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02 04 17 weissenboeckMartin Weissenböck geht mit Mistelbach von der Eins in die Playoffs.

Mit der 22. Runde endete der Grunddurchgang in der ZWEITEN Basketball Bundesliga. In dieser bestätigten die Mistelbach Mustangs (1) mit einem klaren 92:68-Heimsieg über die Basket Flames (9) die Tabellenführung – und gehen nun als topgesetztes Team in die Playoffs 2017. Meister UBC St. Pölten (2) sicherte sich dank eines 81:71-Heimsieges über die Raiffeisen Dornbirn Lions (5) Rang zwei. Dritter wurden die Mattersburg Rocks (3) – trotz der ziemlich klaren 62:75-Niederlage bei den Raiders Villach (4), die sich damit in letzter Sekunde noch auf Platz vier verbessern. Die restlichen zwei Spiele warf mit den Vienna D.C. Timberwolves (6) und KOS Posojilnica Bank Celovec (7) jene Sieger aus, die sich den letzten Feinschliff für die Postseason holten. Die Wiener ließen den Wörthersee Piraten (11) mit 91:46 keine Chance, somit konnten die Kärntner kein einziges Saisonspiel gewinnen. KOS fügte Basket 2000 Vienna Warriors (10) mit einem 92:85-Overtime-Sieg die 17. Niederlage dieser Spielzeit zu.  


Die Mistelbach Mustangs (1) machten mit einem 92:68-Heimsieg über die Basket Flames (9) den Sieg des Grunddurchgangs endgültig perfekt. Damit beschließen die Niederösterreicher die „regular-season“ ohne Heimniederlage – und gehen verdient als topgesetzte Mannschaft in die Playoffs 2017, wo sie bis inklusive eines möglichen Finales Heimvorteil besitzen werden. Im letzten Grunddurchgangsspiel fiel die Entscheidung pro Mistelbach bereits im Startviertel: Mit 29:9 überrollte der Titelfavorit die „Flammen“ – und ließ sich anschließend, trotz einiger unkonzentrierter Phasen speziell im dritten Viertel, nicht mehr in Bedrängnis bringen. Mit einer 50%igen Trefferquote – die Flames trafen nur 35% - war der Sieg auch in dieser Höhe verdient, Vorteile am Rebound (42:35) ließen über ungewohnt viele (23) Turnover hinwegblicken. Den Flames wurde vor allem der schwache Start zum Verhängnis. Sie beenden den Grunddurchgang als Neunter.

Den zweiten Tabellenplatz – und damit Heimrecht auch in einem möglichen Semifinale – holte sich Titelverteidiger UBC St. Pölten (2). Die Niederösterreicher, die seit etlichen Monaten wieder komplett antreten konnten, hielten die Raiffeisen Dornbirn Lions (5) mit 81:71 in Schach. Schon im Startviertel überwog eine aggressive Defensive von St. Pölten – sie zwang Dornbirn zu unzählige Turnover, insgesamt waren es 26 Ballverluste. Da halfen auch Vorteile am Rebound (41:34) wenig – denn St. Pölten hatte aufgrund der vielen Ballgewinne 20 Wurfversuche mehr, bei nahezu identer Trefferquoten. Somit war der 9. Heimsieg der Niederösterreicher im Grunddurchgang nie in Gefahr. Stark an diesem Abend war ihre mannschaftliche Geschlossenheit: Alle eingesetzten Spieler konnten anschreiben, fünf Akteure punkteten zweistellig.

Mit einem 75:62-Heimsieg – dem nun 8. Erfolg vor heimischem Publikum in Serie – kletterten die Raiders Villach (4) noch auf Rang vier in der Tabelle. Die in diesem Spiel unterlegenen Mattersburg Rocks (3) blieben aufgrund der besseren „direkten Duelle“ Dritter – Dornbirn rutschte auf Rang Fünf ab. Die Kärntner legten mit einem 11:0-Start früh den Grundstein zum Sieg.  

Kein versöhnliches Saisonende gab es für die Wörthersee Piraten (11) und Basket 2000 Vienna Warriors (10) – denn die beiden Tabellennachzügler mussten ihre 20. bzw. 17. Saisonniederlage hinnehmen. Die Kärntner bleiben damit die komplette Saison lang ohne Sieg, unterlagen zum Abschluss den Vienna D.C. Timberwolves (6) deutlich mit 46:91. Eine aggressive und geschlossene Defensive der Wölfe ließ die Piraten von Beginn an keinen Rhythmus finden und nie ins Spiel kommen. Alle vier Vierteln wurden von den Wölfen relativ klar gewonnen, obwohl etliche Spieler (etwa Geisler, Hofbauer, Polakovic) nicht eingesetzt werden konnten. Dafür zeigte vor allem David Rados (17 PTS, 5 RB) mit einem doppelten „career-high“ auf, überhaupt konnten alle eingesetzten Wölfe anschreiben.

Beim Tabellenvorletzten Basket 2000 Vienna Warriors (10) feierte KOS Posojilnica Bank Celovec (7) seinen ersten Saisonsieg außerhalb der Sporthalle St. Peter – allerdings erst nach einer Overtime. Trotz starken Beginns, KOS lag schon im Startviertel um bis zu 12 Punkte voraus, kämpften die Warriors verbissen um ein erfolgreiches Saisonende. Dank guter Arbeit am Rebound (48:40) und reichlich Input von der Bank (42:4 „bench-points“) schafften es die Wiener in die Overtime. Dort lag man auch rasch mit vier Punkte voraus, ehe die Routine der Gäste einmal mehr zuschlug: 41 Mal durfte KOS an die Linie, traf davon 34 Stück. Vor allem Pointguard Ziga Erculj (16/17 FW) überragte von ebendort.

Damit ergeben sich folgende Paarungen im Viertelfinale (Spiel I am 9. April):

Mistelbach Mustangs (1) – BBU Salzburg (8)

UBC St. Pölten (2) – KOS Posojilnica Bank Celovec (7)

Mattersburg Rocks (3) – Vienna D.C. Timberwolves (6)

Villach Raiders (4) – Raiffeisen Dornbirn Lions (5)

 

Die Ergebnisse der 22. Runde im Überblick:

 

mustangs Mistelbach Mustangs – Basket Flames

92:68 (29:9, 51:25, 71:46) 
flames
stp UBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions

81:71 (24:10, 43:32, 57:46) 
lions d
 piraten Wörthersee Piraten – Vienna D.C. Timberwolves

46:91 (6:27, 20:51, 33:74)  
wolves  
 warriorsBasket 2000 Vienna Warriors – KOS Posojilnica Bank Celovec

85:92 n.V. (14:22, 39:41, 54:56, 76:76) 
 kos
 raidersRaiders Villach – Mattersburg Rocks

75:62 (19:10, 40:31, 58:40)   
rocks 
     bbu Spielfrei 

 

Die Ergebnisse der 22. Runde im Detail:

mustangs Mistelbach Mustangs – Basket Flames

92:68 (29:9, 51:25, 71:46)   
flames
Mistelbach beginnt mit Duck, Semerad, Dygryn, Sismilich und Prachar. Das Spiel beginnt schnell und ist durch Fehlwürfe gekennzeichnet. Nach sechs Minuten steht es 12:4. Dann legen die Mustang zu und verwerten vor allem auch von draußen erfolgreich. Das erste Viertel endet 29:9. Im zweiten Viertel prägen Ungenauigkeiten der Mustangs den Spielverlauf. Die Defense der Gäste funktioniert, doch gelingt es den Heimischen immer wieder, ihre Angriffe doch noch erfolgreich abzuschließen. Distanzwürfe von Duck und Obermann sowie schöne Aktionen des Duos Semerad – Morwitzer lassen Mistelbach bis zur Halbzeit auf 51:25 ziehen.

Das Tempo im dritten Viertel ist verhaltener, auf beiden Seiten gelingt nicht viel. Insgesamt sind die Flames offensiv zwingender und reduzieren den Rückstand auf bis zu -15. Dann sorgen die Mustangs für Akzente, das dritte Viertel schließt mit +25. Zu Beginn des letzten Viertels macht sich wieder das Gefühl breit, die Mustangs sind nicht mit 100%iger Konzentration bei der Sache. Nach drei Minuten steht es 78:55. Das Spiel ist etwas zerfahren. Etliche Minuten vor Spielende ruft Martin Weissenböck nochmals zur Auszeit und gönnt der kompletten „starting-five“ Erholung. Ein Dreier von Michael Zwick zum 92:68 beendet schließlich das Match und setzt endgültig den Schlusspunkt hinter Platz eins im Grunddurchgang. 
Stimmen zum Spiel:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Leider ist die Zweite bei weitem nicht an diese herangekommen. Mit dem Sieg gegen die Flames ist der erste Platz endgültig fixiert. Ab jetzt sind unsere Gedanken endgültig bei unserem Playoff-Gegner Salzburg.” 
Thomas Morwitzer, Spieler der Mustangs: „Wir haben eine konzentrierte und gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen und ready für die Playoffs sind. In der zweiten Halbzeit ist uns das zu Beginn nicht so gut gelungen, doch wir haben dann den Sieg sicher nach Hause gespielt und das Match zum Glück auch ohne Verletzungen gewonnen. Die Playoffs können kommen.” 
Christian Kreidl, Headcoach der Flames: „Gratulation an Mistelbach zu diesem guten Spiel. Wir sind leider ein Spiel zu früh in die Sommerpause gegangen und haben insbesondere in der ersten Halbzeit die Konzentration nicht gefunden.” 
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Ein schlechter Start ins letzte Saisonspiel. Gegen ein routiniertes Team wie Mistelbach kann man sich das nicht leisten. Diesen Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen. Viel Erfolg den Mustangs für den Rest der Saison.” 
Beste Werfer: Obermann 19, Morwitzer 16, Sismilich 14 bzw. Soldo 16, Koroschitz 15, Künstner 10; 

 

stp UBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions

81:71 (24:10, 43:32, 57:46)   
lions d
St. Pölten startet stark ins Spiel und geht gleich 7:0 in Führung. Dornbirn versucht es immer wieder über Brajkovic. St. Pölten beginnt dann zu kompliziert zu spielen und Dornbirn kann aufschließen. St. Pölten zündet dann den Turbo und kann auf 11:6 davon ziehen. Andi Bauch ohne Maske scort 5 Punkte in Folge und St. Pölten zieht weiter davon. Bitter für St. Pölten ist, dass Florian Pöcksteiner bereits 3 Fouls kassiert. Dornbirn kann den Beginn des 2. Viertels sehr gut zum Aufholen nutzen. Bei St. Pölten fallen zu Beginn keine Würfe. Immer wieder ist es Arruti, der seine offenen Würfe trifft, aus Seiten der St. Pöltner ist es Martin Speiser, der die Zügel in die Hand nimmt. Dann kassiert Schranz sein 3. Foul. Danach nimmt das Spiel an Härte zu. Dann ist es endlich soweit und Michael Diesner kommt nach 5 Monaten wieder zu einem Einsatz. Den Schlusspunkt setzt Szendi mit einem schönen Buzzerbeater. Danach bekommt er allerdings ein technisches Foul und die Dornbirner können mit einem Freiwurf beginnen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielen die St. Pöltner zu kompliziert und bieten Dornbirn wieder die Möglichkeit heranzukommen. Die ersten Punkte für St. Pölten scort Schranz per Dunking. Schranz ist auch der Spieler, der immer wieder für St. Pölten scoren kann. Der UBC versucht dann wieder kontrollierter zu spielen und es ist Roman Jagsch der mit 3 Dreier sowie 2 Rebounds und Steals den 15 Punkte Vorsprung wieder herstellt. Danach kann Dornbirn noch ein wenig aufschließen. Martin Speiser eröffnet das Spiel mit einem Dreier im letzten Viertel. Schnell kassiert Wilkins sein 5. Foul. Danach kann Bauch mit schnellen 4 Punkten glänzen. St. Pölten kann dann das Spiel kontrollieren, wöhrend Dornbirn versucht mit wilden Würfen zum Erfolg zu kommen. 
Stimmen zum Spiel:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Unser Ziel haben wir erreicht! Jetzt, wo wir endlich komplett sind, starten wir von Neuem.” 
Felix Jambor, Assistent-Coach vom UBC: „Ein ganz wichtiger Sieg auch fürs Selbstvertrauen. Jetzt kann KOS kommen.” 
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Wenn du so schnell in Rückstand gerätst und das ganze Spiel dem nachlaufen musst, kannst du gegen so eine Mannschaft nicht gewinnen. Gratulation an St. Pölten, sie sind für mich Titelkandidat.” 
Beste Werfer: Bauch, Schranz je 14, Speiser 13, Jagsch 12 bzw. Arruti 20, Dodig, Brajkovic je 15; 

 

piraten

Wörthersee Piraten – Vienna D.C. Timberwolves

46:91 (6:27, 20:51, 33:74)   

wolves
Die Timberwolves starten sehr stark, scoren sicher im Angriff und verteidigen vor allem sehr aggressiv. Bei den Piraten geht im Angriff sehr wenig, Ballverluste gesellen sich zu einer schwachen Trefferquote. Ähnlicher Spielverlauf im zweiten Viertel, die Wolves souverän, die Piraten nur bedingt besser, auch zahlreiche Offensivrebounds können nicht genutzt werden. Die Gäste führen zur Halbzeit souverän mit 51:20.

Die zweite Halbzeit beginnt wie die Erste. Ballverluste bei den Gastgebern führen zu einfachen Punkten der Gäste. Auch die Distanzwürfe sitzen bei den Wienern, sie bauen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Bei den Piraten läuft es erst im Schlussviertel etwas besser, sie sind in der Lage etwas mehr anzuschreiben, letztendlich ändert es jedoch nichts an der deutlichen 46:91 Niederlage. 
Stimmen zum Spiel:
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Wir wollten uns mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden, dies ist uns leider nicht gelungen.” 
Philipp D’Angelo, Spieler der Wolves: „Wir konnten dem Spiel mit aggressiver Defense von Beginn an den Stempel aufdrücken und so das überzeugende Endergebnis sicherstellen.” 
Beste Werfer: Gspandl Ch. 17, Özdemir, Della-Schiava je 8 bzw. D’Angelo 19, Rados 17, Nikolic, John je 13; 


warriorsBasket 2000 Vienna Warriors – KOS Posojilnica Bank Celovec

85:92 n.V. (14:22, 39:41, 54:56, 76:76)    
kos
Stimmen zum Spiel:
Kristijan Nikolic, Headcoach der Warriors: „Es ist schade, dass wir im letzten Saisonspiel für unsere kämpferische und gute Leistung nicht belohnt wurden. Am Ende haben ein paar Kleinigkeiten gefehlt, um als Sieger vom Parkett zu gehen.” 
Arnis Servuts, Spieler der Warriors: „Leider hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. Wir haben sehr gut gespielt aber leider am Ende nicht gewonnen.” 
Dragan Sliskovic, Headcoach von KOS: „Ein sehr schweres und intensives Spiel, weil wir mit den Gedanken schon in St. Pölten sind. In der Ersten Hälfte haben wir zu viele Trunover gehabt, wo wir uns hätten absetzten sollen. Ich wünsche Basket2000 das Beste für die weitere Entwicklung und freue mich schon aufs nächste Match-Up in der nächsten Saison.” 
Peter Papic, Spieler von KOS: „Wir hätten in der ersten Halbzeit das Spiel zumachen müssen als wir 10 Punkte vorne waren. Wir konnten das Spiel noch in der Verlängerung zu unseren Gunsten drehen.” 
Beste Werfer: Servuts 29, Radanovic 21, Avdic 10 bzw. Erculj 27, Papic 23, Soldo 15; 

 

raidersRaiders Villach – Mattersburg Rocks

75:62 (19:10, 40:31, 58:40)   
rocks 
Die Raiders starten ohne Finzgar und ohne Sebastian Huber stark ins Spiel und legen zu Beginn einen 11:0-Lauf hin. Die Gäste schrieben erst in der 6. Minute das erste Mal an. Die Raiders verwalten mit einer konsequenten Defense und gehen mit 19:10 in die erste Viertel Pause. Im 2. Viertel ändert sich dieses Bild nicht maßgeblich und somit ergibt sich zur Pause eine Führung von Plus 9 für die Hausherren. Im 3. Viertel legen die Plünderer gleich los und erspielen sich bis zum Ende des 3. Viertels einen komfortablen Vorsprung von 18 Punkten. Die Gäste aus dem Burgenland versuchen im letzten Abschnitt ohne ihren Center Hallet noch das Ruder herum zu reißen doch die Hausherren lassen nicht anbrennen und spielen die Partie sicher nach Hause.  
Stimmen zum Spiel:
Michael Kuncic, Obmann der Raiders: „Im Entscheidungsspiel haben wir die Nerven behalten und freuen uns auf nur eine Reise nach Dornbirn.” 
Beste Werfer: Rhinehart 25, Huber T. 21, Kolaric 15 bzw. Hallett 16, Suljanovic, Bernleithner je 8;