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06 04 18 klepeiszMatthias Klepeisz warf die Blackbirds zum Sieg.Die Vienna D.C. Timberwolves (#1) und die Jennersdorf Blackbirds (#6) haben in den „best-of-3“-Semifinalserien der ZWEITEN Basketball Bundesliga auf 1:0 gestellt. Der Grunddurchgangssieger aus Wien musste für seinen schlussendlich klaren 93:80-Heimsieg über die Mattersburg Rocks (#5) einen frühen Rückstand von 15 Punkten wettmachen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der sieben Spieler zweistellig punkteten, machte den dritten Saisonsieg der Wolves über die Rocks perfekt. Mattersburg musste sich nach acht Siegen wieder geschlagen geben. Im zweiten Semifinale hat sich mit den Jennersdorf Blackbirds (#6) die Auswärtsmannschaft durchgesetzt. Die Burgenländer feierten bei den Mistelbach Mustangs (#2) einen souveränen 76:58-Erfolg. Am Ende war einmal mehr die defensive Stärke der Blackbirds ausschlaggebend, die nach dem ersten Viertel nur noch 34 Punkte zuließ. Die beiden erfolgreichen Mannschaften können bereits am Sonntag (17.00 Uhr) mit einem weiteren Sieg den Finaleinzug fixieren.

Die Vienna D.C. Timberwolves (#1) sind in den Playoffs der ZWEITEN Basketball Bundesliga weiterhin ungeschlagen geblieben. Der Sieger der „regular-season“ gewann das erste Semifinalspiel gegen die Mattersburg Rocks (#5) mit 93:80 und stellte in der „best-of-3“-Serie auf 1:0. Die Wiener konnten damit auch das dritte Saisonduell mit den Burgenländern für sich entscheiden. Die Rocks eröffneten das fünfte Playoff-Duell dieser beiden Mannschaften in Folge deutlich besser, führten nach sieben Minuten bereits um 15 Punkte (23:8).

Die Timberwolves schlugen prompt zurück: In den letzten sieben Minuten vor der Pause ließen die Wiener mit einer starken Defense keine Punkte aus dem Feld zu und holten sich eine 43:39-Führung zur Pause und gaben diese im weiteren Verlauf nicht mehr ab. Nach einem zwischenzeitlichen +13 (68:55 / 27. Min), verkürzten die Rocks zwar noch auf 80:83 (36. Min), konnten aber die Auftaktniederlage nicht mehr abwenden. Am Ende imponierten die Timberwolves wieder mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit: Sieben Spieler scorten zweistellig, Marko Kolaric (19 PTS, 13 RB) legte ein „double-double“ auf. Für die Rocks, die nur 35% ihrer Würfe aus dem Feld trafen (Timberwolves 44%; Anm.), war Royce Woolridge mit 23 Punkten und 9 Assists die prägende Figur.

Das zweite Semifinale in der ZWEITEN Basketball Bundesliga haben die Jennersdorf Blackbirds (#6) für sich entschieden. Die Burgenländer setzten sich auswärts bei den Mistelbach Mustangs (#2) mit 76:58 souverän durch und entschieden damit ihr drittes Playoff-Spiel in Serie. Nach den beiden klaren Niederlagen im Grunddurchgang, war es der erste Erfolg der Blackbirds gegen die Mustangs überhaupt. Mistelbach verlor nach zuvor sieben Siegen in Serie wieder ein Heimspiel. Das Startviertel war von Runs geprägt: Nachdem Jennersdorf in der 5. Minute mit 19:8 vorauslag, drehte Mistelbach mit einem 16:1-Finish den Spielstand (24:20) und lag in der 13. Minute gar 32:23 voraus. In den restlichen sieben Minuten des zweiten Abschnitts ließen die Blackbirds aber nur noch zwei Punkte zu und verkürzten bis zur Pause auf 33:34. In der zweiten Halbzeit griff die starke Defensive der Blackbirds immer besser und die Burgenländer setzten sich zu einem souveränen Auswärtssieg ab. 17 Turnover erzwang Jennersdorf am Ende (dritthöchster Wert von Mistelbach in der laufenden Saison; Anm.). Außerdem erkämpften sich die Burgenländer 15 Offensivrebounds – und hatten so insgesamt 19 „possessions“ mehr als Mistelbach. Matthias Klepeisz war mit 21 Punkten Top-Scorer der Begegnung. Für Mistelbach machte Michal Semerad 12 Zähler.  

 

Die Semifinalpaarungen im Überblick:

 

wolvesVienna D.C. Timberwolves #1 – Mattersburg Rocks #5

93:80 (15:27, 43:39, 72:65)

Stand in der „best-of-3“-Serie: 1:0

Sonntag, 8. April um 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Samstag, 14. April um 17.00 Uhr im T-Mobile Dome, Wien 22* 
rocks
mustangsMistelbach Mustangs #2 – Jennersdorf Blackbirds #6

58:76 (24:20, 34:33, 50:57)

Stand in der „best-of-3“-Serie: 0:1

Sonntag, 8. April um 17.00 Uhr im Aktivpark Güssing
Samstag, 14. April um 16.00 Uhr in der SPH Mistelbach* 
blackbirds

 

Spiel #1 in der "best-of-3"-Semifinalseri im Detail:

 

wolves

Vienna D.C. Timberwolves #1 – Mattersburg Rocks #5

93:80 (15:27, 43:39, 72:65)

Stand in der „best-of-3“-Serie: 1:0

rocks
Beide Teams laufen in stärkster Besetzung auf, wobei der angeschlagene Claudio Vancura bei den Gästen nur kurz zum Einsatz kommt. Die Rocks starten mit drei schnellen Dreipunktern und vielen Penetrations von Royce Woolridge. Nach sieben Minuten führt Mattersburg bereits 23:8 und kurz darauf 25:10. Vince Polakovic und David Geisler sowie eine Zonendefense bringen die Wolves besser in Spiel, nach zehn Minuten heißt es 15:27. David Geisler bleibt weiter heiß, das Spiel muss jedoch wegen eines Problems mit einem Mattersburg-Fan unterbrochen werden. Die Pause bringt jedoch eher die Rocks aus dem Rhythmus, die Wölfe bringen an beiden Enden des Feldes viel Energie ins Spiel und kontrollieren den Rebound. Der Abstand wird kontinuierlich verkürzt, Jonas John und schließlich Marko Kolaric per Dreier bringt den 35:35-Ausgleich. Die Rocks kontern noch mit vier Freiwürfen, aber in einer tollen Schlussminute samt Buzzer-Beater-Dreier von Petar Cosic werfen die Hausherren einen 43:39-Vorsprung heraus.

Nach Seitenwechsel setzen die Timberwolves ihren Lauf mit Distanzwürfen von Nemanja Nikolic und vor allem Peter Hofbauer fort, die Differenz wächst auf 13 Zähler an. Doch auch die Mattersburger um Dragisa Najdanovic treffen nun gut und arbeiten sich auf 65:69 heran. Jonas John mit dem Buzzer aus der Distanz stellt auf 72:65. Im Schlussabschnitt erhöhen die Rocks den Druck weiter und nützen Ballgewinne, um auf 74:79 und bis zur 36. Minute auf 80:83 heranzukommen. In den letzten vier Minuten lassen die Wolves aber keinen Punkt mehr zu und unter der Regie von Petar Cosic und Marko Kolaric wird das Spiel souverän nach Hause gespielt. 
Stimmen zum Spiel:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Kompliment an die Mannschaft, die sich nach einem ganz schlechten Start toll zurückgekämpft hat. Dennoch müssen wir am Sonntag einiges besser machen.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Nach einem katastrophalen Beginn haben wir sehr gut gespielt und dank guter Defense verdient gewonnen.“ 
Joey Vickery, Headcoach der Rocks: „Es war ein toughes Spiel, die Timberwolves sind zu Hause schwer zu schlagen. Wir müssen sie am Sonntag bezwingen.“ 
Marko Soldo, Spieler der Rocks: „Nach einem guten Start haben wir den Rhythmus verloren.“ 
Beste Werfer: Kolaric 19, Hofbauer 14, Cosic 13 bzw. Woolridge 23, Fripp 19, Najdanovic 15; 
Weitere Semifinaltermine:
Sonntag, 8. April um 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Samstag, 14. April um 17.00 Uhr im T-Mobile Dome, Wien 22*  


mustangs

Mistelbach Mustangs #2 – Jennersdorf Blackbirds #6

58:76 (24:20, 34:33, 50:57)

Stand in der „best-of-3“-Serie: 0:1 

blackbirds
Die Mistelbacher Sporthalle ist bis auf den letzten Platz gefüllt, der Lautstärke-Pegel bereits zu Beginn unglaublich. Die Gäste erwischen den besseren Start und liegen rasch 14:6 in Führung. Das Spiel ist schnell und fair. Nach einer Auszeit sind die Mustangs da – und nach 8 Minuten erstmals vorne. Die Führung hält bis zum Viertelende. Die Mustangs bleiben fokussiert und erhöhen den Vorsprung auf +9. Sebastian Koch hält von draußen und drinnen dagegen und verkürzt. Die Blackbirds erobern die Führung zurück – 32:33 nach acht Minuten. Thomas Morwitzer sorgt 30 Sekunden vor der Halbzeit für den Führungswechsel.

Viertel drei gehört den Gästen. Im Gegensatz zu den Mustangs treffen sie von draußen hochprozentig und liegen rasch mit +10 in Führung. Die Nervosität der Mustangs ist groß, ein And-One-Spiel von Dygryn knapp zwei Minuten vor Viertelende bringt den Endstand des Viertels (50:57). Im letzten Viertel sind wieder die Gäste am Drücker. Die mitgereisten Fans pushen lautstark und die Distanzwürfe fallen. Rasch ist der Vorsprung der Blackbirds wieder zweistellig. Die Zeit läuft, der Druck auf die Mustangs steigt. Sie können den von der Dreierlinie hochprozentig scorenden Blackbirds nichts entgegensetzen und erkennen 13 Sekunden vor Schluss die Niederlage an. 
Stimmen zum Spiel:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Man muss Jennersdorf zu dem Sieg gratulieren. Sie haben es mit ihrer starken Defensive geschafft, unsere Offense ins Stocken zu bringen. Letzten Endes war es die konsequente Defensive der Jennersdorfer, die sie während des gesamten Spieles durchgezogen haben, die entscheidend war. Sie waren heute das bessere Team. Dass die Qualität der Mannschaft hoch ist, wissen wir. Dass es unglaublich schwer ist, nur 48 Stunden später auswärts anzutreten ist klar.“ 
Michal Semerad, Spieler der Mustangs: „Es ist noch nicht vorbei: voller Kampf am Sonntag! Wir müssen spielen, wie wir es während der Saison getan haben - ohne nachzudenken, ob und wie viele Fans der Gäste da sind. Dieses Spiel war ein Beispiel dafür, wie es nicht läuft: weder offensiv, noch defensiv. Wir sind in der Verteidigung nicht gut gestanden - haben zu viele freie Würfe und Offensiv-Rebounds zugelassen - und haben auch in der Offense nicht in unser Spiel gefunden. Wir können es besser und müssen darum kämpfen, die Serie nach Mistelbach zurück zu bringen.“ 
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Wir haben gewusst, dass es gegen die starke Mistelbacher Mannschaft ein harter Fight wird. Wir haben uns speziell in der zweiten Halbzeit mit starker Defense den Sieg erkämpft.“ 
Sebastian Koch, Spieler der Blackbirds: „Wir haben es geschafft, in der zweiten Halbzeit - wie auch im Spiel zuvor - in der Defense noch einen Zahn zuzulegen. Am Sonntag wird es zwei Halbzeiten brauchen, um in das Finale aufzusteigen. Vor solchen Fans macht es einfach unglaublich viel Spaß Basketball zu spielen.“ 
Beste Werfer: Semerad 12, Sismilich 11, Prachar 10 bzw. Klepeisz 21, Koch S. 17, Ulreich 12; 
Weitere Semifinaltermine:
Sonntag, 8. April um 17.00 Uhr im Aktivpark, Güssing
Samstag, 14. April um 16.00 Uhr in der SPH Mistelbach*