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05 05 17 schranzWas kann Eric Schranz (rechts) gegen Marko Kolaric ausrichten?

Am Sonntag (Tip-Off um 17.00 Uhr) starten die „Finals“ in der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) empfängt in der „best-of-5“-Serie die Raiders Villach (#4). Während die Niederösterreicher bereits zum dritten Mal in Folge um den Titel spielen, stehen die Kärntner erstmals in der letzten Playoff-Runde. In den beiden Jahren zuvor standen sich die Teams jeweils im Semifinale gegenüber: Sowohl 2015 als auch 2016 „sweepte“ sich der österreichische Seriemeister der 90er-Jahre ins Endspiel. Alle bisherigen vier Playoff-Spiele dieser beiden Teams gingen an St. Pölten, daheim ist der Titelverteidiger gegen die Raiders überhaupt noch ungeschlagen. Insgesamt steht’s an Siegen 8:2 für den UBC – doch die letzte Begegnung der beiden Teams in Villach ging an den Vierten aus dem Grunddurchgang, der mit dem „sweep“ über „regular-season-champ“ Mistelbach seine Ambitionen auf eine neuerliche Überraschung eindrucksvoll bewiesen hat.


Seit dem Abstieg aus der ADMIRAL Basketball Bundesliga im Jahr 2014 ist der UBC St. Pölten (#2) das Um und Auf in der 2BL. Im „Premierenjahr“ galt es im Finale noch ein bitteres 0:2 gegen die Vienna D.C. Timberwolves hinzunehmen, 2016 marschierten die Niederösterreicher ohne Niederlage bis zum Titel. Heuer hatte der Vorausfavorit immer verletzungsbedingte Ausfällen zu beklagen, schloss den Grunddurchgang als Zweiter ab, um zunächst im Viertelfinale KOS Posojilnica Bank Celovec auszuschalten – und anschließend wurden die Mattersburg Rocks mit 2:1 kaltgestellt. Die beiden Siege gegen die Rocks waren über weite Strecken eine Machtdemonstration: Vor allem defensiv gelang es über 40 Minuten Druck auf den Ball aufzubauen, im Schnitt 22,5 Turnover zu forcieren und nur 54,5 Punkte zu kassieren. 68,9 Gegenpunkte waren es noch im Grunddurchgang! Das große Plus des Meisters ist seine Kadertiefe: Acht Spieler sind im Durchschnitt für mehr als 7,5 Punkte gut. Das stellt den Gegner wohl vor eine schwierige Aufgabe.

Die Raiders Villach (#4) stehen erstmals in der Vereinsgeschichte im Finale der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Nachdem in den letzten beiden Saisonen immer im Semifinale gegen den Grunddurchgangssieger (jeweils St. Pölten, Anm.) Endstation war, kegelten die Raiders heuer den aktuellen „regular-season-champ“ Mistelbach mit 2:0 raus. Schon im Viertelfinale zeigten die Kärntner ihr Potential, gewannen gegen Dornbirn glatt mit 2:0. Erfolgsgarant in den bisherigen Playoffs ist Tim Huber: Der Guard verdoppelte nahezu seinen Saisonpunkteschnitt von 10,7 auf 19,75 in der Postseason, lässt die Raides dadurch offensiv variabler agieren. Auch die Nachverpflichtung von Luka Gvozden (21 min, 6,7 PTS, 2,7 AS) brachte Villach nochmals eine quantitative und qualitative Steigerung. Diese beiden – und Kapitän Nino Gross (5,7 PTS, 3,6 RB und 2,7 AS) müssen auch im Finale „funktionieren“, gemeinsam mit dem routinierten Legionärs-Quartett kann eine Überraschung gelingen, vielleicht schon in Spiel #1 der Heimvorteil gestohlen werden. Und dieser könnte Villach dann den finale Auftrieb geben: Daheim ist man nun schon seit zehn Spielen ohne Niederlage.

 

 

stp

UBC St. Pölten (#2) - Raiders Villach (#4)

Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten  

raiders
Stellungnahmen zur bevorstehenden Begegnung:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Wir haben es ins Finale geschafft und wollen den Heimvorteil behaupten.“ 
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Villach ist ein schwerer Gegner, steht verdient im Finale – aber wir wollen unseren Heimvorteil nutzen.“ 
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Endlich stehen wir dort wofür wir das gesamte Jahr gearbeitet haben. Meine Jungs und das gesamte Team haben sich das mehr als verdient. Beide Mannschaften sind auf Augenhöhe, ich erwarte eine enge Kiste. Viel wird auf den Ausgang des ersten Spiels ankommen.“ 
Personelles:
UBC: Florian Pöcksteiner fehlt. 
Raiders: Patrick Biedermann und Sebastian Huber fallen aus. 
Bisherige Ergebnisse: 78:74-Heimsieg für St. Pölten; 77:74-Heimsieg für Villach; 
Weitere Spieltermine der „best-of-5“-Serie:
Samstag, 13. Mai, 17.30 Uhr in der MZH St. Martin, Villach
Freitag, 19. Mai, 19.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten
Sonntag, 21. Mai, 17.00 Uhr in der MZH St. Martin, Villach*
Donnerstag, 25. Mai, 17.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten*
*) falls notwendig;