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180202 GamberoniMatthieu Gamberoni führte den UBSC mit season highs zum ersten Sieg.Der Bann des UBSC Raiffeisen Graz ist gebrochen. Im 19. Anlauf fahren die Grazer, ausgerechnet im Steiermark Derby gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers, den ersten Saisonsieg in der ADMIRAL Basketball Bundesliga ein. Eine Überraschung gelang auch den Klosterneuburg Dukes, die gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie beendeten. Die Oberwart Gunners bleiben in diesem Jahr in ihrer Heimhalle ungeschlagen. Der Vizemeister rang die Raiffeisen Flyers Wels in der Verlängerung nieder und verkürzt den Rückstand auf das Tabellenmittelfeld.

Nach 18 Niederlagen in der ADMIRAL Basketball Bundesliga gelang dem UBSC Raiffeisen Graz die Erlösung. Im Steiermark-Derby gelang es den Grazern erstmals ihre Leistung sowohl in der Offensive als auch in der Defensive konstant über 40 Minuten abzurufen. Die Grazer kontrollierten nicht nur die Bretter sondern trafen auch hochprozentiger als die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers.  Matthieu Gamberoni verbuchte mit 27 Punkten und 14 Rebounds persönliche Saisonrekorde in beiden Kategorien. Ein Double-Double von Wesley Gordon (20 Punkte, 14 Rebounds) sowie 28 Punkte von Christopher Reyes konnten den ersten Sieg der Grazer nicht verhindern. Die Panthers bleiben somit in diesem Jahr in der Ferne erfolglos.

Die Oberwart Gunners bleiben in diesem Jahr in ihrer Heimhalle ungeschlagen. Während die Südburgenländer die Begegnung in der ersten Halbzeit noch klar kontrollierten, kämpften sich die Raiffeisen Flyers Wels - angeführt von Thomas Csebits und Siyani Chambers (je 21 Punkte) - in der zweiten Halbzeit zurück. Davor Lamesic hatte Sekunden vor Ende gar noch die Möglichkeit mit zwei Freiwürfen den Sieg für die Flyers zu fixieren. Er vergab allerdings den entscheidenden zweiten Wurf von der Charity-Stripe und leitete damit eine Fehlwurfserie von der Freiwurflinie ein. Die Gunners nahmen die Einladung an und rangen die Flyers in der Verlängerung nieder. Louis Dabney bestätigte seine Hochform und steuerte 26 Punkte und fünf Assists zum Sieg bei.

Ohne Edin Bavcic und Timur Bass mussten die Klosterneuburg Dukes gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer antreten. Dennoch spielten die Dukes über drei Vierteln auf Augenhöhe, ehe sie im Schlussabschnitt den Turbo zündeten. Jurica Blazevic versenkte in Summe sechs seiner acht Dreipunktewürfe und brachte die Dukes, nach fünf Niederlagen in Serie, wieder auf Siegeskurs. Den ece bulls Kapfenberg unterliefen 17 Turnover und auch die Trefferquote blieb deutlich unter ihrem Schnitt. Trotz der ersten Niederlage unter Headcoach Mike Coffin bleiben die bulls an der Tabellenspitze, auch wenn sie diese mit den punktegleichen Lions teilen müssen.

Die Spielpaarungen der 21. Runde im Überblick: 

bcBC Hallmann Vienna - Arkadia Traiskirchen Lions
77:88 (17:23, 37:44, 64:62)
lions
ubscUBSC Raiffeisen Graz – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
89:82 (15:21, 39:27, 59:55)
panthers
dukesKlosterneuburg Dukes – ece bulls Kapfenberg
81:71 (16:25, 40:44, 56:60)
bulls
Gunners logo rgb 2737pxOberwart Gunners – Raiffeisen Flyers Wels
90:87 OT (23:13, 47:28, 60:56, 77:77)
wels flyers

 

Die Spiele der 21. Runde im Detail:  

 

ubsc

UBSC Raiffeisen GrazRaiffeisen Fürstenfeld Pantherspanthers

89:82 (15:21, 39:27, 59:55)
Feiern ersten Sieg in der ABL in dieser Saison. Bleiben in diesem Jahr in der Ferne ohne Sieg.
Kontrollierten die Bretter mit 39:31 Rebounds.  Begingen 16 Turnover.
Matthieu Gamberoni
(27 Pts., 14 Reb.)
Wesley Gordon
(20 Pts., 14 Reb.)
Gamberoni 27, Nelson-Henry 19, Maresch 17Reyes 28, Gordon 20, Ernst 11
Markus Galle, Headcoach UBSC: “Endlich haben wir so verteidigt, wie es sein sollte.“Goran Patekar, Headcoach Panthers: "Gratulation an die Grazer, die stark gekämpft haben.“
Anton Maresch, Kapitän UBSC: "Wir sind als Team aufgetreten, haben gekämpft und ein Erfolgserlebnis.“ 

UBSC Raiffeisen Graz kann vollzählig antreten, BC Raiffeisen Fürstenfeld muß ohne Zukic und Jandl auskommen. Eine 2:0 Führung der Fürstenfelder, schlechte Defensive und Fehlwürfe von Graz, aber in einem zerfahrenen Spiel kann der BC Raiffeisen Fürstenfeld nur auf eine 6:5 in der 5. Minute schauen. Nach 8 Minuten gelingt es Graz erstmals mit 13:12 in Führung zu gehen. Das Spiel wird intensiver, Fürstenfeld nützt die vergebenen Chancen des UBSC und beendet das erste Viertel mit 21:15.

Ein 10:2 Lauf der Grazer bringt ihnen in der 14. Minute eine 25:23 Führung. BC Raiffeisen Fürstenfeld fällt zurück, durch eine starken Grazer Defensive werden sie unter Druck gesetzt, und zur Halbzeit führt der UBSC Raiffeisen Graz im Steierderby zur Überraschung vieler Fans mit 39:27.

Nach der Halbzeitpause holen sich die Oststeierer dank drei Dreier in der 26. Minute mit 44:43 in Führung zurück. Aber die Grazer kämpfen und treffen, starten die letzten 10 Minuten mit 59:55 und nehmen den Lauf mit, bauen den Vorsprung auf 68:55 weiter aus (32. Minute). Sie lassen sich den Sieg im letzten Spielabschnitt nicht mehr nehmen und gewinnen das Derby gegen die Oststeirer mit 89:82. 


 
Gunners logo rgb 2737px

Oberwart GunnersRaiffeisen Flyers Welswels flyers

90:87 OT (23:13, 47:28, 60:56, 77:77)
Bleiben in ihrer Heimhalle im Jahr 2018 ungeschlagen. Siegesserie von drei Spielen ist beendet.
Pflückten 17 Offensivrebounds.Trafen in der Verlängerung lediglich drei von acht Freiwürfen.
Louis Dabney
(26 Pts., 5 Ass.)
Siyani Chambers
(21 Pts., 7 Ass.)
Dabney 26, Gregg 24, Blazevic 13Chambers 21, Csebits 21, Draskovic 16
Louis Dabney, Spieler der Gunners: “Das war zwar nicht die Art und Weise wie wir gewinnen wollten aber ein Sieg ist ein Sieg. Wir haben einige großartige Spieler, die im richtigen Moment Verantwortung.“Sebastian Waser, Headcoach Flyers: "Nach so einer ersten Halbzeit kann man in der Ferne kein Spiel gewinnen. Gratulation an Oberwart.“
Luis Pina Vera, Headcoach der Gunners: "Wie schon in den letzten Spielen, haben wir eine großartige erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit trafen die Flyers schwere Würfe und haben sich dadurch zurückgekämpft. Wir haben aber in der entscheidenden Phase die Bretter kontrolliert.“Davor Lamesic, Kapitän der Flyers: "Verdienter Sieg für die Gunners. Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht.“
Nach besserem Start der Gäste kommen die Gunners ab der 3. Minute so richtig in Schwung. Die Defensive ist von Headcoach Lluis Pino Vera heute sehr gut auf die Welser eingestellt. Denn Gunners gelingt es den Platz unter dem Korb dicht zu machen. Dazu kommt, dass Wels in der Trefferquote nicht den besten Tag erwischt. So steht nach dem ersten Viertel bereits ein 10-Punkte-Vorsprung der Gunners zu Buche.

Im 2. Abschnitt setzt Wels auf noch mehr Druck. Trotz Rotationen bei den Gunners kann das Level gehalten werden und die Gunners bauen in einem attraktiven Spiel die Führung weiter aus. Vor allem Louis Dabney kann von den Oberösterreichern bisher nicht kontrolliert werden. Denzel Gregg macht seinem Titel als All-Star Dunk-Champion mehrfach alle Ehre!

Im 3. Viertel starten die Welser eine sehenswerte Aufholjagd und finden zu einer starken Trefferquote. Die Gunners lassen Chance um Chance und Freiwurf um Freiwurf aus, sodass der Vorsprung verspielt ist. Bei Wels halten Lamesic, Zulic und Wilson bereits bei je 4 Fouls.

Ein wichtiger Dreier von Wolf lässt bei den Gunners einen Ruck durch das Team gehen. Die Gunners halten wieder dagegen. Doch weitere Dreier bringen Wels auf 65:64 heran. Dann setzen sich die Gunners wieder auf 71:67 ab. 3 Minuten vor dem Ende 71:71. 8 Sekunden vor dem Ende trifft Dabney zum 77:76. Lamesic wird gefoult. Er kann nur ausgleichen - Overtime!

Hier glänzen beide Teams durch viele vergebene Körbe. Man merkt die Anspannung deutlich. 30 Sekunden liegen die Gunners 85:84 voran. Ein Steel von Dabney und die Gunners liegen 87:84 voran. 9 Sekunden vor dem Ende wieder das gleiche Spiel. 87:86 für die Gunners und die Gunners im Ballbesitz. Dabney wird gefoult. Beide Würfe passen. 89:86. 90:87 lautet der Endstand


dukes

Klosterneuburg Dukesece bulls Kapfenbergbulls

81:71 (16:25, 40:44, 56:60)
Beendeten ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie. Erste Niederlage seit der Ära-Mike Coffin.
Gewannen das letzte Viertel mit 25:11.Begingen 17 Turnover.
Jurica Blazevic
(20 Pts., 6/8 Dreier)
Jozo Rados
(19 Pts., 12 Reb.)
Blazevic 20, Miletic 20, Vay 12Rados 19, Jamar 16, Vujosevic 13
Jurica Blazevic, Spieler Dukes: “Vor dem Spiel waren wir in einem kleinen Loch. Ich glaube der Sieg ist jetzt für uns alle wichtig und es ist schön wieder zu gewinnen.“Jozo Rados, Spieler der bulls: "Klosterneuburg hat heute sehr stark gespielt, besser als wir, und verdient gewonnen.“
Valentin Bauer, Spieler der Dukes: "Jawohl! Dieser Sieg war sehr wichtig für unseren Kopf. Wir haben seit langen nicht mehr so eine starke Leistung gezeigt. Wir haben richtig stark gespielt.“Mike Coffin, Headcoach der bulls: "Wir haben das Spiel verloren, sie waren einfach besser.“
Die Klosterneuburger mussten in diesem Spiel neben Headcoach Ante Percia auf die verletzten Clemens Leydolf und Edin Bavcic sowie den erkrankten Timur Bas verzichten. Die Anfangsphase war sehr umkämpft und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Nach einem 2:9-Run der Steirer zog Interims-Coach Sallomon die Bremse und nahm ein Timeout. Nach zehn Minuten führen die Bulls mit 16:25.

Das zweite Viertel begann mit einem unsportlichen Foul von Kapfenberg. Die Dukes holten in dieser Phase Punkt um Punkt auf und Bulls-Coach Coffin nahm beim Stand von 25:29 ein Timeout. Eine sehr solide Defense und ein sehr weiter Dreier von Blazevic waren ausschlaggebend, dass es drei Minuten vor der Pause ausgeglichen stand. Halbzeitstand in einer spannenden Partie: 40:44 für Kapfenberg.

Die Dukes starteten gut ins dritte Viertel und das Spiel blieb ausgeglichen. Ein kurzer Run der Steirer wird sofort durch ein Dukes-Timeout gestoppt. Nach dem dritten Viertel stand es 56:60 für die Kapfenberger.

Wieder ist es Blazevic der binnen kurzer Zeit auf 62:62. Das Spiel wogte hin und her. Die Führung wechselte bei jedem Angriff. Die Dukes-Defense wurde immer stärker und in der Offense wurde sehr konzentriert der freie Mann gefunden. Zwei Minuten vor Schluss führten die Dukes mit 77:68. Die Bulls versuchten noch einmal alles, doch hatten die Dukes immer die passende Antwort parat. Die Klosterneuburger gewannen verdient mit 81:71 und beendeten mit einer kämpferisch starken Leistung ihre Niederlagenserie.