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180318 DankBenedikt Danek verbucht gegen die Panthers fünftes Double-Double der Saison. In den Sonntagsspielen der 28. Runde setzten sich jeweils die favorisierten Teams durch. Die ece bulls Kapfenberg feierten gegen den UBSC Raiffeisen Graz, ohne ihren etatmäßigen Center Jozo Rados, den sechsten Liga-Sieg in Serie und festigten den ersten Platz in der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Mit dem 95:74 Derby-Sieg absolvieren die Bullen eine gelungene Generalprobe für das Raiffeisen Cup Final-4 am kommenden Wochenende. Weniger erfolgreich war der letzte „Probe Galopp“ der Raiffeisen Fürstenfeld Panthers. Die Arkadia Traiskirchen Lions beenden ihre Negativserie gegen steirische Teams, verbuchten einen klaren 102:69 Erfolg und revanchierten sich damit für das bittere Cup-Viertelfinal-Aus gegen die Panthers. Mit diesem Sieg lösten die Niederösterreicher vorzeitig ihr Ticket für die ABL-Playoffs 2018.

Mit breiter Brust reiste der UBSC Raiffeisen Graz zum Derby nach Kapfenberg, gewannen sie doch erst kürzlich erstmals in dieser Saison gegen ein Top-3 Team (in Traiskirchen). In der ersten Halbzeit hielten die Grazer mit dem Tabellenführer mit. Vor allem Inside konnten die Murstädter immer wieder Akzente setzen. Die ece bulls Kapfenberg, die neben Filip Krämer auch Jozo Rados (gebrochene Nase) vorgeben mussten, hatten in den ersten 20 Minuten noch Probleme sich gegen das Tabellenschlusslicht abzusetzen. In der zweiten Halbzeit schaltete der amtierende Meister einen Gang höher und zwang die Grazer zu mehreren Ballverlusten. Die Bullen versenkten schließlich 73% ihrer Zweipunktewürfe und feierten einen 95:74 Erfolg.


Die Arkadia Traiskirchen Lions beglichen gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers ihre offene Rechnung für das Ausscheiden im Cup-Viertelfinale. Mit ihrer gewohnt aggressiven Defensive erarbeiteten sich die Löwen schnell einen zweistelligen Vorsprung und gaben diesen auch nicht mehr aus der Hand. In Summe verbuchten die Niederösterreicher 16 Steals und zwangen die Panthers zu 25 Turnover - beides Höchstwerte in dieser Saison. Benedikt Danek brachte es mit 16 Punkten und 12 Assists zu seinem fünften Double-Double. Die Lions setzten sich schließlich deutlich mit 102:69 durch, beendeten damit ihre Negativserie gegen steirische Teams und lösten vorzeitig ihr Ticket für die ABL-Playoffs 2018.

Abgeschlossen wird die 28. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Montag mit dem Sky-Livespiel zwischen den Swans Gmunden und den Klosterneuburg Dukes, ehe am kommenden Wochenende im Gmunden das Raiffeisen Cup Final-4 ausgetragen wird.

Die Spielpaarungen der 28. Runde im Überblick:

wels flyersRaiffeisen Flyers Wels – BC Hallmann Vienna
88:94 (25:24, 48:43, 61:70)
bc 
bullsece bulls Kapfenberg – UBSC Raiffeisen Graz
95:74 (28:21, 52:45, 75:60)
ubsc
lionsArkadia Traiskirchen Lions –
Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
102:69 (29:16, 54:32, 72:50)
panthers
swansSwans Gmunden – Klosterneuburg Dukes
Montag, 19:00 Uhr in der Volksbank Arena Gmunden
Live auf Sky Sport Austria
dukes

 

Die Spiele der 28. Runde im Detail: 

bulls

ece bulls KapfenbergUBSC Raiffeisen Grazubsc

95:74 (28:21, 52:45, 75:60)
Feiern sechsten Liga-Sieg in Serie. Bleiben gegen Kapfenberg ohne Sieg in dieser Saison.
Trafen 73% ihrer Zweipunktewürfe und begingen lediglich sechs Turnover.Hielten in der ersten Halbzeit vor allem Inside gut dagegen.
Brian Oliver
(23 Pts.)
Darien Nelson-Henry
(17 Pts., 9 Reb.)
Oliver 23, Jamar 18, Coffin 16, Stegnjaic 16Nelson-Henry 17, Gamberoni 14, Maresch 13, Richter 13
Mike Coffin, Headcoach der bulls: “Wir hatten ohne Rados und Krämer Inside Schwierigkeiten. Graz hat das in der ersten Halbzeit gut ausgenützt. In der zweiten Halbzeit sind wir etwas konzentrierter aufgetreten und haben verdient gewonnen. Jetzt liegt der Fokus auf dem Cup-Final 4 kommendes Wochenende.“Michael Fuchs, Manager UBSC: "Kapfenberg hat verdient gewonnen. In der Defensive waren wir etwas zu langsam und haben die Würfe der bulls zu wenig attackiert."
Marck Coffin, Spieler der bulls: “Wir haben langsam angefangen. In der zweiten Halbzeit konnten wir an Tempo zulegen. Graz hat in der Anfangsphase gut dagegengehalten, später dürfte ihnen die Luft ausgegangen sein. Es war wieder ein guter Schritt.“Anton Maresch, Spieler UBSC: "Kapfenberg war besser als wir. Wir haben zwar gut gekämpft, aber man merkt warum die bulls am ersten Platz stehen.“
In der 28. Runde der Admiral Basketball Bundesliga feiern die ece bulls Kapfenberg einen ungefährdeten 95:74-Heimsieg über den UBSC Raiffeisen Graz. Das Spiel beginnt mit fünf Punkten von Tobias Schrittwieser. In der Anfangsphase können die Grazer noch mithalten (9:9 und 11:11), dann kippt das Momentum in Richtung des Tabellenführers, der - auch durch einige Dreier - bis zur ersten Sirene mit 28:21 führt. Die bulls gehen in der Folge kurz vom Gas, was der UBSC ausnutzt und in der 17. Minute sogar in Führung gehen (42:43). Zur Pause steht es 52:45 - Tobias Schrittwieser sorgt vom Dreier für diesen Zwischenstand. Im dritten Viertel ist zunächst wenig Feuer im Spiel, erst in den Schlussminuten nimmt die Partie wieder Fahrt auf. Die Kapfenberger führen vor den letzten zehn Minuten mit 75:60. Im Schlussviertel bleiben die Kräfteverhältnisse unverändert. Graz spielt mit, so lange die Bullen nicht Vollgas geben. In den Schlussminuten kommen bei Kapfenberg Kushtrim Dvorani, Marvin Riedl und David Vötsch (Heimdebüt) zum Einsatz. Schlussendlich gewinnen die ece bulls Kapfenberg das Derby gegen den UBSC Raiffeisen Graz klar mit 95:74.

 

lions

Arkadia Traiskirchen LionsRaiffeisen Fürstenfeld Pantherspanthers

102:69 (29:16, 54:32, 72:50)
Gewinnen nach drei Heimniederlagen vor heimischem Publikum. Müssen fünfte Niederlage in Serie hinnehmen.
Verbuchten 16 Steals.Begingen 25 Turnover.
Benedikt Danek
(16 Pts., 12 Ass.)

Hannes Ochsenhofer
(15 Pts., 4 Ass.)

Brkic 20, Ray 17, Danek 16, Güttl 11Ochsenhofer 15, Car 13, Ernst 8, Reinelt 8, Reyes 8
Aleks Andjekovic, Spieler der Lions: “Es ist schön wieder zurück zu sein. Wir müssen jetzt in der letzten Rückrunde viele Siege holen. Das war der erste Schritt.“Hannes Ochsenhofer, Spieler der Panthers: "Traiskirchen war uns in sehr viel Belangen überlegen. Sie wahren aggressiver, haben gut getroffen. Wesley Gordon geht uns extrem ab. Das Spiel müssen wir jetzt schnell abhaken und kommendes Wochenende im Final-4 Gas geben.“
Martin Maximilian Trmal, Spieler der Lions: “Wir hatten mit den Panthers eine kleine Rechnung offen. Hätten wir im Cup das Heimrecht gehabt, würden wahrscheinlich wir im Final-4 stehen. Heute haben wir bewiesen, dass wir deutlich stärker sind.“Goran Patekar, Headcoach Panthers: "Wir sind ohne Energie und ohne Kampf ins Spiel gegangen. Wir hatten auf die aggressive Defense der Lions keine Antwort. Traiskirchen hat unsere Fehler eiskalt ausgenützt.“
Bei den Lions fehlt weiterhin Payton, dafür kann Coach Kostic im Raubkatzenduell wieder auf Andjelkovic zurückgreifen. Die Starting Five bilden wie in den letzten Runden Danek, Güttl, Ray, F. Trmal und Brkic. Auf der anderen Seite müssen die Fürstenfelder auf den angeschlagenen Gordon verzichten und starten daher mit Ochsenhofer, Ernst, Car, Gaspar und Reyes. Danek eröffnet das Spiel mit einem And-One, danach wird auf beiden Seiten viel gescort. Nach sechs Minuten steht es 12:10 für die Löwen, dann gelingt ein starker 17:6 Run bis zum Viertelende, der durch einen sehenswerten Alley Oop von Güttl mit der Sirene zu Ende geht. In dieser Phase auch am Feld: Andjelkovic, dem man seine längere Pause und Verletzung kaum anmerkt.

Im zweiten Abschnitt können die Lions nach und nach den Vorsprung dank ihren guten Defense und einfachen Fastbreaks vergrößern. Danek zeigt sich dabei wieder in Höchstform und hält bereits zur Halbzeit bei neun Assists. Kapitän Güttl ist aber wieder der, der mit einem Korb den 54:32 Pausenstand herstellt.

In Hälfte zwei überzeugen Ray & Co. weiter mit ihrer guten Verteidigungsarbeit und nützen die geschaffenen Vorteile in der Offense konsequent aus. Der Tabellenachte der ADMIRAL Basketball Bundesliga gerät daher immer weiter in Rückstand. Zwar verkürzt Topscorer Car mit einem Dreier kurz vor der letzten Pause auf 72:50, davor gelingt dem kroatischen Legionär aber nicht viel.

Ray und F. Trmal erhöhen gleich zu Beginn der letzten zehn Minuten auf 80:52 und entscheiden das Spiel so endgültig. Danach wird noch auf beiden Seiten viel durchrotiert, die Junglöwen Andjelkovic, Chrigui und M. Trmal erhalten viel Spielzeit und sorgen für einige Highlights. Die Lions gewinnen am Ende klar mit 102:69. Durch den Sieg kann Traiskirchen nicht mehr aus den Top-6 verdrängt werden und steht somit in den Snickers Play Offs 2018!