch verdient, weil wir um das Quäntchen besser waren. Jetzt freuen wir uns auf die Pause.“
Shawn Ray, Spieler der Lions: „Es war das erwartet schwierige Spiel für uns gegen eines der besten Teams dieser Liga. Wir haben Fehler gemacht und zum Schluss auch einfache Chancen ausgelassen. Kapfenberg hat die wichtigen Würfe getroffen und damit verdient gewonnen.“Jozo Rados, Spieler der Bulls: „Es war ein toughes Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns. Es war eine intensive Partie. Hut ab vor Traiskirchen. Die Lions haben gekämpft. Ich glaube wir haben einfach besser exekutiert und verdient gewonnen.“
Coach Zoran Kostic schickt Danek, Güttl, Ray, Andjelkovic und Brkic zu Beginn aufs Parkett. Auf der Gegenseite beginnen die Bulls mit Vujosevic, Jamar, Schrittwieser Jr., Moschik und Nationalteamcenter Rados. Das Spiel ist zunächst ausgeglichen, nach fünf Minuten steht es 8:8. Angeführt von Brkic, der im ersten Viertel 11 Punkte erzielt, gehen die Löwen mit +3 in die erste Pause. Die zweiten zehn Minuten starten die Kapfenberger stark, Traiskirchen ist in der Defense oft einen Schritt zu spät und Voujosevic & Co. treffen die daraus folgenden offenen Würfe. Die Lions gehen daher mit einem 32:40 in die Halbezeitpause.

US-Spieler Jamar erhöht gleich in der ersten Offense der zweiten Hälfte auf +11 für die Bulls. Einige starke Aktionen von Brkic halten die Lions jetzt in der Partie, der kroatische Inside-Spieler erzielt ein "seasonhigh" von 24 Punkten. Vor den letzten zehn Minuten liegen die Löwen mit -7 zurück. Im letzten Viertel entwickelt sich ein extrem spannendes Spiel. Mit einer kämpferischen Leistung kommen F. Trmal & Co. wieder zurück in das Spiel. Vier Minuten vor Ende gleicht Ray auf 61:61 aus. In den Schlussminuten haben die Lions mehrere Chancen die Führung zu übernehmen, der Ball findet aber nicht den Weg in den Korb. Schlussendlich setzen sich Rados & Co. mit 68:63 durch. Die Lions beenden das erste Meisterschaftsviertel mit sechs Siegen und zwei Niederlagen und liegen weiterhin auf dem starken dritten Tabellenplatz.