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15 10 17 najdanovicDragisa Najdanovic kam bei nur einem Fehlwurf auf 27 Punkte.Die Mistelbach Mustangs (2) und die Vienna D.C. Timberwolves (1) haben ihre Siegesserie in der ZWEITEN Basketball Bundesliga weiter ausgebaut. Diese beiden Mannschaften bleiben weiterhin ungeschlagen. Die Niederösterreicher feierten im Spitzenspiel der 4. Runde einen 74:67-Heimsieg über die Raiffeisen Dornbirn Lions (4), die damit ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten. Die Timberwolves wendeten mit einem finalen 12:2-Run bei Vizemeister UBC St. Pölten (6) eine drohende Niederlage ab. Sie gewannen schlussendlich 83:79. Die Mattersburg Rocks (7) zeigten auf die Derbyniederlage von letzter Woche eine Reaktion: Sie besiegten Meister Villach Raiders (9) klar mit 96:77. Basket 2000 Vienna Warriors (10) feierte mit einem 97:77 über die BBU Salzburg (11) den ersten Saisonsieg. Neben den Salzburgern bleiben auch die Wörthersee Piraten (12) weiterhin sieglos. Sie zogen gegen die aggressiven Jennersdorf Blackbirds (3) mit 24:58 klar den Kürzeren. Die Basket Flames (5) kamen mit einem 81:67-Heimsieg über KOŠ Posojilnica Bank Celovec (8) wieder zurück auf die Siegerstraße.    


Die Mistelbach Mustangs (2) bleiben auch nach der vierten Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga ungeschlagen: Die Niederösterreicher gewannen ihr Duell mit den Raiffeisen Dornbirn Lions (4) 74:67 – und fügten den Vorarlbergern damit die erste Saisonniederlage zu. In einer sehr intensiv geführten Partie fiel die Entscheidung im Schlussviertel: Dort hatten die Mustangs – erneut ohne Ondrej Dygryn – den längeren Atem und kühleren Kopf. Lions-Headcoach Inaki Merino musste in einer hitzigen Schlussphase wegen technischer Fouls ausgeschlossen werden. Überragend auf Seiten der Heimmannschaft war Vladimir Sismilich, der mit 20 Punkten und 15 Rebounds sein erstes „double-double“ der Saison auflegte. Bei den Gästen gefiel erneut Antoni Vicens (24 PTS), der aber die bereits 6. Niederlage der Lions am Stück in Mistelbach nicht abwehren konnte.

Zweites Team ohne Niederlage sind die Vienna D.C. Timberwolves (1): Nach den jeweils klaren Siegen in den ersten drei Runden, wurde der vierte Saisonsieg bei Vizemeister UBC St. Pölten (6) erst in den letzten Minuten sichergestellt. Die mit insgesamt 47% Trefferquote von der Dreipunktlinie überragenden Niederösterreicher stellten die „Wölfe“ vor eine enorm schwere Aufgabe: Ein 12:26 aus dem Startviertel wurde im zweiten Abschnitt aufgeholt, ehe St. Pölten mit 28 Punkten im dritten Abschnitt erneut offensiv auf das Gaspedal drückte. Vor allem Hannes Obermann war enorm treffsicher: der 7. von seinen 9 Dreipunktern markierte das 77:71 knapp vier Minuten vor Schluss. Doch die Wolve gaben nicht auf – und drehten mit einem finalen 12:2-Run diese Partie. Nemanja Nikolic war mit 20 Punkten Top-Scorer, mitverantwortlich für den ersten Sieg der Donaustädter in St. Pölten seit über zwei Jahren.  

Eine Reaktion zur letztwöchigen Derbyniederlage zeigten die Mattersburg Rocks (7), die Meister Raiders Villach (9) – dank offensiver Glanzleistung – mit 96:77 besiegten. Für die Rocks war es der bereits fünfte Heimsieg gegen Villach in Serie. Auf ein starkes Startviertel (25:10), folgte ein Comeback-Versuch der Raiders (25:6-Run im zweiten Viertel), ehe die Burgenländer im Schlussabschnitt alles klar machten. Dragisa Najdanovic – der Guard machte bei nur einem Fehlwurf aus dem Feld 27 Punkte – und Joey Vickery (20 PTS, 6/12 3p) hatten ihre Bestform zu Hand. Diese fehlte Villach noch: Zwar konnte man am Rebound dagegenhalten (38:38), war jedoch mit der aggressiven Defensive der Coffin-Truppe überfordert (23:12 Turnover).

Auch die zweite Mannschaft aus dem Burgenland kam über eine aggressive, intensive Defensive zu einem Sieg: Die Jennersdorf Blackbirds (3) hielten die weiterhin sieglosen Wörthersee Piraten (12) auf nur 24 Punkte, gewannen dementsprechend verdient mit 58:24. Die Kärntner hatten keine Chance: Trafen nur 14% aus dem Feld und verzeichneten 17 Turnover. Die Blackbirds, bei denen kein Spieler länger als 29 Minuten eingesetzt wurde, gefielen mit Tiefe und Ausgeglichenheit im Kader. Top-Scorer war diesmal Philipp Horvath mit 14 Punkten, bei den Piraten konnte kein Spieler zweistellig scoren.

Den ersten Saisonsieg feierte Basket 2000 Vienna Warriors (10): Die Wiener gingen gegen die weiterhin sieglose BBU Salzburg (11) mit 97:77 als Sieger vom Parkett – und feierten insgesamt ihren ersten Sieg über die Salzburger seit der eigenen 2BL-Zugehörigkeit. Die Warriors – getragen von einem überragenden Marko Moric (33 PTS, 15 RB) – gingen im zweiten Viertel zweistellig in Führung (40:28), schienen die Partie zu kontrollieren. Doch die BBU, bei der Guillermo Sanchez (21 PTS, 10 RB) trotz letztwöchigen Nasenbeinbruchs auflief, verkürzte zu Beginn des Schlussviertels auf 68:69. Der Turnaround blieb aber aus, da die Wiener in den letzten acht Minuten offensiv ganz stark agierten und die BBU in dieser Zeit mehr als ein Drittel all ihrer Turnover (23) beging.

Wieder in der Spur sind die Basket Flames (5), die im vierten Spiel den dritten Sieg landeten. Die Wiener besiegten daheim KOŠ Posojilnica Bank Celovec (8) mit 81:67 – und setzten sich damit endgültig im oberen Tabellendrittel fest. Nach mehr oder weniger ausgeglichener Anfangsphase, gab ein 20:4-Start der Flames ins dritte Viertel erstmals eine Richtung vor (46:40). Ein 7:0-Lauf auf 67:59 (36. Minute) im Schlussviertel sorgte dann für die Vorentscheidung. Die Wiener überzeugten als Kollektiv: Jeder der elf eingesetzten Spieler scorte. Die Trefferquote von 54% vom Dreier war phänomenal. Mit 33:16 endete das Verhältnis an „bench-points“ für die „Flammen“, die damit das zweite Heimspiel der Saison gewinnen konnten. 

 

Die Ergebnisse der 4. Runde im Überblick:

 

mustangsMistelbach Mustangs – Raiffeisen Dornbirn Lions

74:67 (14:17, 31:37, 47:51) 
lions d
piratenWörthersee Piraten – Jennersdorf Blackbirds

24:58 (6:11, 12:25, 18:43)
blackbirds
rocksMattersburg Rocks – Raiders Villach

96:77 (25:10, 49:44, 66:62)
raiders
warriorsBasket 2000 Vienna Warriors – BBU Salzburg

97:77 (23:20, 51:42, 69:63) 
bbu
stpUBC St. Pölten – Vienna D.C. Timberwolves

79:83 (26:12, 38:36, 66:58) 
wolves 
flamesBasket Flames – KOŠ Posojilnica Bank Celovec

81:67 (20:20, 31:38, 55:49) 
kos

 

Die Ergebnisse der 4. Runde im Detail:

mustangsMistelbach Mustangs – Raiffeisen Dornbirn Lions

74:67 (14:17, 31:37, 47:51) 
lions d
Die Mustangs beginnen mit Heindl, Obermann, Sismilich, Semerad und Prachar, Merino bringt Arruti, Kevric, die Brajkovic-Brüder und Vicens. Intensive Defense und wenige Treffer im ersten Viertel. Mistelbach zieht vor, Dornbirn folgt. Nach zwei Minuten führen die Lions erstmals und behalten die Führung im 1. Viertel (14:17).
Kampf prägt das 2. Viertel. Wurfpech der Mustangs, Dreier von Arruti – die Gastgeber sind hinten. Doch sie kämpfen sich wieder heran – sechs Sekunden vor Viertelende ein Steal von Sprung an Arruti. Isbetcherian stellt mit dem Buzzer das 31:37 zur Halbzeit her.

Das dritte Viertel beginnt mit hoher Intensität in der Defense und wird ruppiger. Thomas Morwitzer geht mehrfach zu Boden. Langsam wird es laut in der Mistelbacher Sporthalle. Das Spiel ist knapp, der Score nicht hoch. Mit 47:51 geht es in die letzten zehn Minuten. Die Anspannung ist bei beiden Teams groß. Nach einer starken Minute sind die Gastgeber erstmals vorne. So bleibt es mehrere Minuten - 1:40 vor Schluss sind es +3. Nun regnet es Time-Outs und stop-the-clock-Fouls von Dornbirn. Die Halle kocht. Coach Merino verliert die Nerven und muss nach technischen Fouls die Halle verlassen. Zwar sitzen nicht alle Freiwürfe, doch die Zeit ist abgelaufen. Mit 74:67 behalten die Mustangs daheim gegen die Lions ein weiteres Mal die Oberhand. 
Stimmen zum Spiel:
Thomas Morwitzer, Spieler der Mustangs: „Es war ein umkämpftes Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nur wenige unserer Würfe verwertet, blieben aber konzentriert und haben in der zweiten Halbzeit wieder unsere Come-Back-Qualitäten bewiesen. Es war eine kämpferisch gute Leistung, trotzdem ist noch Luft nach oben und wir wissen, wo wir für nächsten Sonntag anzusetzen haben.“ 
Michal Semerad, Spieler der Mustangs: „Wir haben genauso mäßig angefangen wie letzte Woche. Aber wir haben auch gekämpft wie letzte Woche. Wir wollten ihnen das Spiel nicht geben: Daheim verlieren, das geht gar nicht - auch nicht gegen Dornbirn. Wir haben zusammengehalten und gemeinsam hart dafür gearbeitet. In der ersten Hälfte waren wir viel zu soft. Dornbirn ist eine sehr starke Mannschaft. Doch am Ende hat der Sieg uns gehört. Jetzt müssen wir uns auf unser nächstes Spiel gegen die Flames konzentrieren. Unsere Aufgabe ist nun Sieg Nummer fünf.“ 
Luka Brajkovic, Spieler der Lions: „Wir haben das gesamte Spiel über sehr gut verteidigt, offensiv waren wir ebenfalls stark. Schlussendlich hat man dann gemerkt, dass Mistelbach noch einen Gang zugelegt hat. Auf das waren wir am Schluss nicht vorbereitet. Trotzdem haben wir ein Spiel gezeigt, auf dem wir aufbauen können.“ 
Luka Kevric, Spieler der Lions: „Ein schwieriges Spiel für uns nach der weiten Reise. Wir haben gewusst, dass es ein schweres Spiel wird gegen unseren unmittelbaren Tabellennachbarn. Bis zum dritten Viertel war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Im vierten Viertel haben wir durch ein paar Ballverluste. Bedingt durch die Müdigkeit hat es nicht gereicht. Wir haben aber gesehen, dass wir mit den Mustangs absolut mithalten können und freuen uns schon auf das Rückspiel in Dornbirn.“ 
Beste Werfer: Semerad 21, Sismilich 20, Obermann 13 bzw. Vicens 24, Arruti 18, Kevric 11; 


piratenWörthersee Piraten – Jennersdorf Blackbirds

24:58 (6:11, 12:25, 18:43) 
blackbirds
Schon zu Beginn des Spiels zeichnet sich ab, dass in diesem Spiel nur wenige Punkte fallen werden. Nach fünf Minuten führen die Gäste aus dem Burgenland mit 5:0, beide Mannschaften verteidigen hart, treffen aber nicht gut. Stand nach dem ersten Viertel 6:11. Ähnlich geht es im zweiten Viertel weiter. Die kompakte Defense der Blackbirds lässt keine einfachen Würfe der Piraten zu, diese verteidigen aber ihrerseits solide. Daraus resultiert der Halbzeitstand von 12:25.

Im dritten Viertel schaffen es die Jennersdorfer ein wenig den Rhythmus in der Offensive zu finden, bei den Piraten läuft weiterhin nichts zusammen. Es reihen sich jetzt auch noch zahlreiche Ballverluste zur schwachen Trefferquote hinzu. Die Gäste führen nach drei Viertel mit 43:18. Im Schlussviertel kommen bei beiden Mannschaften vor allem die Bankspieler zum Einsatz. Der Rhythmus des Spiels bleibt aber der gleiche. Die Piraten mit keinerlei Glück im Abschluss, Jennersdorf etwas besser, der Score bleibt niedrig. Endstand schließlich 24:58. 
Stimmen zum Spiel:
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Wir hatten gegen die kompakte Defense der Blackbirds heute nicht den Hauch einer Chance.“ 
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Es war ein intensives Spiel von beiden Teams, wobei wir aufgrund unserer guten Defense und Routine den verdienten Sieg einfahren konnten.“ 
Beste Werfer: Kunovjanek, Simoner je 8, Nakic 3 bzw. Horvath 14, Gentner 11, Klepeisz 10; 

 

rocks

Mattersburg Rocks – Raiders Villach

96:77 (25:10, 49:44, 66:62) 

raiders
Zu Beginn war Fuad Memcic „inside“ vom Gegner nicht zu halten und scorte 9 Punkte in den ersten sechs Minuten, 20:7 hieß es da schon für die Burgenländer. Beim Gegner merkte man die Abstimmungsprobleme an beiden Enden des Courts, offensiv waren es oft nur Einzelaktionen, die Erfolg brachten. Mattersburgs beste Spieler an diesem Abend, Dragisa Najdanovic und Joey Vickery sorgten mit ihren Dreiern dafür, dass es im zweiten Quarter bereits 38:19 für den BKM hieß. Nun wachte aber Villach auf, glich angeführt von Mensud Sulevic und Timi Huber mittels 25:6-Run aus. Mike Coffin regiert, nahm binnen kurzer Zeit zwei Time-Outs und seine Mannen schafften einen Vorsprung von plus 5 bis zur Halbzeit.

Nach Wiederbeginn gab es dann teilweise geballte Offensivkraft, die Dreier purzelten. Die Raiders ließen sich nicht abschütteln, wurden aber zusehends müde, die aggressive Defense der Rocker setzte ihnen doch zu und mit nur einem Point-Guard war es zusätzlich erschwert. Der entscheidende Run gelang den Hausherren dann im Schlussabschnitt, Jan Nicoli war mit zwei Dreiern maßgeblich beteiligt am 18:4-Lauf zu Beginn des letzen Quarters, die Messe war gelesen. Die Bankspieler versuchten noch, den 100er voll zu machen, scheiterten aber.  
Stimmen zum Spiel:
Mike Coffin, Headcoach der Rocks: „Das war über weite Strecken eine solide Partie, aber wir hatten auch wieder einige Minuten, wo wir uns nicht an unser Konzept gehalten haben und Villach hatte lang die Möglichkeit, im Spiel zu bleiben.“ 
Corey Hallett, Spieler der Rocks: „Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber die richtige Reaktion. Wir sind aggressiv aufgetreten.“ 
Natalia Tscherkasehva, Headcoach der Raiders: „Wir hatten heuer kaum eine Vorbereitungszeit und wenig Trainings, wo wir 5 gegen 5 spielen konnten. So sind unsere Spiele noch dazu da, dass wir uns finden und die Mannschaft die richtige Balance hat. Das war voriges Jahr nicht so, ich hoffe, dass wir nicht erst im Jänner zu unserer Form finden.“ 
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir haben drei Viertel lang mitgehalten, aber man sieht, dass wir noch nicht eingespielt sind. Zudem haben wir nur einen echten Point-Guard, wir hatten Probleme mit Turnovers und am Rebound.“ 
Beste Werfer: Najdanovic 27, Vickery 20, Memcic 15 bzw. Julevic 22, Huber T. 19, Primc 12; 


warriors

Basket 2000 Vienna Warriors – BBU Salzburg

97:77 (23:20, 51:42, 69:63)   

bbu
Das Spiel startet chaotisch. Eine harte Defensive beider Teams führt zu vielen Ballverlusten. Im zweiten Abschnitt stellt die BBU auf Zonen-Pressing um. Gegen diese Variante der Gäste finden die Hausherren immer ein Rezept, bewegen den Ball ausgezeichnet – und scoren beständig. Die BBU hält aber durch viele erfolgreiche Drives den Rückstand in Grenzen.

Im dritten Viertel verlieren die Warriors den Fokus, lassen die BBU herankommen. Erst als die Wiener im vierten Abschnitt wieder guten Teambasketball zeigen, bekommen sie die BBU besser in den Griff und landen einen verdienten Sieg.   
Stimmen zum Spiel:
Zeljko Racic, Headcoach der Warriors: „Ein extrem wichtiger und verdienter Sieg. Wir waren heute das erste mal vollzählig und es war eine super Leistung vom gesamten Team.“ 
Michael Diesner, Spieler der Warriors: „Ein sehr hartes Spiel, aber am Ende haben wir etwas konzentrierter gespielt. Schlussendlich haben wir recht deutlich gewonnen, da die Gegner in Foulprobleme geraten sind.“ 
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Das ist total unfair was heute passiert ist. Mein Team hat überhaupt keinen Respekt von den Schiedsrichtern bekommen.“ 
 Lorenz Rattey, Spieler der BBU: „Gratulation an die Warriors. Sie haben am Ende verdient gewonnen. Wir haben viele unnötige Fehler gemacht und das Spiel aus der Hand gegeben bzw. sind wir nie ins Spiel gekommen!“ 
Beste Werfer: Moric 33, Avdic 12, Topic 11 bzw. Oluic, Sanchez je 21, Jimenez 15; 

 

 stpUBC St. Pölten – Vienna D.C. Timberwolves

79:83 (26:12, 38:36, 66:58)   
wolves 
Die Zuseher erleben in der Anfangsphase ein flottes Spiel beider Teams. Die St. Pöltner erwischen den besseren Start und gehen 9:5 in Führung. Obermann versenkt zwei Dreier in Folge und Steven Kaltenbrunner beweist flinke Finger in der Defensive. Die Wiener leisten sich im ersten Viertel zu viele Turnover. Die St. Pöltner können sich einen 20:8-Vorsprung erspielen. Vor allem von Downtown trifft man sehr stark. Das zweite Viertel beginnt ähnlich: St. Pölten gibt den Ton an und die Wolves leisten sich schnelle Ballverluste. Den St. Pöltner gelingt es den Vorsprung zu verwalten. 2 Minuten vor der Halbzeitpause legen die Wolves einen Run hin und kommen bis auf 5 Punkte an die Hausherren heran. Jonas John bringt die Timberwolves im Alleingang auf 2 Punkte heran.

In der zweiten Halbzeit befinden sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Immer wieder ist es Hannes Obermann, der für St. Pölten jenseits der Dreierlinie scort. Aber die Wolves haben immer das richtige Rezept. Dann können sich die St. Pöltner wieder um 8 Punkte absetzen und verschaffen sich etwas Luft. Obermann macht auch im 4. Viertel „big-plays“, trifft insgesamt 7 von 9 Dreipunkter. 4 Minuten vor dem Ende führen die St. Pöltner mit plus 5. Beide Mannschaften bieten den Zusehern eine spannende Partie, die die Wölfe mit einem 12:2-Run noch siegreich drehen. 
Stimmen zum Spiel:
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Schade, da wäre mehr drinnen gewesen.“ 
Felix Jambor, Assistent-Coach vom UBC: „Bittere Niederlage. Wir haben hochprozentig getroffen, aber die Wolves hatten immer eine Antwort.“ 
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Ich bin mit unserer Leistung nicht zufrieden. Wir haben defensiv sehr wenig von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Umso glücklicher bin, dass wir gewonnen haben.“ 
Beste Werfer: Obermann 23, Böck C. 15, Speiser 13 bzw. Nikolic 20, John 19, Cosic, Polakovic je 8; 



flames Basket Flames – KOŠ Posojilnica Bank Celovec

81:67 (20:20, 31:38, 55:49)   
kos 
Mit einem kleinen Fehlstart begann das Spiel für die Hausherren, die nach dem 2:0 schnell mit 2:7 ins Hintertreffen gerieten. Danach fanden die Flames etwas ihren Rhythmus. KOŠ hielt dagegen, wodurch der Viertelstand von 20:20 die logische Konsequenz war. Im zweiten Viertel vergaben die Hausherren zahlreiche aussichtsreiche Möglichkeiten, KOŠ setzte sich dank eines 12:0-Runs bis zur Pause auf 38:31 ab.

Im dritten Viertel hatten die Flames ihre beste Phase. Mit einem 13:0-Run ihrerseits holten sie auch wieder die Führung zurück. Danach stockte der Motor der Flames aber wieder gehörig. Erneut wurden einfache Möglichkeiten ungenutzt gelassen, weshalb KOŠ wieder Lunte roch. Im Schlussabschnitt reihte sich ein Foul ans nächste. Die Flames gingen alleine in diesem Abschnitt 24-mal an die Linie. Verwertet wurde zumindest von dort hochprozentig. Dadurch konnte letztendlich ein wichtiger Heimsieg eingefahren werden. 
Stimmen zum Spiel:
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, weil es gegen einen direkten Konkurrenten ging. Wer das Spiel gesehen hat, weiß aber auch, dass wir heute auch über 100 Punkte machen hätten können.“ 
Tobias Stadelmann, Spieler der Flames: „Wir haben uns in der zweiten Hälfte zurückfighten können. Wir haben gesehen, dass wir einiges an Potential haben, wenn wir komplett sind. Wir haben zwar heute viele Punkte liegen gelassen, aber grundsätzlich hat der Kampfgeist gestimmt.“ 
Dragan Sliskovic, Headcoach von KOŠ: „Wir haben im dritten Viertel in der Defensive nachgelassen. In der Offensive sind wir zu ungeduldig geworden und das hat den Unterschied ausgemacht. Das müssen wir genau ansehen, wie wir da gespielt haben.“ 
Andi Smrtnik, Spieler von KOŠ: „Es war zu Beginn sehr ausgeglichen. Beide Teams haben gut gespielt. Leider haben wir das dritte Viertel komplett verschlafen und die Flames haben das beinhart ausgenutzt. Am Ende hat es nicht mehr gereicht.“ 
Beste Werfer: Hübner, Chappell je 16, Gavranic 12 bzw. Erculj 19, Strazar 15, Soldo 11;