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13 04 17 merinoInaki Merino & seine "Löwen" wollen den Ausgleich.

Kommendes Das Viertelfinale in der ZWEITEN Basketball Bundesliga geht in die zweite Runde: Die nach dem Grunddurchgang auf den Positionen fünf bis acht gelandeten Teams wollen in Spiel #2 der „best-of-3“-Serie ihren Heimvorteil nutzen, teils knappe Auftaktniederlagen ausradieren – und mit einem Sieg einen „Showdown“ erzwingen. Die weiterhin arg dezimierten Vienna D.C. Timberwolves (#6) empfangen bereits am Freitag die Mattersburg Rocks (#3), müssen für den Erfolg ihr Können über 40 Minuten präsentieren. KOS Posojilnica Bank Celovec (#7) baut gegen UBC St. Pölten (#2) auf die Heimstärke – zu hause brachte man während des Grunddurchgangs den Meister zu Fall. Die BBU Salzburg (#8) riecht Lunte, unterlag bei „regular-season“-Triumphator Mistelbach Mustangs (#1) nur knapp, will überraschen. Nach dem verpassten „Schnapperl“ auswärts wollen die Raiffeisen Dornbirn Lions (#5) gegen die Raiders Villach (#4) den Ausgleich in der Serie.


Bereits am Freitag (19.00 Uhr, Wolves Dome, Wien 22.) steigt die zweite Playoff-Partie zwischen den Vienna D.C. Timberwolves (#6) und den Mattersburg Rocks (#3). Die zum Auftakt arg dezimierten „Wölfe“ – auch ihr Kapitän Philipp D’Angelo musste wegen einer Fingerverletzung passen (für Spiel #2 ist sein Einsatz noch nicht gesichert; Anm.) – boten über 35 Minuten eine enorm starke, geschlossene Leistung. Sie stachen die Routiniers, Rocks-Kapitän Stefan Ulreich etwa kam auf nur zwei Punkte, aus – wurden aber dann doch von den Rollenspielern übertrumpft: Wolfgang Träger machte im bisherigen Saisonverlauf in Summe magere 13 Punkte, gegen die Wolves aktuell 8. Oder Benjamin Bernleithner, der mit 11 Punkten sein „season-high“ warf. Die Tiefe im Mattersburger-Kader machte den Unterschied. Das könnte auch diesmal der Vorteil für die Williams-Truppe sein, zumal gleich zwei Wiener (Cosic und Nikolic) zuletzt nahezu über die volle Distanz mussten. Mit der möglichen Rückkehr von D’Angelo sollte aber mehr Zeit zu verschnaufen bleiben – und dann darf man wieder ein intensives und emotionales Playoff-Spiel erwarten.

Deutlich klarer als erwartet verlief Spiel #1 der Viertelfinalserie zwischen UBC St. Pölten (#2) und KOS Posojilnica Bank Celovec (#7). Mussten die Niederösterreicher gegen Ende des Grunddurchgangs im Heimspiel gegen die Kärntner noch „Überstunden“ sprich eine Overtime bestreiten, gab es zum Auftakt einen deutlichen 75:54-Erfolg. Vor allem in der Zone – hier sowohl bei den „fieldgoals“ (49%:37%) als auch am Rebound (41:34) – war der Titelverteidiger deutlich besser. Nun übersiedelt die Serie in die Sporthalle St. Peter – und dort ist KOS in der laufenden Meisterschaft um mindestens eine Klasse besser: Aus zehn Spielen gab es acht Siege – auch gegen St. Pölten, das man 75:67 schlug. Für einen erneuten Erfolg und damit den Ausgleich in der „best-of-3“-Serie brauchen die Kärntner aber eine Steigerung, mehr Power unter dem Korb. Und: sie sollten gut regeneriert haben. Während die Kärntner in Spiel #1 zu Siebt agierten, warf der Meister eine 9er-Rotation auf’s Parkett – und die wird auch beim Auswärtsspiel nicht kürzer werden.

Nicht nur kurz, sondern relativ lang hielt die BBU Salzburg (#8) bei Grunddurchgangssieger Mistelbach Mustangs (#1) mit. Bis tief ins dritte Viertel war man auf Schlagdistanz, mehrmals auf bis zu vier Punkte dran – ehe die Niederösterreicher im Finish davonzogen, den 83:70-Heimsieg in trockene Tücher wickelten. Entscheidend für die Niederlage der Außenseiter waren ihre Turnover: 20 Ballverluste waren für die Überraschung dann doch zu viel. Doch die Ansätze sind da. Gelingt es daheim etwa konzentrierte in der Offensive zu bleiben, den Wurfprozentsatz vom Dreier (zuletzt 26%) nach oben zu korrigieren und erneut über 40 Minuten am Rebound weiterhin gut auszuboxen – verlängert sich die wohl am Papier klarste Serie.

Dass die Viertelfinalpaarung zwischen Raiders Villach (#4) und Raiffeisen Dornbirn Lions (#5) von der Papierform her eine enge Angelegenheit werden würde, war klar – und wurde in Spiel #1 vollauf bestätigt. Die Kärntner brauchten für ihren fünften Viertelfinalsieg in Serie eine Overtime, um die Vorarlberger zum zweiten Mal in dieser Saison zu besiegen. Dabei hatte die Mannschaft rund um 2BL-Top-Scorer Ander Arruti lange die Nase um bis zu zehn Punkte vorn, musste sich erst im Finish geschlagen geben. Doch die „Löwen“ haben heuer schon für mächtig Gesprächsstoff gesorgt, nach der Vorsaison zum Vergessen, gab es heuer 14 Siege, 7 davon daheim.  

 

Die Viertelfinalspiele #2 im Überblick:

 

wolvesVienna D.C. Timberwolves #6 – Mattersburg Rocks #3
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1 

Freitag, 14. April um 19.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22.

Falls notwendig:
Montag, 17. April um 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg 
rocks
kos  KOS Posojilnica Bank Celovec #7 – UBC St. Pölten #2
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1

Samstag, 15. April um 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt

Falls notwendig:
Montag, 17. April um 18.00 Uhr im Sport.Zentrum.NÖ 
 stp
 bbuBBU Salzburg #8 – Mistelbach Mustangs #1
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1

Samstag, 15. April um 18.30 Uhr im Sportzentrum Nord Liefering

Falls notwendig:
Montag, 17. April um 16.00 Uhr in der SPH Mistelbach  
mustangs 
lions d  Raiffeisen Dornbirn Lions #5 – Raiders Villach #4
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1 

Samstag, 15. April um 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle, Dornbirn

Falls notwendig:
Montag, 17.00 Uhr in der MSZ St. Martin, Villach 
raiders 

 

Die Viertelfinalspiele #2 im Detail:

wolvesVienna D.C. Timberwolves #6 – Mattersburg Rocks #3
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1 

Freitag, 14. April um 19.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22.  
rocks
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Wir haben allen Grund, weiter an uns zu glauben. Die personelle Situation ist weiter extrem schwierig, wir sind damit bislang aber hervorragend umgegangen und werden das weiterhin schaffen.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Nach drei sehr guten Vierteln in Mattersburg wollen wir das letzte Viertel vergessen und an unsere vorherige Leistung anknüpfen. In unserer Heimhalle mit unseren Fans im Rücken sind wir nochmal um einiges stärker. Die Serie ist noch nicht vorbei!“ 
James Wiliams, Headcoach der Rocks „Wir müssen in Wien besser und schneller ins Spiel finden, den Energielevel gleich zu Beginn hoch haben. Wir dürfen den Timberwolves nicht wieder drei Viertel lang das Tempo und das Geschehen überlassen!“ 
Sebastian Gmeiner, Spieler der Rocks: „Am Freitag spielen die Timberwolves gegen das Saisonende, daher erwarten wir einen Fight um jeden Zentimeter. Wir müssen besser in die Partie starten und die Intensität unserer Verteidigung muss über 40 Minuten sehr hoch sein, dann gelingt der Aufstieg.“ 
Personelles:
Wolves: Peter Hofbauer, Vince Polakovic, Ismail Chrigui und Paul Rotter fallen fix aus, Jakob Mayerl sehr wahrscheinlich. Ob ein Einsatz von Philipp D'Angelo Sinn macht, entscheidet sich kurzfristig. 
Rocks: Sebastian Pinterits ist noch verletzt, Bence Czukor sollte wieder ganz fit sein. 
Bisherige Ergebnisse: 79:75, 79:76 und 73:67 für Mattersburg; 
Besonderheiten: Tombola mit VIP-Karten FK Austria Wien und Tickets Fußball-WM-Quali, DJ Stari, Cheerleaders, Maskottchen TIWO. 

 

kosKOS Posojilnica Bank Celovec #7 – UBC St. Pölten #2
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1

Samstag, 15. April um 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt  
stp
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Adrian Benedik, Obmann Stv. von KOS: „In der Serie steht es 0:1 gegen uns und wir sind jetzt unter Zugzwang. Auch wenn das Ergebnis in St. Pölten mit 21 Punkten Unterschied klar war, wurde das Spiel in der Defense entschieden. Die Rebound-, Steal- und Turnover-Statistiken zeigen das auch ganz klar. Wenn uns das zu Hause besser gelingt, ist alles möglich. Der UBC ist Favorit, doch wir werden alles daran setzen, dass es auch noch zu einem dritten Duell kommt!“ 
Andi Smrtnik, Kapitän von KOS: „Die Auswärtsschlappe tat weh, doch zu Hause sind wir stark! Wir haben heuer gegen einige Top-Teams gezeigt was vor heimischem Publikum möglich ist und werfen daher noch lange nicht die Flinte ins Korn. Alles ist möglich. Wir hoffen trotz Osterwochenendes auf starke Unterstützung von der Tribüne und werden natürlich alles geben!“ 
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Wir fahren nach Klagenfurt, um die Serie zu gewinnen. Wir wissen um die Heimstärke des Gegners, aber wir werden darauf vorbereitet sein.“ 
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Unser Heimspiel hat gut funktioniert. Wenn wir die gleiche Leistung noch einmal abrufen können, dann können wir die Serie beenden.“ 
Bisherige Ergebnisse: 75:67-Heimsieg für KOS; 82:68-Heimsieg nach Overtime für UBC; 75:54-Erfolg für St. Pölten im ersten Viertelfinale; 
Besonderheiten: Oster-Jausen Buffet in der VIP Lounge; 

 

bbu

BBU Salzburg #8 – Mistelbach Mustangs #1
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1

Samstag, 15. April um 18.30 Uhr im Sportzentrum Nord Liefering
 

mustangs
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Letzten Samstag haben wir gezeigt, dass wir mit dem besten Team der Liga gut mithalten können. Diesen Samstag müssen wir zeigen, dass wir das beste Team der Liga auch schlagen können.“ 
Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „Auswärts war es trotz eines katastrophalen ersten Viertels spannend, daher hoffe ich auf viele Fans und einen Heimsieg am Samstag!“ 
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Woran es letzten Samstag gehapert hat, wissen wir genau. An den Schwächen haben wir gearbeitet. Wir gehen vorbereitet, wachsam und hoffentlich vollzählig in das zweite Viertelfinalspiel. Salzburg hat im ersten Match seine Stärken gezeigt und wird daheim zumindest genauso selbstsicher auftreten. Wir wollen den Schritt ins Semifinale jedoch bereits im zweiten Spiel machen und werden alles dafür tun.“ 
Leo Holy, Obmann der Mustangs: „Die Reise nach Salzburg am Karsamstag wird alles andere als ein Spaziergang. Im Spiel der Vorwoche haben wir weit mehr Nachdruck im Spiel der BBU gesehen als zum Ende des Grunddurchganges. Insbesondere zu Hause ist Salzburg absolut gefährlich. Unser Team hat hoffentlich die Nervosität der Vorwoche abgelegt. Entscheidend wird sein, wer zu Beginn schneller den Spielrhythmus findet. Wir drücken alle Daumen, dass der Hallenwart in Mistelbach am Ostermontag einen freien Tag hat.“ 
Personelles:
Mustangs: Edi Ovcak (Fersenverletzung) fällt aus, der Einsatz von Michal Semerad (Knöchelverletzung) ist nicht gesichert. 
Bisherige Ergebnisse: 95:83, 93:54 und 83:70 für Mistelbach;  


lions dRaiffeisen Dornbirn Lions #5 – Raiders Villach #4
Stand in „best-of-3“-Serie: 0:1 

Samstag, 15. April um 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle, Dornbirn  
raiders
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Wir müssen zeigen, dass die Meisterschaft für uns noch nicht vorbei ist. Unser Ziel ist es, das Halbfinale zu erreichen. Wir werden den Heimvorteil nützen. Dass die Fans und das Team zusammenstehen, ist enorm wichtig, um so einen hochklassigen Gegner zu schlagen. Im ersten Spiel haben wir die ganzen Dinge rund um das Spiel nicht richtig im Griff gehabt. Ein Sieg in diesem Spiel gäbe uns eine Menge Antrieb.“ 
Ander Arruti, Spieler der Lions: „Wir haben in Villach sehr gut gespielt und wir müssen nicht viele Dinge ändern. Wir wissen, wo wir die Villacher stoppen müssen. Es wird in jedem Fall ein sehr schwieriges Spiel, aber wenn wir unsere Optionen nützen und gegen die Zone besser agieren, haben wir sicher gute Siegeschancen. Wir werden die Fans im Rücken haben und alles geben, was wir haben. Von der ersten Minute an.“ 
Personelles:
Lions: Jussel und Gerstendörfer werden in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. 
Bisherige Ergebnisse: 62:57-Auswärtssieg für Dornbirn; 82:68-Auswärtssieg für Villach; 81:72-Heimsieg nach Verlängerung im ersten Viertelfinale für Villach; 
Besonderheiten: DJ More; Maskottchen Don Lio, Coca-Cola präsentiert das Spiel, die ersten 25 Fans im Lions-Shirt erhalten eine eisgekühlte Coca Cola;