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171226 StazicStjepan Stazic brach Saisonrekord und "Auswärts-Bann"In der Weihnachtsrunde der ADMIRAL Basketball Bundesliga entschieden die Swans Gmunden das Derby und Duell der beiden heißesten Teams denkbar knapp für sich. Zum bereits zweiten Mal in dieser Saison mussten sich die Raiffeisen Flyers Wels in der Verlängerung geschlagen geben. Der BC Hallmann Vienna feierte gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers den ersten Auswärtserfolg in der laufenden Spielzeit. Stjepan Stazic stellte mit 41 Punkten (10/13 Dreiern) einen neuen ABL-Saisonrekord auf. Die Arkadia Traiskirchen Lions eroberten nach einem ungefährdeten Sieg über die Oberwart Gunners den zweiten Tabellenplatz. Die Klosterneuburg Dukes setzten sich souverän gegen den UBSC Raiffeisen Graz durch und rücken auf den dritten Platz vor.

Das Derby und Topspiel der Runde hielt was es versprach. Während das Spiel in der ersten Halbzeit noch von Runs geprägt war, wechselte in den letzten 15 Minuten die Führung beinahe mit jedem Angriff. Den deutlich besseren Start erwischten die Swans Gmunden. Trotz Ausfälle von Povilas Gaidys und über weite Stracken Alex Wesby (er wurde lediglich im dritten Viertel eingesetzt) startete das „Team-Österreich“ der Swans wie aus der Pistole geschossen. Schnell führten die Schwäne zweistellig. Einen noch beeindruckenderen Run legte das junge Team der Raiffeisen Flyers Wels im zweiten Viertel hin. Durch ihre schnellen Transitions eroberten Elijah Wilson (22 Punkte) und Co. die Führung zurück und bauten diese auf bis zu zwölf Punkte aus.

 

Enis Murati übernahm das Kommando im dritten Viertel und brachte sein Team quasi im Alleingang zurück in Spiel. Mit 36 Punkten übertraf er sein bisheriges career high, das er erst in der vergangenen Runde aufgestellt hatte. In den vermeintlich letzten zehn Minuten wechselte die Führung im Minutentakt. Eijah Wilson brachte, mit einem Wurf kurz vor Ablauf der Zeit, sein Team in die Verlängerung. Dort sahen die zahlreichen Fans der beiden Teams ein ähnliches Bild wie im letzten Viertel, wobei meist die Flyers vorlegten. In der Crunchtime sorgte dann aber der 40-jährige Routinier Tilo Klette (23 Punkte- season high) in der Offensive für die big-points. In der Defenive setzte Toni Blazan mit sehenswerten Aktionen die entscheidenden Akzente. Die Swans gewannen schließlich denkbar knapp mit 107:104 und verbuchten den elften Sieg in Serie. Die Flyers mussten nach fünf Siegen in Serie ihre erste Niederlage einstecken – zum zweiten Mal in dieser Saison verloren sie nach Verlängerung.

Die Klosterneuburg Dukes blieben gegen den UBSC Raiffeisen Graz souverän und gewannen mit 83:58. Bereits in der vergangenen Runde beendeten die Herzöge ihre Negativserie und konnten nun, nach dem zweiten Sieg en-suite, den dritten Tabellenplatz zurückerobern. Jurica Blazevic und Edin Bavcic, die im Alpe Adria Cup kurz vor Weihnachten noch geschont wurden, waren wieder mit von der Partie und setzten wichtige Impulse für den Sieg. Blazevic lief mit 15 Punkten zum Topscorer auf. Bereits in der Anfangsphase setzten sich die Niederösterreicher deutlich ab, sodass Ante Perica bereits früh viel Verantwortung an seine jungen Talente übertragen konnte. Besonders überzeugen konnte der 20-jährige Oguz Kilic, der es in 19 Minuten Einsatzzeit auf elf Punkte brachte.  Beim UBSC Raiffeisen Graz stemmte sich vor allem Mattieu Gamberoni gegen die deutliche Niederlage, doch auch seine 24 Punkte hielten die Herzöge nicht auf.

Nach sechs Auswärtsniederlagen in Serie konnte der BC Hallmann Vienna den Bann brechen. Erstmals in dieser Saison gelang den Wienern ein Erfolg außerhalb des Hallmann Domes. Vor allem der Routinier Stjepan Stazic war von den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers nicht zu stoppen. Mit 10 von 13 Dreiern und 41 Punkten stellte er einen neuen ABL-Saisonrekord auf und führt sein Team zwischenzeitlich auf den sechsten Tabellenplatz. Nach ausgeglichenen ersten sechs Minuten zündeten Stazic und Co. ein Offensivfeuerwerk und legten einen 25:0 Run hin. Den Panthers gelang über mehr als acht Minuten kein einziger Punkt. In der zweiten Halbzeit erholten sich die Steirer wieder und konnten durch sehenswerten Aktionen den Rückstand etwas verkürzen. Zu routiniert agierte allerdings das Team von Luigi Gresta um die Panthers noch einmal in Schlagdistanz kommen zu lassen. Wien gewann schließlich mit 100:87.

Nach der schmerzhaften Niederlage in Wien und einer zweiwöchigen Pause, gingen die Arkadia Traiskirchen Lions mit viel Intensität in die wichtige Begegnung mit den Oberwart Gunners. Mit einer starken Zonenverteidigung und schnellen Transitions, sowohl in der Offense als auch in der Defense, erspielten sie die Löwen schnell einen komfortablen Vorsprung. Im Angriff schloss meist Jozo Brkic (21 Punkte) oder Florian Trmal (17 Punkte) erfolgreich ab. Bereits im ersten Viertel führten die Löwen um 20 Punkte. Die Gunners versuchten angeführt von Louis Dabney (21 Punkte) mehrmals zu einer Aufholjagd anzusetzen, doch die Löwen konnten immer wenn es gefährlich wurde einen Gang zulegen. In der Defensive verriegelten die Niederösterreicher regelrecht die Zone und ließen lediglich 14 „points in the paint“ der Gunners zu. Auch am Rebound langten die Lions entschlossener zu und entschieden das Duell unter den Brettern mit 39:23 für sich. Mit dem souveränen 86:73 Sieg kletterten die Löwen auf den zweiten Tabellenplatz und verdrängten die spielfreien bulls auf Rang vier. Die Gunners fielen nach der dritten Niederlage in Serie auf den siebenten Tabellenplatz zurück.

Die Spielpaarungen der 14. Runde im Überblick: 

swansSwans Gmunden – Raiffeisen Flyers Wels
107:104 (30:17, 41:49, 65:67, 89:89)
wels flyers
dukesKlosterneuburg Dukes – UBSC Raiffeisen Graz
83:58 (25:15, 45:29, 65:44)
ubsc
panthersRaiffeisen Fürstenfeld Panthers – BC Hallmann Vienna
87:100 (17:31, 31:56, 57:77)
bc
lionsArkadia Traiskirchen Lions - Oberwart Gunners
86:73 (33:13, 55:41, 75:52)
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Die Spiele der 14. Runde im Detail:  

 

swans
Swans Gmunden
Raiffeisen Flyers Wels
wels flyers
107:104 (30:17, 41:49, 65:67, 89:89)
Verlängern ihre Serie auf elf Siege.
Erste Niederlage nach fünf Siegen in Serie.
Zweite Niederlage nach Verlängerung.
Trafen 50% ihrer Dreipunktewürfe.
Pflückten 14 Offensivrebounds.
Enis Murati
(36 Pts., 10 Reb.)
Elijah Wilson
(22 Pts., 5 Reb.)
Klette 23, Blazan 15, Mitchell 11
Lamesic 21, Draskovic 16, Chambers 16,
Matthias Linortner, Spieler der Swans: "Es war ein extrem harter Kampf über 45 Minuten. Die Welser haben uns im zweiten Viertel ziemlich überrascht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann wieder gezeigt was in uns steckt. Das Glück in der Crunchtime haben wir uns in diesem Spiel und auch im Training hart erarbeitet.“Elijah Wilson, Spieler der Flyers: "Gmunden ist ein sehr erfahrenes Team. Wir sind fast alle Rookies. Wir haben ein paar kleine Fehler gemacht, die uns Spiel gekostet haben. Dennoch war es ein gutes Spiel, von dem wir viel gelernt haben.“
Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: "Tolle Werbung für den österreichischen Basketball. Wir sind sehr glücklich, dass wir trotz unserer Verlertzungsprobleme dieses Spiel in der Overtime gewonnen zu haben.“Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: "Gratulation an Gmunden. Ich glaube es war eine perfekte Werbung für den österreichischen Basketball. Am Ende hätte das Spiel in beide Richtungen ausgehen können.“

Das zweite "neue" OÖ-Derby startet vor einer tollen Kulisse und wie angekündigt ohne den Gmundner Center Povilas Gaidys. Und der zweite Legionär der Schwäne, Alex Wesby, wärmt zwar, auf, bleibt aber mit einer Wadenverletzung die gesamte erste Halbzeit auf der Bank, zuletzt bestritten die Gmundner übrigens 1978, also vor fast 40(!) Jahren, ein komplettes Erstligaspiel ohne Legionär, dazu sollte es heute dann aber doch nicht kommen…

Und die Hausherren beginnen wie aus der Pistole geschossen, treffen nach einem 4:4 zum Auftakt (2.) dreimal in Serie von Downtown und sorgen so für eine frühe Welser Auszeit beim Stand von 13:4 (4.). Danach erhöhen die Swans noch bis auf 18:4 (5.) ehen den Flyers acht Punkte in Folge gelingen (18:12, 6.). Es folgt eine weitere Gmundner 14-Punkte-Führung (26:12, 8.), eine kurze Welser Aufholjagd zum 26:16 (9.) und der Schlusspunkt der Hausherren zum 30:17 in einem aufregenden und ereignisreichen Auftaktviertel. Im zweiten nehmen die Gäste das Heft in die Hand, kommen rasch auf 32:25 heran und zwingen so dieses Mal die Swans zu einem raschen Timeout (13.). Das kann die Welser Aufholjagd aber nicht stoppen und in der 17. Minute ist es soweit, die Flyers gehen erstmals in der Begegnung in Führung (36:37). Bis zum Halbzeitpfiff verlässt die Hausherren nun auch etwas das Glück und so geht es mit einer 49:41-Gäste-Führung in die Kabinen.

Die zweite Hälfte starten die Gmundner dann mit Alex Wesby - aber ohne Aufholjagd. Nach 25 Minuten halten wir noch immer bei der Pausendifferenz (51:59), in der 28. Minute dann bei 61:67, zu diesem Zeitpunkt ist der Arbeitstag des an diesem Tag einzigen Gmundner Legionär übrigens schon wieder beendet. In derselben Minute folgt eine Auszeit der Flyers, in der die Gäste auf Zonenverteidigung umstellen - das hält die Swans aber nicht davon ab, in der Schlussphase des dritten Abschnitts auf 65:67 heranzukommen und so für ein spannendes vermeintliches Schlussviertel zu sorgen. Das erkennt man schon daran, dass es in den ersten acht Angriffen dieses Viertels acht Führungswechsel gibt! Es folgt ein Unentschieden und ein Timeout der Swans beim Stand von 76:78 (34.). Drei Führungswechsel später halten wir beim Stand von 83:82 (37.). Nun kocht die Halle - und es gelingt einige Angriffe lang kein Korb, ehe die Flyers in der 39. Minute das 83:84 erzielen. In der gleichen Minute muss der erste Spieler mit fünf Fouls das Spielfeld verlassen, nämlich Milovan Draskovic von den Gästen - und der nächste Führungswechsel steht an, nämlich zum Gmundner 85:84 mit 77 Sekunden auf der Spieluhr. Der nächste Welser Angriff geht daneben, Adrian Mitchell bewahrt auf der anderen Seite 56 Sekunden vor dem Spielende die Nerven und verwandelt zwei Freiwürfe zum 87:84. Das kann man aber auch von Davor Lamesic behaupten, der mit 32 Sekunden zu spielen von Downtown für Wels ausgleicht. Nun dauert es nur wenige Sekunden, ehe Enis Murati Gmunden wieder in Führung bringt und die Flyers erhalten den Ball mit exakt 22,8 Sekunden auf der Uhr. Die Schwäne dürfen noch zweimal foulen, was sie auch ausnutzen. So gibt es 7,9 Sekunden vor dem Spielende Einwurf für Wels. Und nachdem es sich der Ball kurz überlegt, geht der Wurf von Elijah Wilson 2,4 Sekunden vor dem Ende doch noch zum Ausgleich in den Korb. Nun haben die Hausherren noch eine letzte Chance, aber Tilo Klette hat mit seinem Wurf weniger Glück - Verlängerung!

In der liegen zunächst immer die Flyers voran, meist mit zwei oder vier Punkten. In der 44. Minute holt sich dann mit Matthias Lionortner der erste Schwan sein fünftes Foul ab - und mit dem Beginn der 45. Minute können die Hausherren durch einen Dreier von Toni Blazan erstmals in der Overtime in Führung gehen. Es folgen Körbe von Siyani Chambers und Tilo Klette. Wels nimmt nun eine Auszeit, Spielstand: 105:104, noch zu spielen: 35,1 Sekunden. Die Gäste vergeben aber ihren nächsten Angriff, Tilo Klette holt den Defensivrebound und wird gefoult. Er kann aber nur einen Freiwurf zum 106:104 verwerten, daher wiederholt sich in den letzten 13,9 Sekunden dieses Spielchen: Die Gäste vergeben, die Swans, dieses Mal durch Toni Blazan, holen den Rebound und werden wieder sofort an die Freiwurflinie geschickt. Auch Toni Blazan trifft zwar nur einmal, holt sich aber den eigenen Offensivrebound und der Gmundner Sieg in einem der wohl besten OÖ-Derbys aller Zeiten ist in trockenen Tüchern.




dukes

Klosterneuburg Dukes

UBSC Raiffeisen Graz

ubsc

83:58 (25:15, 45:29, 65:44)

Erobern den dritten Tabellenplatz.Bleiben in der ABL sieglos.
38 Punkte kamen von den Bankspielern.Es punkteten lediglich Spieler der Starting-5.
Jurica Blazevic
(15 Pts.)
Matthieu Gamberoni
(24 Pts, 9 Reb.)
Vay 14, Bas 12, Bavcic 11, Kilic 11Nelson-Henry 15, Maresch 12,
Jurica Blazevic, Spieler der Dukes: „Ein Start-Ziel-Sieg, der vielleicht nicht schön anzusehen war, aber letztlich zählen nur die zwei Punkte.“Anton Maresch, Spieler UBSC: " Man merkt den Klassenunterschied, wenn man nur mit zwei Legionären antritt. Zu Weihnachten gab es leider nichts für den UBSC Graz...“
Oguz Kilic, Spieler der Dukes: „Es war das erste Spiel, wo ich so viel Verantwortung vom Trainer übertragen bekommen habe und deswegen eine tolle Erfahrung. Der Sieg war wichtig und ich bin sehr glücklich.“Markus Galle, Headcoach UBSC: „Es ist dieselbe Situation wie bisher. So wird es sehr schwer, überhaupt ein Spiel diese Saison zu gewinnen. Wir würden gerne unsere Lage mit einem dritten Legionär verbessern.“
Die Dukes starteten wie aus der Pistole geschossen und führen nach fünf Minuten 15:8. Die Klosterneuburger konnten den Vorsprung bis auf elf Punkte ausbauen, Unkonzentriertheiten in der Defense zwangen Coach Perica bei 22:15 zu einem Timeout. Ein And-One von Greimeister bescherte den Viertelstand von 25:15 für die Dukes. Coach Perica rotierte bereits im zweiten Viertel viel, dennoch konnte der Vorsprung konstant auf rund zehn Punkte verwaltet werden. Zur Pause führten die Dukes mit 45:29, ein größerer Vorsprung wurde durch viel inkonsequentes Spiel verhindert.

Nach der Pause setzten die Klosterneuburger vermehrt auf die Bankspieler und Coach Perica probierte viele Varianten aus. Die Dukes konnten auch dieses Viertel mit 20:15 für sich entscheiden. Die jungen Klosterneuburger brachten das  Ergebnis locker über die Zeit. Zu keiner Zeit war der Ausgang des Spiels gefährdet. Die Dukes beschenkten sich am Stephanitag selbst mit zwei Punkten. 



panthers

Raiffeisen Fürstenfeld Panthers

BC Hallmann Vienna

bc

87:100 (17:31, 31:56, 57:77)
Zweite Niederlage in Serie. Gewannen erstmals ein Auswärtsspiel in dieser Saison.
Verloren trotz Überlegenheit am Rebound.Stjepan Stazic traf 10 von 13 Dreier und stellte mit 41 Punkten einen neuen Saisonrekord auf.
Wesley Gordon
(20 Pts., 18 Reb.)
Stjepan Stazic
 (41 Pts., 10/13 Dreier, 7 Reb. 7 Ass.)
Ernst 24, Car 21,Detrick 21, Hubalek 13
Goran Patekar, Headcoach der Panthers: "Gratulation an Wien. Wir haben mit zu viel Respekt begonnen und zu wenig Energie aufgebracht. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt was in uns steckt.“Mustafa Hassan Zadeh, Spieler des BCV: "In der ersten Halbzeit haben wir eine tolle Teamleistung gezeigt und unsere Würfe getroffen. In der zweiten Halbzeit konnten wir unseren Vorsprung routiniert über die Zeit bringen. Das war unser erster Auswärtssieg, so muss es weitergehen.“




 

lions

Arkadia Traiskirchen Lions

Oberwart Gunners

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86:73 (33:13, 55:41, 75:52)
Eroberten den zweiten Tabellenplatz.Mussten dritte Niederlage in Serie hinnehmen.
Dominierten den Rebound (39:23).Scorten lediglich 14 Punkte in der Zone.
Jozo Brkic
(21 Pts., 7 Reb.)
Louis Dabney
(21 Pts., 5 Ass.)
F. Trmal 17, Güttl 16, Danek 13Wolf 15, Ross 15, Poljak 10
Shawn Ray, Spieler der Lions: "Das war ein sehr wichtiges Spiel nach unserer Pause. Es war uns wichtig gleich mit hoher Intensität zu starten und ihre Transitions zu stoppen. Das ist uns sehr gut gelungen. In der zweiten Halbzeit hätten wir noch etwas besser spielen können, aber wir haben den Sieg routiniert über die Zeit gebracht.“  Louis Dabney, Spieler der Gunners: "Das war eine schmerzhafte Niederlage. Wir haben das Spiel bereits im ersten Viertel verloren. Wir haben zwar alles probiert um uns zurückzukämpfen, aber gegen starke Teams wie die Lions ist das extrem schwer.“
Zoran Kostic, Headcoach der Lions: "Es war sehr wichtig, dass wir unseren Rhythmus nach der Pause und der Niederlage in Wien schnell wieder gefunden haben.“Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: "Traiskirchen hat sher gut gestartet und uns den Rhythmus durch ihre Zonenverteidigung genommen. Wir haben merhmals zu einer Aufholjagd angesetzt, aber Traiskirchen hat viele erfahrene Spieler, die das nicht zuließen.“
Die Lions müssen aus privaten Gründen auf Suljanovic verzichten und starten mit Danek, Güttl, Ray, F. Trmal und Brkic. Auf der Gegenseite beginnen die jungen Burgenländer mit Käferle, Blazevic und dem US-Trio Dabney Jr., Ross und Gregg. Angeführt von F. Trmal & Brkic starten die LIONS hochprozentig und führen schnell mit 14:4. Bis zum Viertelende laufen die Angriffe für die Löwen wie geschmiert und in der Defense zeigt die Zone von Coach Kostic große Wirkung, Andjelkovic stellt mit einem Lay Up kurz vor der Sirene auf 33:13 nach Viertel 1.

Im zweiten Abschnitt beginnt der Vorsprung der Lions langsam zu schmelzen, nach vier Minuten erhöht Dabney Jr. auf 41:23. Jetzt trifft Szkutta einen Dreier und Wolf zwei und die Löwen führen nur noch mit +7. Danek antwortet aber mit einen wichtigen Dreier auf 42:32. Bis zur Halbzeitpause bauen die Löwen ihren Vorsprung wieder auf +14.

Die zweite Hälfte beginnt der stark spielende Brkic mit vier Punkten in Folge. Die Lions können die Gunners so wieder mit 20 Punkten auf Distanz halten. Nachdem M. Trmal auf +23 stellt, nimmt Coach Pino eine weitere Auszeit. Auch diese zeigt aber wenig Wirkung und das Löwenrudel geht mit einem 75:52 in das letzte Viertel.

Güttl & Co. legen mit Start der letzten zehn Minuten einen weiteren 7:0 Run aufs Parkett, erhöhen auf +26 und entscheiden das Spiel endgültig. Bis zum Spielende bekommen alle anwesenden Spieler noch Einsatzzeit und die Lions gewinnen ein hart umkämpftes Spiel 86:73.