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180319 FriedrichDaniel Friedrich feiert zweites Double-Double der Saison. Im letzten Spiel vor dem Raiffeisen Cup Final-4 feierte der Gastgeber eine gelungene Generalprobe. Die Swans Gmunden setzten sich vor heimischem Publikum gegen die Klosterneuburg Dukes mit 86:71 durch und verteidigen damit den zweiten Tabellenplatz in der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Die Dukes mussten sich nach drei Siegen in Serie wieder geschlagen geben und bleiben auf dem sechsten Rang.

Die Swans Gmunden setzten sich im Sky-Livespiel gegen die Klosterneuburg Dukes souverän mit 86:71 durch. In der ersten Halbzeit verzeichneten die Schwäne die deutlich bessere Trefferquote, konnten sich aber wegen ihrer deutlichen Unterlegenheit am Rebound nicht entscheidend absetzen. Trotz dem Ausfall von Christoph Greimeister pflückten die Niederösterreicher doppelte so viele Boards wie ihr Gegner. Im dritten Viertel schalteten die Hausherren einen Gang höher, agierten aggressiver in der Defensive und zwangen die Herzöge zu zahlreichen Turnover. Vor allem das Backcourt Duo Daniel Friedrich (14 Punkte, 10 Assists) und Enis Murati (22 Punkte) war von den Gästen nicht zu stoppen. Lediglich fünf Turnover unterliefen dem gut eingestellten Team von Bernd Wimmer. Die Dukes versenkten in Summe lediglich 19% ihrer Dreier und konnten sich im letzten Viertel nicht mehr in Schlagdistanz bringen.

 

Die Spielpaarungen der 28. Runde im Überblick:

wels flyersRaiffeisen Flyers Wels – BC Hallmann Vienna
88:94 (25:24, 48:43, 61:70)
bc 
bullsece bulls Kapfenberg – UBSC Raiffeisen Graz
95:74 (28:21, 52:45, 75:60)
ubsc
lionsArkadia Traiskirchen Lions –
Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
102:69 (29:16, 54:32, 72:50)
panthers
swansSwans Gmunden – Klosterneuburg Dukes
86:71 (22:13, 40:38, 68:53)
dukes

 

Die Spiele der 28. Runde im Detail: 
 

swans

Swans GmundenKlosterneuburg Dukesdukes

86:71 (22:13, 40:38, 68:53)
Gelungene Generalprobe vor dem Cup-Final 4 vor heimischem Publikum. Mussten nach drei Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen.
Begingen lediglich 5 Turnover.Trafen lediglich 19% ihrer Dreier.
Daniel Friedrich
(14 Pts., 10 Ass.)
Edin Bavcic
(20 Pts., 12 Reb.)

Murati 22, Wesby 16, Friedrich 14, Klette 12Bavcic 20, Miletic 16, Blazevic 13, Vay 12
Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: “Wir haben in der zweiten Halbzeit die individuellen Fehler der Dukes ausgenützt und uns in dieser Phase den entscheidenden Vorsprung erarbeitet. Jurica Blazevic wünsch wir gute Besserung“Damir Zeleznik, Spieler der Dukes: "Wir haben beim Wurf von außen einen rabenschwarzen Tag erwischt und einige unnötige Fehler begangen.“
Matthias Linortner, Spieler der Swans: “Das heutige Spieler war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir haben heute besser als Team gespielt. Auch die Intensität in der Defensive konnten wir hochhalten und dadurch haben wir nur wenige offene Würfe zugelassen.“Timur Bas, Spieler der Dukes: "Wir waren heute mental nicht ready. Im nächsten Spiel müssen wir wieder bereit sein, damit wir bis zu den Playoffs einen guten Rhythmus aufbauen.“
Die Swans müssen wie angekündigt auf Toni Blazan verzichten, die Dukes sind zwar endlich ohne Verletzungssorgen, trotzdem ist mit Christoph Greimeister ein Spieler aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Die zwischen diesen beiden Mannschaften erwartete knappe Angelegenheit gibt es zunächst nur bis zum 7:6 in der vierten Minute. Dann treffen die Swans ausgezeichnet von Downtown und können auf 17:8 davonziehen - Auszeit Dukes (7.). Damit können sie den Lauf der Hausherren stoppen, der Rückstand bleibt bis zum Ende des ersten Viertels aber gleich. In das zweite Viertel starten die Gäste besser, so gibt es bereits in der 12. Minute beim Stand von 22:17 ein Gmundner Timeout. Auch danach treffen die Dukes von draußen gar nichts (0:8 vom Dreier), dafür läuft Edin Bavcic unter dem Korb heiß. Konsequenz daraus: Die Niederösterreicher kommen immer näher (33:29, 16.) - und die Swans haben schön früh Foulprobleme, Alex Wesby und Povilas Gaidys sitzen schon im zweiten Viertel mit je drei Stück auf der Bank. Trotzdem erfangen sich die Gmundner wieder und erhöhen auf 36:29 (17.). Aber dieses Hoch dauert nur kurz, die Schlussphase der ersten Halbzeit gehört den Gästen, die bis zur Pause auf 2 Punkte herankommen.

Nach Wiedergebinn können sich die Schwäne wieder etwas Luft verschaffen (49:42, 24.). Auch eine Auszeit der Gäste stoppt die Gmundner zunächst nicht, in der 25. Minute liegen sie sogar zweistellig voran (54:44). Nun treffen die Dukes endlich einmal vom Dreier, und das gleich zweimal hintereinander. Gmunden antwortet postwendend und stellt - auch unterstützt von einer Klosterneuburger Ballverlustserie - auf 68:50. Den Viertelendstand fixiert Jurica Blacevic mit einem Buzzer-Beater-Dreier für die Dukes. Das bringt aber nur kurz Hoffnung für Klosterneuburg, denn die Swans haben den eindeutig besseren Start in den Schlussabschnitt und liegen in der 33. Minute mit mehr als 20 Zählern voran (75:54.) - Timeout Dukes, die zu diesem Zeitpunkt schon auf Jurica Blacevic verzichten müssen, der sich am Oberschenkel verletzt hat. Nach dieser Auszeit können die Gäste zwar sechs Punkte in Folge erzielen, für eine Aufholjagd ist es aber schon zu spät, die Swans kommen so zu einem klaren Erfolg gegen die Niederösterreicher.