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26 06 17 kolaric

Die Vienna D.C. Timberwolves wollen in der ZWEITEN Basketball Bundesliga wieder voll angreifen – und peilen in der kommenden Spielzeit den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte an. Gelingt nach 2010 und 2015 der neuerliche Triumph, soll in der Relegation der Aufstieg in die ADMIRAL Basketball Bundesliga geschafft werden. Für die Ziele Meistertitel und Aufstieg kann nahezu der gesamte Kader aus der Vorsaison gehalten und nochmals mit hochkarätigen Neuzugängen ergänzt werden.

Die Vienna D.C. Timberwolves verstärken ihren „frontcourt“ mit dem „Finals-MVP“ der abgelaufenen 2BL-Saison. Marko Kolaric wechselt von Meister Villach Raiders in die Donaustadt. Der 32-jährige Serbe mit ungarischem Passe führte die Liga in Rebounds und Effizienz an, war zudem fünftbester Scorer. „Ich komme zu den Wolves, um beim angepeilten Aufstieg in die ABL mitzuhelfen. Ich freue mich darauf, den Klub in den nächsten Jahren auch bei seiner Nachwuchsentwicklung und den Schulkooperationen zu unterstützen“, begründet der neue „big-men“, der schon ein Jahr in der ABL agierte (13/14), seinen Wechsel.

Als zweiten Neuzugang präsentierten die „Wölfe“ mit Laurence Müller einen weiteren Ex-ABL-Spieler. Der 22-jährige Guard, der seine gesamt Basketball-Karriere bei den Klosterneuburg Dukes verbrachte, strotzt voller Vorfreude: „Nach meiner einjährigen Pause freue ich mich wahnsinnig auf einen Neustart bei den Timberwolves! Mit frisch getankter Motivation werde ich alles geben, um mit dem Team so viele Siege wie möglich zu holen.“ Müller zeigte vor allem 2014 bei der U20-B-EM sein Potential: Mit 3,1 Steals pro Partie war er Führender dieser Kategorie und machte zudem durchschnittlich 10,3 Punkte. In seiner bislang letzten ABL-Saison (15/16) kam Müller auf 5,4 Punkte pro Spiel.



Wolves-Headcoach Hubert Schmidt ist von den beiden Neuzugängen angetan: „Über Marko brauche ich nicht viele Worte verlieren. Er war in den letzten beiden Jahren eine der dominanten Spielerpersönlichkeiten der Liga und wird das Team vor allem in den Bereichen Rebounding und Inside-Defense, aber auch mit seiner Spielintelligenz in der Offense besser machen. Laurence ist ein Spieler mit unglaublich viel Herz, der uns ebenfalls viel Freude bereiten wird. Mit ihm bekommen wir einen Kreativspieler, Ballhandler und Aktivposten in der Verteidigung. Ich bin sehr glücklich über die beiden Verstärkungen.“ Schmidt bekommt auch an der Seitenlinie prominente Unterstützung: Robert Langer, Wolves-Meister-Trainer 2010, kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück – und bekleidet in der kommenden Saison den Posten des Assistant-Coach. „Es ist wirklich eine tolle Sache, mit Robert einen so qualifizierten Trainer und noch dazu einen guten Freund als Assistant Coach zu bekommen. Wir haben mit einer anderen Rollenverteilung schon vor Jahren erfolgreich zusammengearbeitet“, so Coach Schmidt.

Nicht mehr im 2BL-Kader der Wolves wird Melih Senyurt stehen. „Melih hat im Laufe der Saison eine gute Entwicklung vollzogen, durch die Verstärkung des Teams konnten wir ihm leider dennoch keine sinnvolle Position anbieten. Ich bin aber überzeugt, dass er seinen Weg machen wird“, meint Schmidt. Ob Ismail Chrigui ein „Wolf“ bleibt, steht noch nicht fest. Der 19-Jährige könnte vor einem Wechsel in die USA stehen.

Der Rest der Vorjahresmannschaft wird auch in der neuen Saison im Wolves-Dress auflaufen. Der äußerst tief besetzte Kader soll gegen Ausfälle absichern.