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08 12 17 gordonWesley Gordon war im "Derby" von Jozo Rados nicht zu stoppen.Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) haben in der 11. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga für eine große Überraschung gesorgt: Die zuvor in sechs Spielen sieglosen Panthers besiegten daheim Meister ece bulls Kapfenberg (3) mit 77:67. Die Swans Gmunden (1) haben mit ihrem neunten Sieg in Serie die Tabellenführung bestätigt. Die Oberösterreicher fügten dem BC Hallmann Vienna (7) mit 92:88 die erste Heimniederlage der Saison zu. Den alleinigen zweiten Tabellenrang haben die Arkadia Traiskirchen Lions (2) eingenommen: Im „Niederösterreich-Derby“ feierte Traiskirchen einen schlussendlich ungefährdeten 76:61-Auswärtssieg bei den Klosterneuburg Dukes (4). Die Oberwart Gunners (5) haben beim UBSC Raiffeisen Graz (9) mit 84:73 gewonnen und damit den Rückstand auf einen Platz in den Top-4 verkürzt. Graz bleibt auch nach der 11. Runde der laufenden Meisterschaft ohne Sieg.


Für die Überraschung der 11. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga haben die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (8) gesorgt: Nach sechs Niederlagen in Folge gelang im „Steirer-Derby“ gegen Meister ece bulls Kapfenberg (3) der zweite Saisonsieg. Der 77:67-Triumph war gleichzeitig der erste Heimerfolg in der laufenden Meisterschaft. Fürstenfeld, das bis auf die Anfangsminuten das gesamte Spiel über voraus lag, hatte vor allem sein Visier gut eingestellt: Die Panthers trafen 47% ihrer Würfe – die Bulls hingegen nur 37%. Außerdem konnte der Meister seine Übermacht am Offensivrebound (17) nicht ausnutzen und musste schlussendlich verdient die dritte Saisonniederlage hinnehmen. Top-Scorer bei den Panthers war Marko Car, der mit 21 Punkten zum zweiten Mal in dieser Saison über 20 Zähler verzeichnete.

Die Swans Gmunden (1) haben ihre Tabellenführer bestätigt. Die Oberösterreicher feierten beim BC Hallmann Vienna (7) einen mühevollen 92:88-Sieg und errangen den neunten Erfolg in Serie. Wien musste im vierten Heimspiel der Saison die erste Niederlage einstecken und ist nun insgesamt schon seit drei Runden ohne Punktegewinn. Das gesamte Spiel war von hohem Niveau in der Offensive: Wien hatte zumeist einen Vorteil, lag zwischenzeitlich mit 12 Punkten (33:21, 13. Min) voraus. Doch Gmunden konterte mit einem punktereichen dritten Viertel (34:24). In einem engen Schlussabschnitt trafen die Swans am Ende die besseren Entscheidungen und machten die „big-plays“. Enis Murati (26 PTS) wusste auf Stjepan Stazics „season-high“ von 37 Punkten immer eine Antwort.

Die Arkadia Traiskirchen Lions (2) haben sich nach dem erneuten Sieg im „Niederösterreich-Derby“ den alleinigen zweiten Platz in der Tabelle gesichert. Traiskirchen feierte bei den Klosterneuburg Dukes (4) einen ungefährdeten 76:61-Sieg. Der nun achte Saisonsieg der „Löwen“ war ihr Neunter in Folge gegen Klosterneuburg, das nun die dritte Niederlage in Serie einstecken musste. Die Lions brauchten das Startviertel (17:24), um in dieser Partie anzukommen – fortan war die Mannschaft um Top-Scorer Shawn Ray (16 PTS) aber vor allem defensiv kompakt und aggressiv. In den übrigen drei Abschnitten ließ die „Löwen-Verteidigung“ nur noch 37 Punkte. 18 Turnover bei Klosterneuburg – heuer ihr zweitschlechtester Wert in dieser Kategorie – waren am Ende zu viel, um Traiskirchen zu brechen.

Die Oberwart Gunners (5) haben mit einem 84:73-Auswärtssieg beim UBSC Raiffeisen Graz (9) ihren fünften Saisonsieg gefeiert. Damit verkürzen die Burgenländer in der Tabelle den Rückstand auf einen Platz in den Top-4. Für Graz, das in der laufenden Meisterschaft weiterhin sieglos bleibt, war es die bereits 19. Niederlage gegen Oberwart in Serie. Die Gunners brauchten jedoch sehr lange, um sich schlussendlich einen verdienten Sieg zu holen. Am Ende machte ein deutlich breiterer Kader – während bei Oberwart neun Spieler zumindest zehn Minuten am Feld standen, waren es bei Graz nur sechs eingesetzte Akteure – und weniger Turnover (4:15) den Unterschied. Gunners-Neuzugang Aaron Ross machte in 22 Minuten 14 Punkte, holte 2 Rebounds und verteilte 2 Assists.

Die 12. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga startet mit drei Spielen bereits am kommenden Sonntag (10. Dezember ab 17.00 Uhr). Am Montag duellieren sich der BC Hallmann Vienna (7) und die Arkadia Traiskirchen Lions (2) live auf Sky Sport Austria. (Übertragungsbeginn 18.55 Uhr)

 

 panthersRaiffeisen
Fürstenfeld Panthers
ece bulls Kapfenbergbulls 
77:67 (27:20, 39:34, 58:49)
Fürstenfeld (8) gelang nach sechs Niederlagen am Stück der zweite Saisonsieg. Es war der erste Heimerfolg in der laufenden Meisterschaft.Kapfenberg (3) musste die dritte Saisonniederlage hinnehmen und weist auf Tabellenführer Gmunden bereits vier Punkte Rückstand auf.
Die Panthers waren an diesem Abend deutlich treffsicherer. (47% zu 38%)Kapfenberg konnte aus 17 Offensivrebounds kein Kapital schlagen.
Wesley Gordon
(17 PTS, 14 RB)
Filip Krämer
 (16 PTS, 5 RB)
Car 21, Gordon 17, Ernst 12Krämer 16, Jamar 11, Vujosevic 10
Erich Feiertag, Teambetreuer der Panthers: „Die Panthers haben dieses Spiel mit mehr Willen und Energie gewonnen. Dieses Spiel war wichtig für das Selbstvertrauen am Sonntag gegen Graz.“Michael Schrittwieser, Headcoach der bulls: „Kompliment an Fürstenfeld und Gratulation zu diesem Sieg. Wir wussten, dass die Panthers besser sind als es ihr Tabellenplatz (Achter; Anm.) aussagt. Sie haben heute besser getroffen und besser exekutiert und damit verdient gewonnen.“
 

Marck Coffin, Kapitän der bulls: „Fürstenfeld war sehr gut vorbereitet und hat uns zu vielen schweren Würfen gezwungen. Vor allem Wesley Gordon hat ein starkes Spiel gemacht.“
Beide Mannschaften verteidigen sehr intensiv. Es ist ein offenes Spiel im ersten Viertel mit einer +7 Führung für die Panthers. Nach Unkonzentriertheiten im Spielaufbau kommen die Bulls wieder ins Spiel zurück, doch die Panthers behaupten eine knappe Führung zur Pause mit 39:34

Es ist weiter ein enges Spiel, trotz Verletzung von Reyes gegen Ende des 3. Viertels. Die Panthers spielen mit mehr Energie und führen in Minute 33 erstmals mit +11 (63:52). Danach kontrollierten die Panthers das Spiel und erzielten einen wichtigen und hart erkämpften Sieg.  

  

ubscUBSC Raiffeisen GrazOberwart GunnersGunners logo rgb 2737px
73:84 (21:15, 44:47, 61:71)
Graz (9) bleibt in der ABL weiter sieglos und Tabellenletzter.Oberwart (5) verkürzt mit dem 5. Saisonsieg seinen Rückstand auf die Top-4.
Graz konnte seine Überlegenheit am Rebound (48:34) wegen nur 50% vom Freiwurf und 15 Turnover nicht ausnutzen.Oberwart verzeichnete nur 4 Turnover und hatte einen deutlich „tieferen“ Kader zur Hand (25:0 „bench-points“).
Darien Nelson-Henry
(32 PTS, 21 RB)
Aaron Ross
(14 PTS, 2 RB, 2 AS)
Nelson-Henry 32, Maresch 18, Gamberoni 14Dabney 16, Ross 14, Gregg 13
Markus Galle, Headcoach vom UBSC: „Es war spielerisch und kämpferisch ein gutes Spiel mit guten Aktionen von meiner Mannschaft, aber dann ging uns die Luft aus.“Lluis Pino Vera, Headcoach der Gunners: „Wir hatten zuerst Probleme mit der Grazer Defensive, aber in der 2. Halbzeit, dank unserer längeren Bank, haben wir einen ungefährdeten Sieg herausgeworfen.“
Anton Maresch, Kapitän vom UBSC: „Brav gekämpft, aber wieder eine Niederlage.“Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir haben uns auf Graz sehr gut vorbereitet, aber es war heute sehr schwer zu gewinnen.“
Die UBSC Raiffeisen Graz Spieler beginnen mit viel Einsatz, können aber ihre Chancen nicht verwerten, so führen die Oberwart Gunners erstmals mit ihrer US-Neuerwerbung Aaron Ross nach 4 Minuten mit 6:0. Die Burgenländer bekommen Probleme mit der Grazer Defensive und die Steirer beginnen besser zu treffen. Mit einfacher Offensive und Inside-Spiel gelingt es ihnen in der 7. Minute mit 14:13 in Führung zu gehen. In einem offenen Schlagabtausch gewinnt Graz mit 21:15 das erste Viertel. Die Oberwarter treffen ihre Dreipunktewürfe (5) und so können sie in der 13. Minute zum 28:28 ausgleichen und in Führung gehen 35:40 (17. Minute). Der UBSC Raiffeisen Graz kämpft und gleicht zum 42:42 aus (19. Minute). Ein 5:2-Lauf der Gunners und zur Halbzeit steht es 44:47 in der Grazer Unionsporthalle. Dank der längeren Bank ziehen die Oberwart Gunners in der 24. Minute (48:54) auf und davon und gewinnen mit 84:73 in Graz. 

 

bcBC Hallmann ViennaSwans Gmundenswans
88:92 (23:21, 49:40, 73:74)
Wien (7) musste nach drei Siegen die erste Heimniederlage der laufenden Saison hinnehmen.Gmunden verteidigte mit dem 9. Sieg in Serie seine Tabellenführung.
Wien kassierte im dritten Abschnitt 34 Punkte und ließ Gmunden in dieser Phase wieder ausgleichen.Gmunden traf mit 58% erneut hochprozentig aus dem Feld.
Reger Dowell
(9 PTS, 7 RB, 3 AS)
Toni Blazan
(17 PTS, 8/9 FG, 4 RB)
Stazic 37, Hubalek 20, Detrick 10Murati 26, Friedrich 18, Blazan 17
Stjepan Stazic, Kapitän vom BCV: „Es war ein tolles Spiel von uns. Am Ende haben ein paar Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Gmunden hat da unsere blöden Turnover gut verwertet. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Kompliment auch an die Fans, die für gute Stimmung gesorgt haben.“Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „In einem sehr spannenden Spiel haben wir gottseidank zum Schluss die glücklicheren Entscheidungen getroffen und die big-plays gemacht.“
Jiri Hubalek, Spieler vom BCV: „Es war ein unglaubliches Spiel und eine unglaubliche Stimmung und ein unglaublicher Kapitän (Stjepan Stazic; Anm.) der uns bis zum Schluss im Spiel hielt. Ich bin unglücklich, dass wir heute diesen Fans keinen Sieg bescheren konnten.“Markus Pinezich, Assistent-Coach der Swans: „Für die Fans war dieses Spiel sicher gut anzusehen, uns Coaches hat es trotz des Sieges eher weniger gefallen.“
Jiri Hubalek beginnt wie gewohnt sehr treffsicher im ersten Viertel. Von den ersten 10 Punkten gehen 8 auf das Konto des Tschechen. Die Gmunder halten sehr stark dagegen und können ebenfalls sehr gut abschließen. Die zahlreichen Zuseher erleben ein ausgeglichenes erstes Viertel, in dem Hubalek aber bereits 3 Fouls kassiert. In Viertel 2 übernehmen die Wiener das Kommando und können den Vorsprung vergrößern. Die Gmundern können dann besser ins Spiel kommen und den Rückstand wieder verringern. In der Mitte des Viertels läuft dann Stazic heiß und trifft einen Dreier nach dem Anderen.

Angeführt von Murati starten die Swans stark in die zweite Halbzeit. Der Nationalteamspieler ist in der Anfangsphase nicht zu bremsen und die Gmundner kommen bis auf 3 Punkte heran. Enis Murati alleine dreht das Spiel zu Gunsten der Oberösterreicher. Knapp 3 Minuten vor dem Ende von Viertel 3 begeht Murati dann sein 4. Foul und muss auf die Bank. Die beiden Teams liefern den zahlreichen Zusehern einen wahren Schlagabtausch. Auf Seiten der Wiener ist es einmal mehr das Duo Stazic Hubalek, bei den Gmundnern sind es Murati und Friedrich die die Offense in der Hand haben. Die Gmundner erwischen im 4. Viertel den besseren Start und können auf plus 5 davonziehen. Dann ist es Stazic der die Wiener mit 5 Punkten in Folge wieder ins Spiel bringt. Die Zuschauer erleben ein unglaublich spannendes Match, die Führung wechselt oft hin und her. Eine Minute vor dem Ende führen die Gmundner mit 3 Punkten und bringen den Vorteil über die Zeit.

 

dukesKlosterneuburg DukesArkadia
Traiskirchen Lions
lions
61:76 (24:17, 34:36, 51:54)
Klosterneuburg (4) verlor auch das zweite NÖ-Derby dieser Saison und kassierte die bereits dritte Niederlage in Serie.  Traiskirchen (2) liegt nach dem 8. Saisonsieg alleine auf dem zweiten Tabellenplatz.
Klosterneuburg verzeichnete 18 Turnover (durchschnittlich waren es vor diesem Spiel 10,2).Traiskirchen imponierte defensiv und ließ nur 61 Punkte zu.
Edin Bavcic
(19 PTS, 13 RB, 8 Fouls gezogen)
Shawn Ray
(16 PTS, 8 RB)
Bavcic 19, Blazevic 14, Vay 12Ray 16, Trmal F. 13, Danek, Brkic, Suljanovic je 10
Jurica Blazevic, Spieler der Dukes: „Wir haben super begonnen, dann haben wir aber aufgehört als Team zu agieren und uns auf das wesentliche zu konzentrieren, daher haben wir dann auch verloren.“Florian Trmal, Spieler der Lions: „Wir haben uns sehr schwer getan in das Spiel rein zu finden, erst ab dem dritten Viertel haben wir über unsere Defense einen Vorsprung herausgespielt. Wir haben Glück, dass Miletic noch nicht spielen kann, haben uns daher auf Vay konzentriert und das war der Schlüssel zum Sieg!“
Edin Bavcic, Spieler der Dukes: „Wir haben nur im ersten Viertel gut gespielt, dann wurden wir zusehends unkonzentriert und haben unnötig verloren. Solche Spiele passieren leider. Jetzt müssen wir schnell die Köpfe frei bekommen und uns auf das Spiel am Sonntag gegen Kapfenberg konzentrieren.“Ramiz Suljanovic, Spieler der Lions: „Für mich ist es immer schön in Klosterneuburg zu spielen, die Dukes haben sich auf ihren Wurf von außen konzentriert, das hat dann nicht mehr funktioniert. Als wir dann auch noch den Rebound dominiert haben, hatten wir das Spiel im Griff.“
Dank einer guten Wurfleistung von außen konnten sich die Dukes in den ersten Minuten einen kleinen Vorsprung (11:6) erarbeiten. Die Wurfquote ging dann nur kurzfristig zurück, die Klosterneuburger blieben stark und entschieden das erste Viertel mit 24:17 für sich. In den ersten fünf Minuten des zweiten Spielabschnitts gelangen den Dukes nur drei Punkte und so kamen die Lions langsam heran. Eine Minute vor der Pause eroberten sie schließlich erstmals in diesem Spiel die Führung, die sie dann auch mit in die Halbzeit nahmen.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte gaben weiterhin die Lions den Ton an und spielten eine 8 Punkte Führung (36:44) heraus. Die Dukes kämpften sich bis auf 2 Punkte heran, doch die Traiskirchner erhöhten ihren Vorsprung postwendend auf 42:49. Bis zum Ende des dritten Viertels konnten die Hausherren ihren Rückstand dennoch auf 51:54 reduzieren. Zu Beginn des letzten Abschnitts blieben die Dukes noch auf Schlagdistanz, nach dem 5 Foul von Fabricio Vay und einem Run der Gäste, erhöhten die Lions ihre Führung auf 15 Punkte (59:74). Die Dukes schienen völlig von der Rolle und hatten den Traiskirchnern nichts mehr entgegenzusetzen. Die Lions entschieden damit auch das zweite Niederösterreich-Derby für sich (61:76).