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180126 StazicStjepan Stazic mit seinem siebenten 30+ Punkte Spiel. Einen Tag vor der All-Star Pause feierte der BC Hallmann Vienna einen souveränen 98:90 Erfolg zu Gast bei den Swans Gmunden. Es war bereits der dritte Auswärtserfolg der Wiener in Serie. Die Swans rutschten nach dieser Niederlage auf den dritten Tabellenplatz zurück. Die Oberwart Gunners setzten sich nach einem starken Finish gegen den UBSC Raiffeisen Graz durch. Die Steirer kämpften sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, zurück ins Spiel, ehe die Südburgenländer die Schlussoffensive zündeten.

Der BC Hallmann Vienna bezwingt das letzte Team, das in dieser Saison noch auf seiner Liste fehlte. Durch eine starke Quote von Downtown (53 %) und einer beherzten Leistung in der Defensive, erspielten sich die Wiener einen frühen Vorsprung. Die Swans Gmunden kontrollierten zwar die Bretter (37:25 Rebounds), verwerteten aber ihre Chancen nicht. Stjepan Stazic legte in dieser Saison sein siebentes Spiel mit 30 oder mehr Punkten auf und verteilte zusätzlich sieben Assists. Jiri Hubalek kam trotz starker Rückenbeschwerden auf 26 Punkte. Bei den Swans stemmte sich Enis Murati mit 20 Punkten und 9 Assists lange Zeit gegen die Niederlage. Matthias Linortner gelang mit 19 Punkten sein career-high. Mit dem dritten Auswärtserfolg en-suite schließen die Wiener die Lücke zu den Raiffeisen Flyers Wels.

Die Oberwart Gunners gewinnen auch das zweite Heimspiel des Jahres. Die Südburgenländer starteten stark gegen den UBSC Raiffeisen Graz und erspielten sich schnell einen zweistelligen Vorsprung. Die Grazer kämpften sich allerdings angeführt von Anton Maresch (22 Punkte) zurück in die Partie und lieferten den Gunners über zwei Vierteln einen Kampf auf Augenhöhe. Im letzten Abschnitt schaltete der Vizemeister wieder einen Gang höher und fuhr einen 87:72 Erfolg ein. Denzel Gregg verbuchte mit 23 Punkte und 13 Rebounds sein sechstes Double-Double der Saison. In der Tabelle verkürzen die Gunners den Rückstand auf die Playoffplätze auf zwei Punkte. 

Die Spielpaarungen der 20. Runde im Überblick: 

bullsece bulls Kapfenberg –
Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
99:58 (22:13, 50:27, 81:39)
panthers
lionsArkadia Traiskirchen Lions – Klosterneuburg Dukes
81:74 (30:18, 45:37, 63:58)
dukes
swansSwans Gmunden – BC Hallmann Vienna
90:98 (20:26, 39:49, 57:77)
bc
Gunners logo rgb 2737pxOberwart Gunners – UBSC Raiffeisen Graz
87:72 (30:15, 48:42, 66:62)
ubsc

 

Die Spiele der 20. Runde im Detail:  

swans

Swans Gmunden

BC Hallmann Vienna

bc

90:98 (20:26, 39:49, 57:77)

Rutschen auf den dritten Tabellenplatz zurück.

Feiern dritten Auswärtserfolg in Serie.

Kontrollierten die Bretter mit 37:25 Rebounds.  

Trafen 53% Dreier.

Enis Murati

(20 Pts., 9 Ass.)

Stjepan Stazic

(30 Pts., 7 Ass.)

Murati 20, Linortner 19, Blazan 12

Stazic 30, Hubalek 26, Detrick 16

Tilo Klette, Spieler der Swans: “Wir haben heute viel zu undiszipliniert gespielt und den Karren zu tief in den Dreck gefahren, um noch einmal zurückzukommen. Jetzt müssen wir uns erst wieder finden und benötigen viel Konzentration um unsere Leistung von vor drei Monaten abzurufen.“

Luigi Gresta, Headcoach BCV: "Ich bin sehr stolz auf das Team. Wir haben seit einigen Wochen mit Verletzungen zu kämpfen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft. Das war heute der schönste Sieg der Saison.“

Richard Poiger, Geschäfstführer der Swans: "Nach einem kleinen Schritt vorwärts in Klosterneuburg haben wir heute wieder zwei Schritte zurück gemacht. Wenn man 98 Punkte bekommt, gewinnt man kein Spiel.“

Stjepan Stazic, Spieler BCV: "Wir haben heute vor allem Defensiv sehr gut gespielt. Wir wussten bis kurz vor Spielbeginn nicht, ob Jiri Hubalek eingesetzt werden kann. Er hat trotz starker Rückenschmerzen die Zähne zusammengebissen und eine tolle Leistung gebracht. Hut ab.“

Die Swans ohne Daniel Friedrich aber mit Adrian Mitchell, bei den Gästen fehlt der erst kürzlich wieder raktivierte Seyni N´diaye. Die Begegnung beginnt mit zwei Deiern der Gäste - und einer rekordverdächtig frühen Auszeit eines sichtlich verärgerten Gmundner Headcoaches Bernd Wimmer nach einer Minute und 47 Sekunden. Dieser Weckruf verhindert zumindet, dass die Schwäne noch weiter zurückfallen, eine Aufholjagd können sie aber im ersten Viertel auch nicht starten, so geht es mit 6 Punkten Vorsprung für die Gäste in die erste Pause. Auch in den zweiten Abschnitt startet der BC wesentlich besser, nach 12 Minuten gibt es daher eine zweistellige Wiener Führung, 22:33. In der 15. Minute ist die altbekannte 6-Punkte-Differenz wiederhergestellt (29:35), zwei Minuten später liegt der BC aber schon wieder zweistellig voran (31:41). Diesen Vorsprung verteidigen die Gäste bis zur Halbzeitpause, mit 39:49 geht es in die Kabinen.

 Und auch nach der Seitenwechsel werden die Gmundner Fans enttäuscht, wieder nehmen die Wiener das Heft in die Hand und liegen nach 23 Minuten schon mit 57:41 voran. In dieser Tonart geht es weiter, nach 27 Minuten führen die Gäste schon mit 22 Punkten (47:69), in die letzte Pause geht es mit 20 Punkten Differenz. Da plätschert die Begegnung in den ersten zwei Minuten noch dahin (60:80), dann folgt aber ein 9:0-Lauf der Schwäne, und siebeneinhalb Minuten vor dem Spielende ist plötzlich wieder Spannung in der Begegnung. Nun vergeben die Hausherren aber zu viele Chancen in der Offensive. Der Rückstand wird so zwar noch einstellig, zur großen Wende im Schlussviertel reicht es aber nicht mehr und die Swans verlieren ihr zweites Heimspiel in Folge.

 

 

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Oberwart Gunners

UBSC Raiffeisen Graz

ubsc

87:72 (30:15, 48:42, 66:62)

Zweiter Heimsieg in diesem Jahr.

Bleiben in dieser Saison sieglos.

Sorgten im letzten Viertel für Entscheidung.  

Gewannen das zweite Viertel mit 27:18

Denzel Gregg

(23 Pts., 13 Reb.)

Anton Maresch

(22 Pts., 5 Ass.)

Dabney 24, Gregg 23, White 14

Maresch 22, Nelson-Henry 18, Gamberoni 14

Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: “Wir haben heute zwei verschiedene Gesichter gezeigt. Wenn wir mit 100% gespielt haben, waren wir deutlich überlegen. Über einzelne Phasen haben wir gezeigt was wir können, an diese müssen wir anschließen.“

Sebastian Galle, Headcoach UBSC: "Gratulation an Oberwart, sie haben verdient gewonnen, obwohl wir auch sehr gut mithalten konnten. Im ersten Viertel haben die Gunners viele schwere Würfe getroffen. Unser Comeback hat uns viel Energie gekostet. Diese fehlte uns dann in der Crunch-Time.“

Renato Poljak, Spieler der Gunners: "Wir haben im ersten Viertel stark angefangen. Im zweiten Viertel konnten sich die Grazer zurückkämpfen, ehe wir im letzten Abschnitt unsere Stärken gut ausspielen konnten.“

Darien Nelson-Henry, Spieler UBSC: "Wir haben heute wieder hart gekämpft. Es ist immer schwer,wenn man so viele Minuten am Feld steht, in der Crunch-Time voll dazusein.“

Nach einem ausgeglichenen Start gelingt es den favorisierten Gunners bereits früh, sich abzusetzen – das vor allem aufgrund 4/4 getroffener Dreier von Dabney innerhalb der ersten 6 Spielminuten. Die Gäste scheinen mit dem hohen Tempo der Gunners nicht zurechtzukommen, weshalb das erste Viertel mit 30:15 klar für die Gunners endet. 

Zu Beginn des 2. Viertels haben die Grazer das Momentum auf ihrer Seite: sie verkürzen den Rückstand auf 34:25, was den Gunners-Coach zu einer Auszeit zwingt. Die Gäste zeigen sich jedoch weiterhin konzentriert und treffsicher und verkürzen bis in Minute 17 auf 41:36. Halbzeitstand: 48:42.

In den Anfangsminuten des 3. Viertels lässt es die schwache Verteidigung der Gunners zu, dass die Grazer durch einfache Punkte von Maresch und Gamberoni schnell bis auf einen Punkt herankommen. Die nächsten Minuten über bleibt der Spielstand knapp, ein Dunk von Schuecker stellt den Viertelendstand von 66:62 her.

Erst nach 1:30 gespielten Minuten eröffnet Gregg das vierte Viertel mit einem erfolgreichen Dreier für die Gunners. Er ist es auch, der mit zwei weiteren Treffern und einem Assist auf White, der von Downtown trifft, den Vorsprung der Gunners wieder ausbaut (76:67). Dem wieder aufflammenden Kampfgeist der Gunners haben die Grazer in den Schlussminuten nichts mehr entgegenzusetzen, das Spiel endet deutlich mit 87:72. 

Die Oberwart Gunners gewinnen auch das zweite Heimspiel des Jahres. Die Südburgenländer starteten stark gegen den UBSC Raiffeisen Graz und erspielten sich schnell einen zweistelligen Vorsprung. Die Grazer kämpften sich allerdings angeführt von Anton Maresch (22 Punkte) zurück in die Partie und lieferten den Gunners über zwei Vierteln einen Kampf auf Augenhöhe. Im letzten Abschnitt schaltete der Vizemeister wieder einen Gang höher und fuhr einen 87:72 Erfolg ein. Denzel Gregg verbuchte mit 23 Punkte und 13 Rebounds sein sechstes Double-Double der Saison. In der Tabelle verkürzen die Gunners den Rückstand auf die Playoffplätze auf zwei Punkte.