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21 04 17 kolaricMarko Kolaric und seine Raiders wollen in Mistelbach zupacken.

Vergangenes Wochenende zogen die Top-4 aus dem Grunddurchgang der ZWEITEN Basketball Bundesliga ins Semifinale ein. Ab Samstag kämpfen die vier besten Teams der „regular-season“ im „best-of-3“-Modus um den Finaleinzug. Grunddurchgangssieger Mistelbach Mustangs (#1) empfängt mit den Raiders Villach (#4) jene Mannschaft, gegen die in den letzten beiden Saisonen jeweils im Viertelfinale glatt mit 0:2 verloren wurde. Parallel steigt die Neuauflage des letztjährigen Finales: Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) erwartet die Mattersburg Rocks (#3), hat gegen die Burgenländer seit dem Abstieg 2014 keine einzige Partie verloren – überhaupt noch keine Semifinalpartie in der 2BL abgegeben.


Grunddurchgangssieger Mistelbach Mustangs (#1) steht nach drei Jahren wieder im Semifinale der 2BL. Zuletzt agierten die Niederösterreicher 2012/13 unter den letzten vier Teams, mussten sich da Mattersburg mit 1:2 geschlagen geben. Danach war immer gegen Kärntner-Teams Endstation im Viertelfinale – gleich zweimal (14/15 und 15/16) flog man gegen die Raiders Villach (#4) raus. Die Kärntner darf man also als „Angstgegner“ der Niederösterreicher bezeichnen: Sie liegen in der „ewigen Bilanz“ 8:4 voraus, konnten alle bisherigen vier Playoff-Partien für sich entscheiden. Im diesjährigen Saisonverlauf teilte man sich – jeweils mit klaren Heimsiegen – die Punkte, wobei jener Sieg von Villach nur 20 Stunden nach Mistelbachs Cup-Triumph über ABL-Klub Traiskirchen geschah. Blickt man auf den Kader beider Teams, erkennt man Ähnlichkeiten: Sowohl bei Mistelbach, also auch bei Villach dominiert ein Legionärs-Quartett, ist da wie dort für weit mehr als die Hälfte aller Punkte zuständig. Von der Bank kommend sind die Ergänzen ebenfalls ähnlich. Entscheiden könnte womöglich der Heimvorteil – Mistelbach ist heuer vor heimischem Publikum noch ungeschlagen – aber mit Sicherheit der Rebound: Die Mustangs sind mit 39,2 Rebounds in dieser Kategorie ligaweit Spitzenreiter, kommen die Raiders doch nur auf 32,2 (8.). Eklatant ist der Unterschied auch zwischen dem Defensivrebound der Mustangs (27,7 = 1.) und dem Offensivrebound der Raiders (8,1 = 11.).  

Das zweite Semifinale bestreitet der UBC St. Pölten (#2) und die Mattersburg Rocks (#3). Es ist die Neuauflage des letztjährigen Finales. Auch bei diesem Duell darf man von einem „Angstgegner“ sprechen – denn St. Pölten war für Mattersburg, seit deren Zweitligazugehörigkeit 2014, noch nie zu bezwingen. In allen bisherigen 8 Begegnungen gingen die Niederösterreicher als Sieger vom Feld. Außerdem „sweepten“ sich der UBC in den letzten beiden Jahren jeweils ins Finale, hat also auch noch nie eine Semifinalpartie verloren. Aber auch die Semifinalbilanz der Rocks sieht gut aus: drei der letzten vier Duelle wurden gewonnen, insgesamt hält man eine 7:3 Bilanz bei den Semifinalspielen. Die Saisonduelle gingen – wie schon erwähnt – an St. Pölten, weil die Niederösterreicher, nicht nur in diesen Spielen, insgesamt konstanter agieren. Mattersburg zeigte den kompletten Saisonverlauf über immer wieder Leistungsschwankungen, wirft aber eine gehörige Portion Routine in die Schlacht – vor allem „inside“. Dort könnte man den Titelverteidiger knacken, droht doch Eric Schranz auszufallen. Doch beide Teams haben die notwendige Tiefe im Kader, um Ausfälle zu kompensieren. Vor allem die Bankspieler sollten in diesen Duellen eine große Rolle spielen – dortiger Input wird den Erfolg bringen. 

 

Die Semifinalspiele #1 im Überblick:

 

mustangsMistelbach Mustangs #1 – Raiders Villach #4

Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach

Weitere Spieltermine:
Samstag, 29. April, um 17.30 Uhr in der MZH St. Martin, Villach
Montag, 1. Mai, um 16.00 Uhr in der SPH Mistelbach* 
raiders
  stpUBC St. Pölten #2 – Mattersburg Rocks #3

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten

Weitere Spieltermine:
Samstag, 29. April, um 18.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Montag, 1. Mai, um 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten*  
rocks 
 *) falls notwendig;    

 

Die Semifinalspiele #1 im Detail:

mustangsMistelbach Mustangs #1 – Raiders Villach #4

Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach  
raiders
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Es war gut, dass wir das Viertelfinale in zwei Spielen entscheiden konnten. Zeit zum Zurücklehnen ist in dieser Phase der Saison aber nicht. Die Raiders sind für uns traditionell kein angenehmer Gegner und wir müssen top vorbereitet sein, um das Auftaktspiel in unserer Heimhalle zu unseren Gunsten entscheiden zu können.“ 
Leo Holy, Obmann der Mustangs: „Nach der Freude am Karsamstag warten nun die Villach Raiders - kein einfacher Gegner, jedoch freut uns die doch kürzere Anreise als jene nach Dornbirn. Davor heißt es aber daheim alles geben, um gegen das Team rund um den "big man" Kolaric bestehen zu können. Wir wissen, dass unser Team das Zeug hat, in dieser Saison jeden zu schlagen und hoffen, dass sie ihre Leistung am Samstag abrufen können. Für das Rundum ist - vor allem auch Dank Edi Nagl von der Allianz, der die Matchpatronanz übernommen hat - jedenfalls bestens gesorgt.“ 
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Es erwartet und ein sehr schweres und wichtiges Spiel in Mistelbach – denn wer mit einem Sieg in diese kurze Serie startet hat einen massiven Vorteil. Da beide Mannschaften gleich stark sind, wird wohl die Tagesverfassung den Ausschlag geben. Vor allem die einheimischen Spieler beider Teams können in dieser Serie den Unterschied ausmachen.“ 
Personelles:
Raiders: Patrick Biedermann und Sebastian Huber fallen aus. 
Bisherige Ergebnisse: 83:72-Heimsieg für Mistelbach; 84:65-Heimsieg für Villach; 
Besonderheiten: Heimspielpatronanz der Allianz Versicherung/Maklerbüro Eduard Nagl mit Premiere der Mustangs-Cheerleaders, Weinbar und Gewinnspiel; 

 

stpUBC St. Pölten #2 – Mattersburg Rocks #3

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten  
rocks
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Wir freuen uns auf Spiel #1 und wollen natürlich die Serie mit einem Sieg starten. Wir hoffen natürlich auf einen vollen Kader zurückgreifen zu können und, dass wir auch eine volle Halle haben. Die Burschen haben sich das verdient!“ 
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Wir erwarten uns ein sehr intensives und sehr hartes Duell. Mattersburg hat eine sehr gute, routinierte Mannschaft, die schwer zu schlagen ist. Wir wollen natürlich das Spiel gewinnen und mit einem 1:0 in die zweite Partie gehen.“ 
James Williams, Headcoach der Rocks: „Beide Mannschaften kennen einander sehr gut, da gibt es keine großen Überraschungen. Wir müssen in der Defensive über 40 Minuten zu 100% aggressiv agieren, und nur wenn wir offensiv unsere Würfe richtig kreieren und treffen, dann können wir gewinnen. Die zweite Partie gegen die Timberwolves zeigt, dass wir besser in Form kommen.“ 
Stefan Ulreich, Kapitän der Rocks: „Wir müssen den Teambasketball und die aggressive Defense aus Spiel 2 gegen die Timberwolves in die Halbfinalserie mitnehmen. Wenn wir das schaffen, können wir St. Pölten mit Sicherheit ärgern.“ 
Personelles:
UBC: Eric Schranz ist fraglich. 
Rocks: Sebastian Pinterits fehlt und Bence Czukor ist noch nicht 100% fit, wird aber eingesetzt werden. 
Bisherige Ergebnisse: 68:54 und 69:58 für St. Pölten;