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18 10 17 moricMarko Moric (rechts) führt B2K ins Ländle.Die Jennersdorf Blackbirds (4) bilden mit 49,3 Gegenpunkten pro Spiel die beste Defensive der Liga. In der 5. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga treffen die Burgenländer auf den UBC St. Pölten (7), der mit ähnlichen Tugenden agiert und den Erfolgslauf der Mannschaft von Headcoach Daniel Müllner stoppen will. Die beiden noch ungeschlagenen Teams haben jeweils – wenn auch auswärts – machbare Aufgaben vor sich: „Leader“ Vienna D.C. Timberwolves (1) gastiert bei KOS Posojilnica Bank Celovec (9), die Mistelbach Mustangs (2) müssen zum „Überraschungsteam“ Basket Flames (5). Verfolger Raiffeisen Dornbirn Lions (3) will nach der letzten Niederlage gegen die erstmals siegreichen Basket 2000 Vienna Warriors (10) zurück in die Spur finden. Für die beiden noch sieglosen Teams stehen erneut schwere Herausforderungen an: Die Wörthersee Piraten (12) reisen zu den Raiders Villach (8), die BBU Salzburg (11) empfängt die Mattersburg Rocks (6).  


Die Jennersdorf Blackbirds (4) haben die mit Abstand beste Defensive der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Der „Liga-Neuling“ ließ in den bisherigen vier Saisonspielen durchschnittlich nur 49,3 Punkte zu. Die zweitbeste Verteidigung der 2BL – jene der Mistelbach Mustangs – kassierte pro Spiel um durchschnittlich 15 Zähler mehr. Diese Aggressivität soll nun der UBC St. Pölten (7) zu spüren bekommen. Die Niederösterreicher sind das viertbeste Defensivteam der Liga (68,0 oppg), machen ihr Spiel auch hauptsächlich von ihrem großartigen „backcourt“ abhängig. „Inside“ und da speziell am Rebound, schwächelt die Worenz-Truppe (29,8 RB, #12) gewaltig. In diesem Bereich muss der Vizemeister zulegen, zumal die Blackbirds noch nicht durch eine herausragende Trefferquote (35,8% FG2, #12) geglänzt haben. „Second-chance-points“ könnten in diesem Spiel für die Entscheidung sorgen.

Das noch ungeschlagene „Top-Duo“ der ZWEITEN Basketball Bundesliga muss in der 5. Runde jeweils auswärts antreten: Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves (1) gastiert bei KOS Posojilnica Bank Celovec (9), das nach dem Auftaktsieg zuletzt drei Niederlagen akzeptieren musste. Zwölf Duelle gab es bislang zwischen den beiden Teams, zehn konnten die Wiener für sich entscheiden. Die „Wölfe“ gehen auch als klarer Favorit in diese Begegnung – vor allem ihre Kadertiefe war bislang immer Trumpf: Bei allen vier bisherigen Siegen gab es unterschiedliche Top-Scorer. Neun Spieler machten bislang mehr als 8,3 Punkte im Schnitt.

Ähnlich dominant waren die Mistelbach Mustangs (2), die ebenso noch ohne Fehl und Tadel sind: Die Niederösterreicher bestachen vor allem durch ihre Homogenität (10,5 TO, #1) und durch gute Arbeit am Rebound (41,3, #2). Aber auch ihr Gegner, die Basket Flames (5) konnte sich heuer am Rebound stark verbessern. Sie profitieren vor allem von Neuzugang Jason Chappell, der mit 21 Punkten und 9,3 Rebounds pro Spiel das Um und Auf der „Flammen“ ist. Um ihn hat sich ein starker, ausgeglichener Kader gesellt, der zu attackieren weiß. Auch wenn der letzte Flames-Sieg der Mustangs schon fast vier Jahre zurückliegt (82:64 am 3. November 2013), ist die Kräfteverteilung heuer ausgeglichen.

Zurück in die Spur wollen die Raiffeisen Dornbirn Lions (3) finden: Die Vorarlberger mussten letztes Wochenende in Mistelbach erstmals Punkte lassen, haben aber diesmal eine vermeintlich leichtere Aufgabe vor sich. Sie treffen auf die Basket 2000 Vienna Warriors (10). Die Vorarlberger zeigen sich heuer vor allem offensiv in einem guten Rhythmus. Mit 86,3 Punkten im Schnitt liegen sie in dieser Kategorie in der Liga an zweiter Stelle. Vor allem eine sehr gute Balance zwischen „in and out“ macht die Merino-Truppe schwer ausrechenbar. Überraschen wollen die Warriors: Das Team um 2BL-Top-Rebounder Marko Moric (15,5) hat zuletzt erstmals gewonnen – und liebäugelt ein wenig mit einem ähnlichen Ausgang wie im Vorjahr, als man im Ländle per „buzzer-beater“ ein 90:89 holte.

Auf die beiden noch sieglosen Teams warten auch in der 5. Runde schwere Aufgaben: Die BBU Salzburg (11) trifft mit den Mattersburg Rocks (6) auf eine Mannschaft, gegen die man seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen hat. Der letzte Sieg datiert vom 15. November 2013. Um hier eine Trendumkehr zu erzielen, brauchen die Salzburger einerseits eine konstante Leistung über 40 Minuten und eine besser Ballkontrolle. Mit durchschnittlich 19,5 Turnover sind sie im Ligavergleich Letzter. Den Rocks unterlaufen durchschnittlich sechs Ballverluste weniger. Für den vierten Sieg in Salzburg in Serie brauchen aber auch die Burgenländer eine starke Teamleistung – und müssen speziell den gehandicapten Guillermo Sanchez (Nasenbeinbruch; Anm.) in Schach halten.

Vorläufig am Tabellenende verankert sind auch heuer wieder die Wörthersee Piraten (12): Der ehemalige ABL-Klub ist nun schon saisonübergreifend seit 32 Spielen ohne Sieg. Der letzte Erfolg gelang am 9. Jänner 2016 gegen Mistelbach. Die erwartete Leistungssteigerung der Piraten erhielt letzte Runde gegen die Blackbirds einen herben Dämpfer – nur insgesamt 24 Punkte bedeuten absoluten Negativrekord. Aber auch Gegner Raiders Villach (8) hat bislang noch nicht überzeugt. Der Meister sei noch in der „Findungs-Phase“. Gegen die Piraten ist die Mannschaft um Simon Finzgar aber klarer Favorit.    

 

Die Spiele der 5. Runde im Überblick:

 

kosKOŠ Posojilnica Bank Celovec – Vienna D.C. Timberwolves

Samstag, 17.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt 
wolves
blackbirdsJennersdorf Blackbirds – UBC St. Pölten

Samstag, 18.00 Uhr im Aktivpark, Güssing 
stp
lions dRaiffeisen Dornbirn Lions – Basket 2000 Vienna Warriors

Samstag, 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle, Dornbirn 
warriors
bbuBBU Salzburg – Mattersburg Rocks

Samstag, 18.30 Uhr in der SPH Alpenstraße, Salzburg 
rocks
raidersRaiders Villach – Wörthersee Piraten

Sonntag, 17.00 Uhr in der MZH St. Martin, Villach 
piraten 
flamesBasket Flames – Mistelbach Mustangs

Sonntag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6. 
 mustangs

 

Die Spiele der 5. Runde im Detail:

kosKOŠ Posojilnica Bank Celovec – Vienna D.C. Timberwolves
Samstag, 17.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt   
wolves
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOŠ: „Nach drei Niederlagen in Folge wird es nicht einfacher gegen einen der Top-Favoriten auf den Titel zu bestehen. Die Timberwolves sind ein sehr homogenes, unberechenbares Team, wo 4 bis 6 Spieler sehr gute Scorer-Qualitäten besitzen. Dazu kommt die mannschaftlich geschlossene, aggressive Defense. Wir freuen uns jedenfalls auf die nächste Heimpartie, zumal wir nichts zu verlieren haben.“ 
Andi Smrtnik, Kapitän von KOŠ: „Wir müssen uns nach den Niederlagen vor allem mental wieder erfangen. Bisher konnten wir unsere Qualitäten noch nicht ausspielen. Wir arbeiten aber hart daran, dass wir besser ins Spiel kommen. Aber wir müssen realistisch bleiben. Beim nächsten Heimspiel haben wir zwar wenig zu verlieren, aber dennoch wollen wir zeigen, dass wir auch gegen das zur Zeit beste Team der Liga gut spielen können!“ 
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Die aktuelle Bilanz von KOS spiegelt nicht das Potenzial des Teams wider. Mit Erculj, Strazar und Soldo verfügen die Kärntner über drei starke Legionäre, dazu kommen routinierte Österreicher. Ich erwarte von uns eine Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel.“ 
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Dies ist unsere erste längere Auswärtsfahrt der Saison. Wir müssen sicher einen besseren Start als letzte Woche gegen St. Pölten hinlegen, um zu gewinnen.“ 
Personelles: 
Timberwolves: Max Pelz (Muskelverletzung) und David Rados fallen fix aus, der Einsatz von Jakob Mayerl (Handprellung) ist fraglich. 


blackbirdsJennersdorf Blackbirds – UBC St. Pölten

  Samstag, 18.00 Uhr im Aktivpark, Güssing  
stp
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Mit Vizemeister St. Pölten kommt sicher eines der stärksten Teams der 2. Bundesliga in die Sporthalle Güssing. Wir werden eine Top-Leistung, sowohl in der Defense als auch in der Offense brauchen, um eine Chance zu haben.“ 
Manuel Jandrasits, Kapitän der Blackbirds: „St. Pölten verfügt über eine Reihe sehr erfahrener Spieler und zählt auch heuer wieder zu den Titelfavoriten. Mit einer aggressiven Defense und der tollen Unterstützung unserer Fans hoffen wir für eine Überraschung zu sorgen.“ 
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Das wird ein schweres Spiel gegen eine motivierte Mannschaft und ein lautes Heimpublikum. Wenn wir es schaffen, dass wir die Intensität durchhalten und unseren Gameplan durchziehen können, dann werden wir auch das 3. Auswärtsspiel der Saison gewinnen.“ 
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „In Güssing zu spielen ist immer eine Herausforderung. Die Güssinger haben definitiv die lautesten Fans der Liga.“ 
Personelles: 
Blackbirds: Die Einsätze von Astl Christoph, Koch Bernhard und Huber Sebastian sind weiterhin fraglich. Träger Wolfgang erlitt beim Spiel gegen die Piraten ein Cut, auch sein Einsatz ist fraglich. 
UBC: Paul Koroschitz (Schulter) ist weiterhin rekonvaleszent. 


lions d

Raiffeisen Dornbirn Lions – Basket 2000 Vienna Warriors
Samstag, 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle, Dornbirn  

warriors
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Für uns bedeutet dieses Spiel sehr viel. Es ist eine große Herausforderung zuhause zu spielen, weil man immer sehr viel von uns erwartet. Dieses Spiel ist mitentscheidend auf welchem Platz wir landen werden und wir erinnern uns noch gut an die Niederlage in der letzten Saison. Das soll uns am Samstag nicht passieren.“ 
Markus Mittelberger, sportlicher Leiter der Lions: „Das Spiel gegen die Baskets 2000 ist ein Gradmesser, wohin wir uns orientieren. Wir werden sicher nicht noch einmal den Fehler wie in der letzten Saison machen, die Wiener zu unterschätzen. Wir freuen uns auf das Duell mit dem derzeit produktivsten Innenspieler der Liga, Marko Moric. Aber wir haben das Personal, seine Kreise einzuengen.“ 
Zeljko Racic, Headcoach der Warriors: „Nach dieser hervorragenden Leistung im letzten Spiel gegen Salzburg müssen wir daran anknüpfen, um gegen Dornbirn zu gewinnen. Ich sehe diesem Siel positiv entgegen denn die Mannschaft hat einen großen Schritt nach vorne gemacht."  
Aldin Avdic, Spieler der Warriors: „Nach dem Sieg gegen Salzburg schaue ich diesem Spiel positiv entgegen. Wir haben guten Basketball gezeigt und verdient gewonnen. Dornbirn ist kein leichter Gegner, aber wenn wir wie gegen Salzburg 40 Minuten lang konzentriert agieren, dann glaube ich fest an einen Sieg im Ländle." 
Personelles: 
Lions: Dominik Jussel noch immer verletzt, Alexander Atterbigler fehlt ebenfalls (privat). 
Besonderheiten: Tag der SchülerInnen und StudentInnen: Eine Volksschulklasse, eine Mittelschulklasse und 25 Studentinnen der Fachhochschule Vorarlberg sind zum Spiel eingeladen. Dazu DJ und Maskottchen Don Lio. 


bbu

BBU Salzburg – Mattersburg Rocks

Samstag, 18.30 Uhr in der SPH Alpenstraße, Salzburg   

rocks
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Am Samstag werden wir sehen, wer den Sieg mehr möchte.“ 
Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „Die Niederlage in Wien war unnötig und vor allem unnötig hoch. Jetzt müssen wir uns fangen, als Team agieren und gegen die starken Mattersburger zeigen, was wir können!“ 
Mike Coffin, Headcoach der Rocks: „Ich erwarte ein schweres Auswärtsspiel. Um dieses Spiel zu gewinnen, müssen wir das Tempo kontrollieren und die Turnover gering halten.“ 
Michael Mach, Kapitän der Rocks: „Ich bin zuversichtlich, dass der Aufwärtstrend weiter geht. Wenn wir die Ballverluste gering halten, sollte der nächste Sieg gelingen.“ 
Personelles:
Rocks: Bei Claudio Vancura ist noch nicht sicher, ob er nach seinen Knöchelproblemen wieder einsatzfähig ist. 


raiders Raiders Villach – Wörthersee Piraten

Sonntag, 17.00 Uhr in der MZH St. Martin, Villach  
 piraten
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf uns. Alles andere ist nicht erwähnenswert.“ 
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Um bei den Villach Raiders bestehen zu können, wird vor allem offensiv eine deutliche Steigerung von uns nötig sein.“ 
Lukas Simoner, Kapitän der Piraten: „Wir wollen in diesem schwierigen Auswärtsspiel die Trendwende einleiten.“ 
Personelles:
Piraten: Marvin Riedl ist weiterhin verletzt. Daniel Straßer ist fraglich. 



flames Basket Flames – Mistelbach Mustangs

Sonntag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6.  
 mustangs
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Mistelbach ist ein ungeschlagenes Spitzenteam gegen das wir attraktiven Basketball mit maximalem Einsatz und Energie zeigen wollen, um das Wiener Publikum in Zukunft wieder vermehrt in die Mollardgasse zu locken.“ 
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Die Mustangs haben bisher verdient die weiße Weste an. Sie sind stark besetzt, werden gut gecoacht und sind der Favorit in diesem Spiel. Dennoch gehen wir mit dem Ziel ins Spiel zuhause selbst ungeschlagen zu bleiben.“ 
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Die Flames haben sich gezielt und gut verstärkt. Sie in der eigenen Halle zu schlagen, wird eine sehr schwere Aufgabe.“ 
Sascha Hasiner, Obmann der Mustangs: „Schade, dass das Spiel erst am Sonntag Abend stattfindet. Ansonsten würden sicherlich noch mehr Fans aus Mistelbach den "Rutscher" in die Bundeshauptstadt machen, um beim Spiel in der Mollardgasse dabei zu sein. Trotzdem hoffen wir, dass unsere Jungs sich in der gemütlichen Halle wie zu Hause fühlen und an ihre Leistung der letzten Woche anschließen.“ 
Personelles:
Flames: Der langzeitverletzte Max Misangumukini fehlt nach wie vor. Ansonsten sind alle einsatzbereit. 
Mustangs: Michal Semerad laboriert noch immer an seiner Zahnentzündung und ist fraglich. Dario Zorell kann ausbildungsbedingt nicht dabei sein.