claim
blitz
videohighlights
 

15 04 18 danekBenedikt Danek & seine "Löwen" bissen zum 5. Mal in Serie zu.Die Top-Drei der ADMIRAL Basketball Bundesliga haben zum Auftakt der 33. Runde jeweils Auswärtssiege gefeiert. Tabellenführer ece bulls Kapfenberg (1) siegte bei den Oberwart Gunners (7) mit 76:70. Damit sind die Steirer nur noch einen Sieg vom Gewinn des Grunddurchgangs entfernt. Oberwart verpasste es, wichtige Punkte im Kampf um die Snickers®-Playoffs 2018 zu holen. Die Burgenländer liegen drei Spiele vor Ende des Grunddurchgangs weiterhin vier Punkte hinter dem Sechsten Klosterneuburg. Die Arkadia Traiskirchen Lions stehen weiterhin an zweiter Stelle. Sie deklassierten die Raiffeisen Flyers Wels (4) mit 103:61 und gewannen ihr bereits sechstes Auswärtsspiel in Folge. Die Oberösterreicher mussten ihre höchste Saisonniederlage hinnehmen, bleiben aber Vierter. Punktegleich mit Traiskirchen sind die Swans Gmunden (3), die bei Schlusslicht UBSC Raiffeisen Graz (9) in der zweiten Halbzeit einen 86:64-Sieg sicherstellten.

Der Tabellenführer ece bulls Kapfenberg (1) hat einen weiteren Schritt zum Gewinn des Grunddurchgangs in der ADMIRAL Basketball Bundesliga gemacht. Der amtierende Meister schlug auswärts die Oberwart Gunners (7) mit 76:70 und braucht aus seinen restlichen drei Spielen nur noch einen Sieg, um sich direkt für das Semifinale der Snickers®-Playoffs 2018 zu qualifizieren. Oberwart, das sich nun bereits zum neunten Mal in Folge den Steirern geschlagen geben musste, nahm im Kampf um die Teilnahme an der Postseason einen weiteren Rückschlag hin.

Dank starker Defensive konnte Oberwart bis Mitte des zweiten Viertels einen Vorteil von bis zu sechs Punkten behaupten (24:18 / 14. Min), ehe Kapfenberg mit einem 9:0-Run (24:27 / 16. Min) das Kommando übernahm. Den Bulls gelang mit einem guten Start ins dritte Viertel eine zweistellig Führung (52:42 / 24. Min). Doch Oberwart kämpfte sich wieder zurück, verkürzte gar auf 60:61 (34. Min) – ehe Kapfenberg am Ende die besseren Entscheidungen traf und routinierter wirkte. Insgesamt trafen die Bulls besser (50% zu 38% FG). Kareem Jamar war mit 18 Punkten Top-Scorer seiner Mannschaft. Für Oberwart verbuchte Denzel Gregg mit 24 Punkten und 10 Rebounds ein „double-double“.

Die Arkadia Traiskirchen Lions (2) haben indes gegen die Raiffeisen Flyers Wels (4) ihren sechsten Auswärtssieg in Serie gefeiert. Sie deklassierten die Oberösterreicher mit 103:61. Für Wels war es die höchste Niederlage in der laufenden Meisterschaft, die Zweite in Folge. Traiskirchen blieb zum fünften Mal in Serie ohne Punkteverlust und wahrte dadurch seine Chancen auf einen Platz in den Top-2 nach Ende des Grunddurchgangs. Die Niederösterreicher waren Wels in allen Belangen überlegen. Gegen Ende des ersten Viertels konnten sich die Lions immer mehr absetzen und waren am Ende ungefährdet. Traiskirchen traf starke 56% aus dem Feld (Wels 32%), dominierte den Rebound (42:33) und machten 29 „points from turnovers“ (15 Ballverluste Wels). Benedikt Danek legte mit 15 Punkten und 11 Assists ein „double-double“ auf. Bei Wels scorten lediglich Siyani Chambers (14) und Milovan Draskovic (13) zweistellig.

Die Swans Gmunden (3) haben im Kampf um den zweiten Tabellenplatz in der ADMIRAL Basketball Bundesliga ebenfalls ihre Pflicht erfüllt. Sie besiegten das Tabellenschlusslicht UBSC Raiffeisen Graz (9) schlussendlich mit 86:64. Gmunden gewann damit auch das 11. aufeinanderfolgende Duell mit Graz. Die personell arg dezimierten Steirer – neben Anton Maresch fielen auch Matthieu Gamberoni und Silvio Mendes aus – mussten die bereits sechste Niederlage in Serie einstecken. In der ersten Halbzeit hielten sie, vor allem dank Darien Nelson-Henry (31 PTS, 11 RB), stark dagegen und ließen die Swans nur um maximal neun Punkte in Führung gehen (29:20 / 15. Min). Mit einem 18:2-Run der Swans nach der Halbzeit, als Gmunden auf das Tempo drückte, war das Spiel rasch entschieden. Insgesamt sprach für Gmunden, das mit Wesby und Blazan ebenfalls zwei Spiele vorgeben musste, eine deutlich höhere Rotation. Außerdem begingen die Swans nur vier Ballverluste (12 bei Graz) und stellten damit einen neuen Bestwert auf. Daniel Friedrich war mit 23 Punkten Top-Scorer der Gäste.

Abgeschlossen wird die 33. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Montag mit dem „Donau-Derby“. Der BC Hallmann Vienna (5) empfängt die Klosterneuburg Dukes (6). Das Spiel wird ab 18.55 Uhr live und exklusiv von Sky Sport Austria übertragen.

 

Gunners logo rgb 2737pxOberwart Gunnersece bulls Kapfenbergbulls
70:76 (17:16, 34:37, 53:59)
Oberwart kassierte die zweite Niederlage in Serie und bleibt Siebenter. Auf einen Platz in den Playoffs fehlen den Gunners weiterhin vier Punkte.Kapfenberg gelang der 9. Sieg gegen Oberwart in Serie. Die Bulls bleiben klarer Tabellenführer der ABL.
Oberwart bekam viel zu wenig Input von der Bank (7:28 „bench points“).Kapfenberg traf deutlich besser (50% zu 38%).
Denzel Gregg
(24 PTS, 10 RB)
Bogic Vujosevic
(8 PTS, 7 AS, 3 ST)
Gregg 24, Seagears 21, White 11Jamar 18, Coffin 12, Stegnjaic, Rados je 11
Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Gratulation an Kapfenberg. Die Bulls haben sich als bessere Mannschaft erwiesen und auch verdient gewonnen. Wir konnten leider in den entscheidenden Phasen einfache Würfe nicht verwerten und wichtige Rebounds nicht kontrollieren, die notwendig gewesen wären, um uns am Ende zu belohnen. Nach der harten Niederlage in Traiskirchen war es mannschaftlich doch ein Schritt nach vorne. Die nächsten drei Spiele sind die wichtigsten in dieser Saison und ich hoffe wir können an die heutige Leistung anschließen.“Milan Stegnjaic, Spieler der Bulls: „Gratulation an Oberwart für ein starkes Spiel. Die Gunners haben in den letzten Wochen einen Schritt nach vorne gemacht, auch heute sehr gut gespielt. Am Ende waren wir glücklicher.“
Jerome Seagears, Spieler der Gunners: „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht, auch am Rebound. Wir haben auch ein paar einfache Würfe nicht getroffen. Aber ich bin zuversichtlich für die kommenden zwei Wochen. Wir werden alles versuchen, doch noch die Playoffs zu erreichen.“Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Es war ein schwieriges Spiel, in dem wir nie einen Rhythmus hatten. Aber ich glaube, wir haben dann doch verdient gewonnen.“
Das Heimspiel der Gunners gegen den Tabellenführer verläuft im ersten Viertel ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Sie zeigten, dass es die Bulls heute nicht leicht haben werden. Obwohl die Gunners einige Chancen auslassen, liegen sie mit der Sirene dennoch knapp voran. In dieser Tonart geht es auch ins 2. Viertel. Erst Mitte des 2. Viertels finden die Bulls durch hohe individuelle Qualität ins Spiel und gehen in Führung. White und Seagears halten die Gunners am Ende des Viertels mit Distanzwürfen im Spiel. Ein Dreier der Bulls mit der Pausensirene stellt den Halbzeitstand her.

Das dritte Viertel entwickelt sich äußerst Hektisch. Zahlreiche Unterbrechungen lassen keinen Spielfluss aufkommen und die Diskussionen am Spielfeld tun das ihre dazu. Vor allem da die Gunners immer Druck auf die Steirer ausüben. Auch das Schlussviertel bleibt spanndend, doch ejdesmall wenn die Gunenrs den Ball zu Ausgleich in der Hand haben, unterlaufen Fouls und Ballverluste. Am Ende siegt das deutlich routiniertere Team mit etwas mehr Glück. 

 

wels flyersRaiffeisen Flyers WelsArkadia
Traiskirchen Lions
lions
61:103 (18:27, 29:55, 40:79)
Wels verlor zum zweiten Mal in Serie, bleibt aber Vierter.Traiskirchen gewinnt zum fünften Mal in Folge und behauptet damit Platz zwei.
Wels fehlte jegliche Intensität, um das clevere Spiel von Traiskirchen zu unterbinden.Traiskirchen fand aufgrund starker Defensive und guter Arbeit am Rebound rasch seinen Rhythmus in der Offensive und behielt diesen bis zum Ende.
Milovan Draskovic
(13 PTS, 12 RB)
Benedikt Danek
(15 PTS, 11 AS, 4 RB)
Chambers 14, Draskovic 13, Novas-Mateo 9Ray 23, Brkic 18, Danek, M. Trmal je 15
Michael Dittrich, Obmann der Flyers: „Gratulation an Traiskirchen. Die Lions waren uns heute in allen Belangen überlegen. Die Mannschaft muss jetzt Charakter beweisen, sonst ist die Saison rasch wieder zu Ende.“Albert Handler, Vizeobmann der Lions: „Es war über 40 Minuten ein sehr solides Spiel von uns, wo wir gezeigt haben was wir können. Aber wir hoffen natürlich auf noch mehr.“
 Martin Trmal, Spieler der Lions: „Wir haben uns in Wels immer sehr schwer getan. Heute sind wir sehr glücklich über den Sieg, vor allem für Platz zwei war dieser Erfolg unerlässlich.“



ubscUBSC Raiffeisen GrazSwans Gmundenswans
64:86 (16:19, 35:40, 46:70)
Graz kassierte die sechste Niederlage in Serie und bleibt Tabellenletzter.Gmunden siegt zum 9. Mal in Graz und bleibt in der Tabelle punktegleich mit Traiskirchen Dritter.
Graz fehlten drei Spieler der „starting-five“ und damit auch jegliche Rotationsmöglichkeit.Gmunden reichte ein guter Start ins dritte Viertel für den 21. Saisonsieg.
Darien Nelson-Henry
(31 PTS, 11 RB)
Daniel Friedrich
(23 PTS, 4 AS, 3 RB)
Nelson-Henry 31, Heuberger 10, Richter 7Friedrich 23, Rountree, Murati je 12, Gaidys 11
Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Leider konnten wir nur bis zur Halbzeit mithalten.“ Bernd Wimmer, Spieler der Swans: „Sechs intensive Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit haben das Spiel entschieden.“  
Anton Maresch, Spieler vom UBSC: „Es war eine sehr solide erste Hälfte von uns. Ich freue mich schon auf meinen kommenden Einsatz.“  Enis Murati, Spieler der Swans: „Graz hat in der ersten Halbzeit sehr stark gespielt. Dann sind wir aber davongezogen.“  
Das UBSC Raiffeisen Graz Team ohne die verletzten Anton Maresch, Matthieu Gamberoni und Silvio Mendes Mateus beginnt mit viel Einsatz und Energie, kann seine Chancen verwerten und gegen das Spitzenteam aus Gmunden das Spiel zur Überraschung aller lange offen halten. Mit 35:40 geht es in die Halbzeitpause.

Ein 16:2-Lauf der Gmundner zu Beginn des dritten Viertel sorgt aber dann für klare Verhältnisse (46:70). Bei Graz und Gmunden können einige junge Spieler ihr Können in der Offensive und Defensive zeigen (der Grazer Bobby Ohakwe 5 Punkte und 4 Rebounds). Die Oberösterreicher fahren mit einem 64:86 Sieg nach Hause.