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04 02 18 car"Matchwinner" Marko Car. Der Kroate warf Panthers zum Sieg.Die Swans Gmunden (2) haben zum Auftakt der 22. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga einen Kantersieg gefeiert. Die Oberösterreicher deklassierten die Oberwart Gunners (7) mit 101:75. Mit dem 14. Saisonsieg zieht Gmunden in der Tabelle mit Kapfenberg und Traiskirchen gleich und liegt an zweiter Stelle. Die Raiffeisen Flyers Wels (4) haben mit ihrem sechsten Heimsieg in Folge vorübergehend Platz vier in der Tabelle abgesichert. Sie kontrollierten den UBSC Raiffeisen Graz (9) mit 88:66. Marko Car ist für seine Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) zum „Matchwinner“ geworden: Der Kroate traf mit der Schlusssirene den entscheidenden Wurf zum 83:81-Heimsieg über die Klosterneuburg Dukes (6). Die weiterhin dezimierten Niederösterreicher mussten ihre bereits siebente Auswärtsniederlage in Folge einstecken. Abgeschlossen wird die 21. Runde am Montag mit der Begegnung ece bulls Kapfenberg (1) gegen BC Hallmann Vienna (5). Das Spiel wird ab 18.55 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen.


Die Swans Gmunden (2) haben in der Tabelle mit dem Top-Duo Kapfenberg und Traiskirchen (alle 28 Punkte; Anm.) wieder gleichgezogen. Sie deklassierten die Oberwart Gunners (7) mit 101:75 und liegen nun am zweiten Tabellenplatz. Der Sieg mit 26 Punkten Differenz ist der höchster Erfolg gegen die Gunners seit der Saison 2006/07 (85:66 am 27. Mai 2007; Anm.). Die Burgenländer mussten ihre bereits fünfte Auswärtsniederlage in Serie hinnehmen und bleiben Siebenter. Nach durchwachsenen Leistungen in den letzten Wochen – Gmunden gelang nur ein Sieg aus fünf Spielen – zeigten sich die Swans in diesem Spiel enorm verbessert. Gmunden war Oberwart ab Ende des ersten Viertels in allen Belangen überlegen: Mit viel Aggressivität und hoher Intensität störten sie Oberwarts Offensiv-Bemühungen früh, erzwangen so 20 Turnover der Gäste (höchster Wert der Gunners in dieser Saison; Anm.). Offensiv zeigten die Swans perfektes Teamplay (29 Assists), scorten insgesamt hochprozentig. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison machte Gmunden mehr als 100 Punkte – auch weil es fantastische 58% vom außerhalb der Dreipunktelinie traf. Eine starke Vorstellung gab Aaron Rountree, der neben 11 Punkten auch 6 Steals auflegte. Bei den Gunners, denen noch der kräftezehrende Overtime-Fight gegen Wels in den Knochen steckte, war Denzel Gregg mit 21 Punkten Top-Scorer.

Die Raiffeisen Flyers Wels (4) haben auch das dritte Saisonduell mit dem UBSC Raiffeisen Graz (9) souverän gewonnen. Die Oberösterreicher entschieden das Spiel mit 88:66 für sich und erzielten dabei den sechsten Heimsieg in Serie. Damit festigten die Flyers ihren vierten Tabellenplatz – und haben auf ihre Verfolger zumindest zwei Punkte Vorsprung. Wels klärte bereits in den ersten fünf Minuten die Fronten, lag früh 19:2 voran. Über 40 Minuten kontrollierte die Mannschaft um Top-Scorer Elijah Wilson (19 PTS) das Geschehen und war am Ende verdienter Sieger. Mit 57,9% Trefferquote aus der Distanz, zeigte Wels seine beste Wurfleistung der Saison. Graz traf nur 17% von außen. Insgesamt wirkten die Steirer deutlich müder – und hatten keine Kraft den frühen Rückstand zu verkürzen. Für Graz verpasste Darien Nelson-Henry (16 PTS, 9 RB) sein 14. „double-double“ der Saison.

Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (7) haben ihren Negativtrend gestoppt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie, gewannen die Steirer mit 83:81 gegen die Klosterneuburg Dukes (6). Der Legionär Marko Car wurde zum „Matchwinner“: Der Kroate traf den entscheidenden Zweipunktewurf und fügte damit den Niederösterreichern ihre bereits siebente Auswärtsniederlage in Serie zu. Bei der ersten Saisonbegegnung mit Klosterneuburg Ende Oktober, ließ Car die Chance auf den Sieg mit dem letzten Wurf noch aus (75:77). Insgesamt war das Spiel über die volle Distanz ausgeglichen: 15 Mal wechselte die Führung, zehn Mal war der Spielstand ausgeglichen. Immer wieder gelangen Runs. Am Ende gewann wohl die glücklichere Mannschaft. Klosterneuburg musste erneut drei Spieler (Bas, Leydolf und Bavcic) und Headcoach Ante Perica vorgeben.

Abgeschlossen wird die 22. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Montag. Tabellenführer ece bulls Kapfenberg (1) empfängt den BC Hallmann Vienna (5). Das Spiel wird ab 18.55 Uhr live auf Sky Sport Austria übertragen. 

 

wels flyersRaiffeisen Flyers WelsUBSC Raiffeisen Grazubsc
88:66 (27:19, 44:34, 64:47)
Wels festigte mit dem sechsten Heimsieg in Serie den vierten Tabellenplatz und hat auf die Verfolger zumindest einen Sieg Vorsprung.Graz bleibt auswärts sieglos und weiterhin Tabellenletzter.
Wels kontrollierte Graz über 40 Minuten.Graz konnte nicht die notwendige Intensität und Energie auf das Feld bringen, um das Spiel offen zu halten.
Elijah Wilson
(19 PTS, 4/4 3pFG, 2 ST)
Darien Nelson-Henry
(16 PTS, 9 RB)
Wilson 19, Lamesic 17, Novas Mateo, Chambers je 16Nelson-Henry 16, Gamberoni, Maresch je 13, Mendes-Mateus 9
Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Pflichtsieg eingefahren. Unsere volle Konzentration gilt jetzt dem Cup-Viertelfinale (9. Februar gegen Klosterneuburg; Anm.).“Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Wir haben heute am Anfang gemerkt, dass wir das Spiel gegen Fürstenfeld noch in den Beinen haben. Es war schwierig für uns von Anfang an mitzuhalten. Zwischendurch haben wir brav mitgespielt, weil wir unser Tempo gehen konnten. Am Ende ist uns dann wieder die Kraft ausgegangen.“
Davor Lamesic, Kapitän der Flyers: „Wir werden uns auf jeden Fall steigern müssen, um in Klosterneuburg einen Sieg einfahren zu können.“Anton Maresch, Kapitän vom UBSC: „Wels war heute überlegen. Wir waren leider heute viel zu schwach. Für zwei Spiele innerhalb von nur drei Tagen ist uns Kader leider zu kurz.“
Personelles: Tyler Hines konnte wegen fehlender Spielgenehmigung noch nicht eingesetzt werden.Personelles: -
Zu Beginn des 1. Viertels ziehen die Raiffeisen Flyers davon, ungefähr zur Hälfte des 1. Abschnitts führen die Welser mit 21:4. Dank Punkten von Gamberoni, Nelson-Henry und Maresch kämpfen sich die Grazer bis Viertelende auf 27:17 heran. Nach 2 gespielten Minuten im 2. Viertel kommt erstmals Elvir Jakupovic für die Raiffeisen Flyers aufs Feld, der sogar den Einlauf verpasste, weil er direkt von einem Spiel der VKL Vikings nach Wels kam. In dieser Phase erzielen Erwin Zulic und Carlos Novas Mateo Drei-Punkte-Würfe, ersterer bringt seine Mannschaft mit einem Freiwurf zum 44:34 in die Halbzeitpause.

Im 3. Viertel scheint dem UBSC Graz, der am vergangenen Freitag seinen 1. Sieg der Saison feiern konnte, die Kraft auszugehen. Die Raiffeisen Flyers Wels nutzen dies aus und ziehen mit Ende des 3. Abschnitts auf 64:47 davon. Das letzte Viertel steht ganz im Zeichen der Raiffeisen FlyersYoungsters. Früh bringt Coach Waser seine Jungen aufs Feld, zum Schluss besteht die Aufstellung der Welser aus Timo Axmann, Petar Nemcec, Elvir Jakupovic, Drew Koka und Oscar Schmit. Letzterer scort für sein Team in dieser Phase 5 Punkte. Die Raiffeisen Flyers Wels können gegen den UBSC Graz schließlich einen 88:66-Heimsieg feiern. 

 

swansSwans GmundenOberwart GunnersGunners logo rgb 2737px
101:75 (27:24, 51:37, 77:51)
Gmunden durchbrach seinen Negativtrend, gewann nach zwei Heimniederlagen wieder vor eigenem Publikum und konnte in der Tabelle mit Kapfenberg und Traiskirchen nach Punkten gleichziehen. Die Swans liegen an zweiter Stelle.Oberwart musste sich nach zwei Siegen in Serie wieder geschlagen geben. Sie kassierten die 5. Auswärtsniederlage in Serie und bleiben Siebenter.
Gmunden überzeugte in allen Belangen, übertrumpfte Oberwart aber in Punkto Intensität und Aggressivität speziell in der Defense.Oberwart konnte der Aggressivität von Gmunden nichts entgegensetzen.
Aaron Rountree
(11 PTS, 7 RB, 5 AS, 6 ST)
Denzel Gregg
(21 PTS, 9/12 2pFG)
Murati 21, Friedrich 20, Gaidys 13Gregg 21, Wolf 17, White, Blazevic je 10
Markus Pinezich, Assistent-Coach der Swans: „Nach Anlaufschwierigkeiten haben wir unser Defensivkonzept dann gut durchgesetzt. Es war die erwartete Reaktion der Mannschaft. Gratulation.“Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir haben das Spiel von Anfang an verschlafen. Vielleicht waren wir müden, vielleicht war es die lange Busfahrt – aber wir waren von der ersten Minute an nicht ready. Im ersten Viertel haben wir noch halbwegs mithalten können, weil wir offensiv schwere Würfe getroffen haben, aber ab dem zweiten Viertel war Gmunden zu dominant und hat heute verdient gewonnen.“
Enis Murati, Spieler der Swans: „Heute sind wir genauso aufgetreten, wie wir uns das vorgestellt haben. Vor allem ist es uns gelungen, die Intensität in der Verteidigung hoch zu halten. Die Defense war heute entscheidend für den Sieg.“Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: „Es war schon ein schwieriges Spiel für uns – allein wegen der Tatsache, dass Gmunden pausieren konnte und wir vor 45 Stunden noch eine Overtime absolvieren mussten. Sie waren viel energischer, aggressiver als wir und als wir in der zweiten Halbzeit zurücklagen, konnten wir dann nicht mehr die Energie aufbringen, um zurück zu fighten.“
Von Beginn weg entwickelt sich eine muntere aber auch hektische Begegnung - zunächst mit leichten Vorteilen für die Swans, die nach drei Minuten mit 11:7 voranliegen. Nach einem 6:0-Lauf der Gäste gibt es die erste Gmundner Auszeit (4.), danach sind wieder die Schwäne am Drücker und liegen bei der ersten Oberwarter Timout mit 23:20 voran (8.). Mit drei Zählern Differenz geht es auch in die erste Pause. Nach Wiederbeginn agieren die Hausherren vor allem in der Defensive wesentlich konzentrierter und spielen sich so rasch einen zweistelligen Vorsprung heraus (37:26, 14.). Nach der zweiten Gunners-Auszeit können die Swans noch einen draufsetzen und erhöhen auf 42:26 (16.). Danach findet Oberwart wieder besser ins Spiel, für mehr als eine Verkürzung des Rückstandes bis zur Halbzeitpause um zwei Punkte reicht es aber nicht.

Die zweite Halbzeit beginnt mit sieben Gmundner Punkten in Folge - und einer schnellen Oberwarter Auszeit in der 22. Minute. Nach dem 62:39 in der 23. Minute gibt es zunächst einen 6:0-Lauf der Gunners zum 62:45 (27.), gefolgt von elf Swans-Punkten in Folge zum 73:45 (27.). Mit einem Timeout können die Burgenländer diesen Run stoppen, für eine Wende im Spiel reicht es aber nicht, vor dem Schlussabschnitt liegen sie noch immer mit 26 Punkten zurück. Die Begegnung ist damit entschieden, im vierten Viertel tut sich nicht mehr viel - die Fans bekommen auf beiden Seiten noch schöne offensive Spielzüge zu sehen und können am Ende einen deutlichen 101:75-Erfolg der Schwäne feiern. 

 

panthersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
Klosterneuburg Dukesdukes
83:81 (25:20, 45:49, 71:67)
Fürstenfeld gewann nach drei Niederlagen am Stück wieder ein Spiel, bleibt aber Achter.Klosterneuburg blieb auswärts zum siebenten Mal in Folge ohne Punkte und liegt weiterhin an sechster Stelle.
Wesley Gordon
(20 PTS, 14 RB)
Christoph Greimeister
(20 PTS, 7 RB)
Reyes 21, Gordon 20, Ernst 19Vay 25, Greimeister 20, Blazevic 15
Goran Patekar, Headcoach der Panthers: „Gratulation an meine Mannschaft. Das war Wahnsinn nach dieser katastrophalen Leistung in Graz, jeder Spieler hat heute ein anderes Gesicht gezeigt. Von der ersten Sekunde an war die Einstellung meiner Jungs perfekt. Wir haben auch über unserem Limit gespielt und am Ende Glück gehabt.“Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Mit der aktuellen Personalsituation war heute der Sieg leider nicht möglich. Schade. Meine Mannschaft hätte sich den Erfolg heute verdient.“
Erich Feiertag, Teambetreuer der Panthers: „Heute haben wir eine geschlossene, kämpferische Leistung über das ganze Spiel gezeigt und das Glück erzwungen.“Christoph Greimeister, Spieler der Dukes: „Ein sehr hart geführtes Spiel, mit guten und schlechten Phasen im Spiel und mit dem glücklicheren Ende für die Panthers!“
Personelles: Hannes Ochsenhofer konnte erneut nicht eingesetzt werden.Personelles: Edin Bavcic und Clemens Leydolf fehlten erneut, auch Timur Bas. Auch Headcoach Ante Perica musste aussetzen.
Beide starten mit einer aggressiven Verteidigung in das Spiel und lassen keine einfachen Punkte zu. Die Panthers legen mit +4 vor. Es ist weiterhin sehr ausgeglichen, ehe ein 6:0-Run der Dukes kurz vor der Halbzeit sie mit +4 in die Pause gehen lässt (45:49).

Weiterhin eine sehr hohe Intensität im Spiel: Die Panthers kämpfen sich zurück und gehen ihrerseits wieder mit +4 ins letzte Viertel. Die Dukes legen abermals mit einem 7:0-Run vor, stellen zu Beginn des Schlussviertels auf 74:71. Es bleibt bis zur letzten Sekunde spannend, ehe Marko Car den Wurf zu 83:81-Sieg trifft.